Schwarzplent ist der Südtiroler Begriff für Polenta. In dem Fall (schwarz) für Buchweizen.
Ich habe die Tage irgend Etwas unbekömmliches zu mir genommen. Vielleicht war es auch die Aufregung wegen des Röntgens. Ich dachte, mein letztes Stündchen hat geschlagen. Ich hatte bereits Abschiedstränen in den Augen. Nicht nur Joana war besorgt. Sie wollte den Notarzt anrufen. Gehen war unmöglich. Mir war nicht nur schwindlig. Die Füße und das Gleichgewicht schienen völlig abwesend.
Nach solch einer Attacke ist es gut, den Körper mit Polenta wieder auf Vordermann zu bringen.
Etwas Salz ins Wasser geben. Vielleicht auch etwas Zucker und Butter. Den Plent können Sie auch mit diversen Beeren (Johannis, Preisel) oder Marmeladen aromatisieren. Z.B. auch Kirsche, Aprikose. Wenn sich das Fett gelöst hat, geben wir den Buchweizengrieß dazu. Anfangs müssen wir den mit einem Schneebesen rühren. Bis die Bindung einsetzt. Dann drehen wir die Induktion auf Stufe 1. Den Topf lassen wir zugedeckt etwa 20 Minuten bei rund 80°C gehen. Eigentlich kocht man Polenta noch etwas länger. Je länger, desto bekömmlicher. Richtig gekocht, ergibt das eine Pudding ähnliche Konsistenz. Die kann, je nach Aromagebung, sehr bekömmlich und leicht verdaulich sein.