Trockene Haut und Kosten

Ich kopiere hier nur mal den Link ein und habe den Beitrag unter sparsame Küche abgelegt. Bei Südtiroler Bauern kann man das natürlich auch erfahren. Jetzt brennt manchen der Pelz, woher er die Zutaten bekommt. Vor allem Glyzerin. Sie werden Ihre Suchmaschine bemühen müssen und ganz sicher fündig. In den Anden und im Himalaya schwören die Frauen übrigens auf Butter.

Apfelkonzentrat

Apfelkonzentrat

Zur Apfelernte bekommen wir natürlich auch Obst, welches nicht unbedingt der EU-Verzehrgröße entspricht. Sprich, nach der EU dürfen Sie nur gut gespritzte Äpfel in Größe C verzehren. C ist die BH Größe der Sekretärin auf deren Schreibtischen. Die EU will Ihre volle Haarpracht erhalten. Dafür benennen wir unsere guten Gifte jährlich um. Heute Monsanto und morgen Bayer. Sie bekommen ein gut erprobtes Sortiment, sagen die KZ – Insassen der AG. Nur, damit Sie auch wissen, was Sie zu Ihrer nächsten Lohndemonstration zu Atmen bekommen. Fein zerstäubt mit einem guten Polizeisprühsortiment. Neuerdings wird Ihnen das sogar mit elektrischen Impulsen schmackhafter gemacht. So neu ist das nicht. Das hat man bereits 1933 schon erfolgreich angewendet. An den Genitalien Ihrer Großeltern.

Wir kuttern die geschälten oder ungeschälten Äpfel in unserem Haushaltkutter mit eins zu zwei Zucker, einer Prise Salz und, wenn Sie es mögen, mit etwas Zimt und Nelke. Geschälte Äpfel erwähne ich im Zusammenhang mit dem Kauf von Plantagenobst. Ich glaube fast, an Straßenrändern gesündere Früchte zu finden als in Plantagen. Das setzt natürlich voraus, an den Straßenrändern stehen noch Obstbäume. Normal werden die sorgfältig beseitigt. Wegen der Verkehrssicherheit. Sie sollen Obst kaufen und nicht am Straßenrand ernten, wie in der DDR.

Sie müssen recht lange kuttern für ein recht glattes Ergebnis. Die Zugabe von etwas Zitrone kann nicht schaden. Das Konzentrat nehmen wir wieder zum Trinken als Sirup oder zum Würzen unseres Puddings. Etwas Genuss muss schon sein.

Sollte das Konzentrat als Sirup weiter verarbeitet werden, empfiehlt sich eine kurze Erhitzung bis zum Kochpunkt. Das konserviert Ihren Sirup nachhaltig. Mit dem kommen Sie dann locker bis in den Sommer.

Naturtrüb – natürlich.

Wenn Sie das Natürliche nicht haben wollen, empfehle ich die energiesparende Absatzmethode. Wir dekantieren den Sirup vorsichtig. Das Feste des Sirups können Sie noch einmal mixen und diversen Süßspeisen zusetzen. Vielleicht versuchen Sie sogar ein Eis. Darüber reden wir später.

Spaghetti piccante

Spaghetti piccante

Heute mal ein einfaches Spaghettigericht. Sie werden spüren, selbst da kann der arme Haushalt, Geld sparen. Und zwar in Form von überteuerter Energie.

Ihre Energiepreise wurden Ihnen ja ohne jeglichen Vertrag so aufgedrängt. Praktisch kriminell, im Diktat. Diebstahl nennt sich das. Und das ist eine organisierte Form dieser kriminellen Handlung.

Aktuell wollen Ihnen Energieanbieter, Verträge an bieten, die scheinbar preiswerter sind. Nur für Sie. Damit würden Sie die kriminelle Handlung davor, anerkennen. Und so auch die Verzehnfachung ihrer Energiekosten.

Wir kochen also Spaghetti wie üblich in wenig Wasser mit Deckel. Nach dem Garen gießen wir sie nicht in ein Sieb, sondern mit dem Topfdeckel ab. Es darf etwas – betont, Flüssigkeit zurück bleiben.

In der Kochzeit nehmen wir uns Schnittkäse der Wahl, piccante Salami (Napoli), eine geschälte Zwiebel und oder etwas Knoblauch (getrocknet). Es dürfen auch ein paar Kräuter sein. Das geben wir in unseren Kutter zusammen mit Öl. Jetzt wird gekuttert bis Ragugröße. Mit Ragu ist Bolognese gemeint.

Das rühren wir zügig unter die Spaghetti und lassen uns das schmecken. A la minute. Nur vom Feinsten.

Das ist ein Foto von gestern: Penegal über Bozen

Gemüsekonzentrat

Bei ihrem herbstlichen Einkauf fallen in der Erntezeit natürlich auch reichlich Gemüse an. Bevor wir das Gemüse in der Tonne beerdigen, können wir uns diverse Gemüsekonzentrate herstellen. Die Konzentrate sind leicht lagerbar und nahezu unbegrenzt einsatzbereit. Sind die Konzentrate ungekocht, werten wir damit natürlich unsere Speisen auf.

Vom Trüffel und von Pilzen her kennen wir das. Auch von diversen Kräutern. Das nennt sich Pesto.

Die andere Zubereitung nennt sich Brühpaste. Dabei konzentrieren wir uns eher auf das Wurzelgemüse.

Die Konzentrate könen Sie für Risotti genau so verwenden wie für Pasta oder zum nachträglichen aromatisieren Ihrer Kartoffelzubereitung.

Gleichzeitig steht das Konzentrat natürlich zur Verfeinerung von Suppen und Eintöpfen zur Verfügung.

Nicht zuletzt dient dieses Konzentrat der Zubereitung von Saucen.

Wichtig bei der Zubereitung von Konzentraten ist der Salz- und Fettgehalt. Das sind Ihre Konservierungsstoffe.

Bei der Verwendung von Salz sollten Sie etwa zehn Prozent der Gesamtmenge nehmen. Bei Fett, sollten Sie Fette verwenden, die selbst eine relativ hohe Haltbarkeit besitzen und nicht emulgiert sind. Zu beachten ist, Salz ist in diesem Fall eine zusätzliche Ergänzung.

In dem Sinne, müssen Sie natürlich bei der Zubereitung von Reis, Pasta, Brei oder Kartoffeln, die Salzzugabe einsparen oder erheblich einschränken.

Salzen Sie einfach mit der Zugabe des Konzentrates. Sozusagen – au part.

Uneingeschränkt haltbar ist auch ein Konzentrat nicht. Länger haltbar ist es unter einer Öldecke.

Natürlich können Sie Konzetrate auch trocknen. Sie benötigen eventuell dafür ein recht trockenes Klima.

Also, in den bekannten Feuchtgebieten funktioniert das nur mit zusätzlichem Energieaufwand.

Dabei sollte Ihnen bewusst sein, dass eine Wohnung unter 21 Grad Celsius, schwitzt. Sie erkennen das an Ihren Fenstern. Wenn Sie die Wohnung noch extra gedämmt haben, dürfen Sie sich im Frühjahr bereits auf die ersten schwarzen Flecke freuen. Was tut man nicht Alles für Führer und Vaterland.

Die kommende Krankheit nennt sich dann Heil – SchimmelCovid 23.

Das jeweilige Gemüse, ob jetzt Karotten, Blumenkohl, Rüben, Bohnen usw., geben Sie frisch, gewaschen, komplett in den Kutter. Dabei dürfen Sie natürlich die Edelteile aus sortieren und sofort verzehren. Aber wie üblich bei Gemüse, besteht eben das Wenigste aus dem, was wir frisch sofort verzehren können. Die nützlichsten Bestandteile sind eben oft da zu finden, das wir tonnenweise wegdreschen.

Am wichtigsten ist die Reinigung Ihrer Zutaten. Nehmen Sie das bitte bei Ihrem Gemüse genauer als bei sich selbst. Anmalen und Einsprühen bringt Ihnen da wenig.

Erbseneintopf

Vom Erbseneintopf gibt es zwei Varianten. Entweder koche ich den Eintopf aus getrockneten, geschälten halben Erbsen oder aus frischen. Die Zubereitung aus getrockneten Erbsen dauert in etwa eine Stunde und die aus frischen Erbsen, zehn bis fünfzehn Minuten. Die Zubereitung ist in beiden Fällen gleich.

Zunächst braten wir klein geschnittenes Selchfleisch mit Zwiebel an. Dann geben wir Erbsen und Kartoffelstückchen dazu und lassen das Ganze kochen bis die Kartoffeln oder die getrockneten Erbsen weich sind. Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Majoran.

Im Falle der getrockneten Erbsen werden die Kartoffelstückchen etwas gröber geschnitten. Sie zerkochen und binden damit den Erbseneintopf. Diese Variante wird vornehmlich als Suppe verzehrt.

Der Eintopf aus frischen Erbsen hingegen, kann sowohl als Suppe oder als eine Art Ragout serviert werden.

Getrocknete Erbsen/Spalterbsen usw., weicht man am besten vorher ein. Das spart Energie und verkürzt die Kochzeit erheblich.

Statt mit Kartoffelstücken, kann der Eintopf auch mit Kartoffelflocken gebunden werden. Kartoffelflocken werden aus getrockneten mehligen Kartoffeln im Walz- oder Sprühverfahren hergestellt. Sie ergeben eine wirklich sämige Suppe.

Verlorene Eier

Verlorene Eier – zweite Variante

Mal wieder verlorene Eier. Dieses Mal als wirkliche Sparsame Küche.

Als Beilage wählen wir Salzkartoffeln. Die schälen wir dünn. Köche können das mit einem scharfen Messer, das eine leicht gebogene Schneide hat.

Benötigt wird ein Grill mit einem KW Leistung und eine Induktionsplatte. Für mich ist das die Grundausstattung der einfachen Küche zu Hause. Mehr braucht es nicht. Naja. Zwei oder drei einfache Töpfe in verschiedenen Größen. In denen braten wir auch zu Hause. Das spritzt nicht so wie in Pfannen.

Die geschälten Kartoffeln schneiden wir uns in Scheiben. Ein Zentimeter Dicke reicht. Natürlich gehen auch kleinere Stücke. Wichtig ist, je kleiner, desto schneller sind sie gar. Bei den Strompreisen heute, denkt vielleicht ein Mancher an Millimeterstücke. Heute drehen sich die Stromzähler zwanzig Mal schneller als vor zwei Jahren. Ihre Finanzamtler und Stromdealer haben sich schon die neueste SUV – Variante des Mercedes bestellt. Mit sämtlichem Luxusinventar natürlich. Die Nutten haben sich deswegen sogar die Arslöcher zu plombiert. Jetzt riecht es auch etwas besser in den SUV‘s. Dem Nuttengeruch folgt jetzt der Angstschweiß. Und der stinkt erbärmlich.

In der Zeit, bis die Kartoffeln gar sind, bereiten wir uns die Sauce kalt vor. Wir mixen etwas Essig mit Speck (in dünnen Scheiben und Stücken davon oder mit Speckfett), Senf, Salz, Pfeffer, Zucker, Piment, Lorbeer (die Gewürze können ganz sein), Zwiebel in Stücken, Wasser, doppelgriffigem Mehl und vielleicht etwas gekörnter Brühe (die ist nicht notwendig, wenn Sie Karotten, Sellerie und etwas Speisewürze zusetzen). Die Brühe haben wir uns schon selbst zurecht gemacht. Natürlich im Sommer – wann sonst? Wir lassen das die Sonne trocknen, nicht den Backofen. Noch ist die Sonne kostenlos. Warten wir ab. Sie werden schon bald für einen Furz CO-2-Steuer bezahlen. Bei den Volltrotteln im EU-Parlament, sicher.

Die Kartoffeln sind fertig. Jetzt geben wir den Mixerinhalt in einen Topf und lassen den auf Stufe Sechs der Induktion unter Rühren, aufkochen. Die Sauce ist in zwei Minuten fertig.

Den Topfinhalt gießen wir auf unser Grillblech. Wir haben 35 mm – hohe Grillbleche. Die sind gut geeignet.

Da rein schlagen wir die Eier. Schön nebeneinander, bitte. Den Grill betreiben wir unter Vollast, 200 ° aufwärts und geben das Blech in die Mitte. Zehn Minuten reichen. Fertig.

Sie dürfen Kräuter zusetzen. Auf unserem Balkon wachsen die noch. Ansonsten müssen Sie die eben auf die Innenseite Ihrer Fensterbank evakuieren.

Übrigens: Aus unseren grünen Ochsenherzentomaten, sind in unserem unbeleuchtetem Bad binnen fünf Tagen, reife, rote, wohl schmeckende Tomaten geworden:-))

Kleine Zugabe:

Zum Heizen Ihres Wohnzimmers sind deutsche Fernseher besonders gut geeignet. Wenn Sie darauf achten, heizt Ihr Fernseher in Betrieb den Raum mit permanent 150-250 Watt. Je nach Größe. Und wenn der Winter besonders hart würde, saufen Sie eben beim Fernsehglotzen, drei-vier-fünf Gläschen Grog:-))

Alkohol scheint der einzige Sprit zu sein, der nicht teurer wird. Und keine Angst. Ihr Chef merkt das nicht, wenn Sie besoffen sind.

Kleiner Lacher zum Schluss: Das Korrekturprogramm gibt mir als Ersatz für Speisewürze…..Speisefürze als Vorschlag:-))

Nun wissen wir wenigstens, von was die Autoren dieses Tools – furzen. Vielleicht sollten sie sich mal ein anderes Lokal oder eine andere Frau zulegen:-))

Fruchtsirup fertig stellen

Nachdem wir das ganze Jahr unsere Balkonernte eingezuckert und püriert haben, werden wir uns jetzt der Herstellung von Sirup widmen.

Unsere Winter in den Alpen kennzeichnen sich durch eine ziemlich trockene Luft. Mit einer elektrischen Heizung verstärkt sich dieser Effekt noch besonders.

Wir sind also angehalten, etwas mehr zu trinken. Die Luftbefeuchtung zusammen mit der Heizung ist nach der Verzwanzigfachung der Strompreise, wirtschaftlich nicht mehr leistbar. Wir liefern natürlich unseren überschüssigen Strom an unsere Freunde an der Ostfront – Heil.

In kalten Wohnungen verdunstet Wasser auch besonders schlecht. In dem Sinne, haben wir uns auf das Saufen eingeschworen. Wer weiß, ob wir das unseren Freunden an der Ostfront – Heil nicht auch noch liefern müssen. Wir müssen uns also auf das Verstecken unserer Früchte im unterirdischen Bereich des Gartens vorbereiten.

Nachdem wir uns nun das Laub unserer Balkonernte in die Zigaretten stopfen, werden wir uns die Früchte hinter die Binde gießen.

Aus den restlichen zwei Litern Fruchtkonzentrat werden nach der Bearbeitung etwa vier bis fünf Liter Sirup naturtrüb. Wir könnten das Ergebnis zwar auch filtern oder klären. Aber darauf verzichte ich. Schließlich benötigen wir auch etwas Festes im Magen. Auch, wenn es nicht besonders lange im Magen verbleibt.

In unser Fruchtkonzentrat hatte ich schon Zitrone mit eingearbeitet. Die Zugabe beim Sirup kochen ist deshalb nicht notwendig.

Beim Aufkochen können wir noch etwas Zucker dazu geben, falls notwendig. Beachten Sie bitte, der Sirup muss entschäumt werden. Wir entschäumen aber nicht chemisch, sondern mit einer Schaumkelle oder einem Sieb. Der Schaum bildet sich an der Oberfläche des Topfinhaltes. Sie müssen also nicht suchen; nur schnell sein. Auch Früchte bilden ein Eiweiß. Das behindert die Konservierung erheblich und verkürzt die Lebensdauer des Sirups.

Beim Entschäumen entfernen wir leider auch ein paar Ballaststoffe. Aber, in Notzeiten sind wir vielleicht dankbar dafür. Damit verbleibt die zu uns genommene Nahrung einen Tag länger im Magen- und Darmtrakt. Der Vorteil ist, ein Hungergefühl stellt sich etwas später ein. Eine volle Wanne schreit selten nach Fressen.

Da wir nur auf 19 Grad heizen, steht nicht zu befürchten, im Wohnzimmer ins Schwitzen zu geraten. Schwitzen ist beim Mangel an Ballaststoffen die Ursache für einen schleichenden Stuhlgang. Der führt nicht selten zu dicken Wangen wegen des Druckes, den Sie dabei aufbauen müssen. Unsere Gestapo könnte jetzt bei Kontrollen denken, sie würden zu viel fressen. Und das geht gar nicht. Das Fressen muss an die Ostfront – Heil für unsere Helden.

Und jetzt noch eine kleine Empfehlung außerhalb unserer Kochratschläge.

Falls Sie vorhaben, am Haus Reparaturen durchzuführen, wäre es vielleicht angebracht, sich mit etwas Zement zu bevorraten. Beachten Sie die Aussagen diverser Kreaturen, die sich für die volle Unterstützung unserer Freunde – Heil an der Ostfront aussprechen. Bunker und getroffene Waffenschmieden benötigen natürlich diesen Baustoff. Die Zutaten müssen wir uns leider auch an der Ostfront – Heil klauen. Sie wollen doch sicher nicht die Gebeine Ihrer Familienmitglieder im Häuschen verbauen.

Blumenkohleintopf

Es ist Südtiroler Blumenkohlzeit. Unsere Zwei stammen aus dem Unterland. Aus Leifers.

Sie sind schön weiß und fest. Unsere Rheumatiker sollten um das Gemüse einen Bogen machen. Wegen der Purinsäure. Purinsäure ist Harnsäure. Aber, bitte verbieten Sie jetzt unseren Bauern nicht, am Feldrand zu pinkeln. Wir wissen schon, wie leicht Sie dazu neigen, Anderen etwas zu verbieten. Die Harnsäure ist auch so schon im Kohl.

Die einzigen Krämpfe, die wir Südtiroler sonst noch zu befürchten hätten, sind aber die in unseren Händen. Beim Geld zählen und beim Klauen. Diese Krämpfe haben aber mit Purinsäure wenig zu tun.

Vom Blumenkohl nehmen wir Alles. Ich hatte mal einen Lehrmeisterin der Gemeinschaftsverpflegung, Spitz war sein Schimpfname. Der hat das Grüne und das Feste einfach durch den Fleischwolf gelassen. Damals waren Kutter in der kleinsten Ausführung, nur als Tischkutter bekannt. Die haben wir nur für Kräuter und Fleisch eingesetzt. Gut – manchmal auch zum Mayonnaise schlagen.

Heute haben wir das feiner. Wir können das entweder in feine Scheiben, Streifen oder Stücke schneiden. Natürlich können wir das auch in den Hauskutter geben. Das geht schneller.

Den Topf befüllen wir wie ein Stew. Unten rein legen wir die Kartoffeln in Scheiben. Darauf die Blumenkohlröschen und darauf unsere bereits mit Salz und Pfeffer gewürzten Hackfleischnocken. Gewürzt haben wir mit etwas Salz und Muskat. Wir geben in etwa, einen halben Liter Wasser dazu, mit dem wir auch gleich die Gewürze verteilen. Die Feinabstimmung machen wir zuletzt.

Wer noch Bratwurst oder grüne Bratwurst (das ist Hackepeter im Darm) hat, kann auch davon Stücken dazu geben als Ersatz für die Hackfleischnocken.

Wir dämpfen zuerst. Also schicken wir den Topf mit passendem Deckel auf Stufe Sechs an. Wenn es kocht, drehen wir zurück auf Stufe Drei oder Zwei. Auf der Uhr geben wir zwanzig Minuten ein.

Mit dem Signal ist ist Essen fertig. Sie dürfen sich den Schweiß abwischen nach der Schwerstarbeit. Nicht, dass Sie Ihr Essen versalzen. Der Blumenkohl samt Fleisch kann serviert werden.

Die restliche Flüssigkeit binden wir mit Kartoffelflocken. So haben wir zusammen mit den Kartoffelstücken, feinste Stampfkartoffeln. Denen können wir etwas Selleriekraut, Liebstöckel, Schnittlauch, Petersilie, Pfeffer und gute Butter zusetzen. Der Rest dürfte auch so schon schmecken.

Kommunistenrührei

Rührei ist uns in vielen Varianten bekannt. Ich habe uns heute eine Variante gekocht, die ich schlicht mit diesem Namen versah. Jetzt sind ja bekanntlich auch die Eier viel teurer geworden. Damit wissen wir nun endlich, warum unsere Bauern und älteren Mitbürger die Eier wie Gold behandelten.

Wir braten uns fetten oder mageren Speck an und geben Zwiebel und Brotwürfel dazu. Sie können Weißbrot, Pumpernickel oder Roggenbrot verwenden. Das ist Ihr Geschmack.

Wenn Sie die Einsamkeit lieben, dürfen Sie auch etwas Knoblauch zugeben.

Sind die Zutaten recht gut angeröstet, geben wir das Ei nach und nach dazu. Flottes Rühren ist angesagt.

Kräuter nehmen Sie nach Ihrer Wahl. Schnittlauch ist wegen der Zwiebel nicht empfehlenswert. Eher Petersilie usw..

Ist Ihre Küche mit einem Grill ausgerüstet, können Sie sich das Brot auch separat dort rösten. Geben Sie das Brot dann hinzu, wenn die Zwiebel und der Speck, Farbe angenommen haben.

Pasta monte e mare a la Südtirol

Wir Alle kennen die Kalte Vorspeise monte e mare.

Wir haben dafür Schwertfisch, Tonno und Speck auf eine Platte gelegt.

In der Personalversorgung werden wir angehalten, die Reste des Vortages zu verwerten. Und nun entwickelte sich die Neugier des Saisonkochs, daraus eine warme Mahlzeit zu kreieren.

Diverse Thunfischsaucen und Ragouts kennen wir bereits. Die werden sogar in Konserven gehandelt.

Ein Ragout in der Form ist mir nicht bekannt.

Wir nehmen unsere Speckabschnitte oder gewürfelten Speck und geben den zusammen mit Zwiebel, Karotten, Sellerie und etwas Öl in den Kutter. Wir kuttern so lange, bis wir ein uns bekanntes Aussehen von Ragout erreicht haben. Mit Ragout meine ich das Ragu, wie es hierzulande bisweilen geschrieben wird.

Also, Bolognese.

Das Ergebnis schwitzen wir im Topf etwas an. Jetzt geben wir in den Kutter – Tomaten oder Polpa, etwas Konzentrat und Fischfilet der Wahl. Das kann auch Forelle sein. Das kuttern wir zusammen mit Gewürzen: Salz, Pfeffer, etwas Zucker, vielleicht etwas Oregano und Knoblauch, es kann auch Basilikum sein oder Petersilie, zu einem Ragu. Dieses Ragu geben wir zu dem Speckragout und lassen das gemeinsam kurz aufkochen. Die angekochte Pasta geben wir entweder zu dem Ragout oder umgedreht, das Ragu zu der Pasta. Jetzt wird die Pasta mit dem Ragout so lange erhitzt und bewegt, bis die Bindung eintritt. Wem das zu lange dauert, der kann den Prozess mit Hartweizendunst verkürzen. Ist die Pasta bereits zu weich geworden, werden wir nicht mehr kochen und bei Bedarf mit Semmelmehl binden. Semmelmehl stellen Sie aus Panierbrot her, in dem Sie es so lange kuttern, bis es der Konsistenz von Mehl oder Dunst ähnelt. Dieses Bindemittel muss nicht kochen. Es ist bereits gebacken und gar.

Ich habe das mit Forelle gekocht und muss sagen, das schmeckt besser als Speck aus dänischem Schweinefleisch.

Mit einem Spritzer Marsala oder Rum, erreichen Sie einen Genuss, den Sie zukünftig sicher in Ihren regelmäßigen Speiseplan aufnehmen.