Verlorene Eier

Verlorene Eier – zweite Variante

Mal wieder verlorene Eier. Dieses Mal als wirkliche Sparsame Küche.

Als Beilage wählen wir Salzkartoffeln. Die schälen wir dünn. Köche können das mit einem scharfen Messer, das eine leicht gebogene Schneide hat.

Benötigt wird ein Grill mit einem KW Leistung und eine Induktionsplatte. Für mich ist das die Grundausstattung der einfachen Küche zu Hause. Mehr braucht es nicht. Naja. Zwei oder drei einfache Töpfe in verschiedenen Größen. In denen braten wir auch zu Hause. Das spritzt nicht so wie in Pfannen.

Die geschälten Kartoffeln schneiden wir uns in Scheiben. Ein Zentimeter Dicke reicht. Natürlich gehen auch kleinere Stücke. Wichtig ist, je kleiner, desto schneller sind sie gar. Bei den Strompreisen heute, denkt vielleicht ein Mancher an Millimeterstücke. Heute drehen sich die Stromzähler zwanzig Mal schneller als vor zwei Jahren. Ihre Finanzamtler und Stromdealer haben sich schon die neueste SUV – Variante des Mercedes bestellt. Mit sämtlichem Luxusinventar natürlich. Die Nutten haben sich deswegen sogar die Arslöcher zu plombiert. Jetzt riecht es auch etwas besser in den SUV‘s. Dem Nuttengeruch folgt jetzt der Angstschweiß. Und der stinkt erbärmlich.

In der Zeit, bis die Kartoffeln gar sind, bereiten wir uns die Sauce kalt vor. Wir mixen etwas Essig mit Speck (in dünnen Scheiben und Stücken davon oder mit Speckfett), Senf, Salz, Pfeffer, Zucker, Piment, Lorbeer (die Gewürze können ganz sein), Zwiebel in Stücken, Wasser, doppelgriffigem Mehl und vielleicht etwas gekörnter Brühe (die ist nicht notwendig, wenn Sie Karotten, Sellerie und etwas Speisewürze zusetzen). Die Brühe haben wir uns schon selbst zurecht gemacht. Natürlich im Sommer – wann sonst? Wir lassen das die Sonne trocknen, nicht den Backofen. Noch ist die Sonne kostenlos. Warten wir ab. Sie werden schon bald für einen Furz CO-2-Steuer bezahlen. Bei den Volltrotteln im EU-Parlament, sicher.

Die Kartoffeln sind fertig. Jetzt geben wir den Mixerinhalt in einen Topf und lassen den auf Stufe Sechs der Induktion unter Rühren, aufkochen. Die Sauce ist in zwei Minuten fertig.

Den Topfinhalt gießen wir auf unser Grillblech. Wir haben 35 mm – hohe Grillbleche. Die sind gut geeignet.

Da rein schlagen wir die Eier. Schön nebeneinander, bitte. Den Grill betreiben wir unter Vollast, 200 ° aufwärts und geben das Blech in die Mitte. Zehn Minuten reichen. Fertig.

Sie dürfen Kräuter zusetzen. Auf unserem Balkon wachsen die noch. Ansonsten müssen Sie die eben auf die Innenseite Ihrer Fensterbank evakuieren.

Übrigens: Aus unseren grünen Ochsenherzentomaten, sind in unserem unbeleuchtetem Bad binnen fünf Tagen, reife, rote, wohl schmeckende Tomaten geworden:-))

Kleine Zugabe:

Zum Heizen Ihres Wohnzimmers sind deutsche Fernseher besonders gut geeignet. Wenn Sie darauf achten, heizt Ihr Fernseher in Betrieb den Raum mit permanent 150-250 Watt. Je nach Größe. Und wenn der Winter besonders hart würde, saufen Sie eben beim Fernsehglotzen, drei-vier-fünf Gläschen Grog:-))

Alkohol scheint der einzige Sprit zu sein, der nicht teurer wird. Und keine Angst. Ihr Chef merkt das nicht, wenn Sie besoffen sind.

Kleiner Lacher zum Schluss: Das Korrekturprogramm gibt mir als Ersatz für Speisewürze…..Speisefürze als Vorschlag:-))

Nun wissen wir wenigstens, von was die Autoren dieses Tools – furzen. Vielleicht sollten sie sich mal ein anderes Lokal oder eine andere Frau zulegen:-))

Blumenkohleintopf

Es ist Südtiroler Blumenkohlzeit. Unsere Zwei stammen aus dem Unterland. Aus Leifers.

Sie sind schön weiß und fest. Unsere Rheumatiker sollten um das Gemüse einen Bogen machen. Wegen der Purinsäure. Purinsäure ist Harnsäure. Aber, bitte verbieten Sie jetzt unseren Bauern nicht, am Feldrand zu pinkeln. Wir wissen schon, wie leicht Sie dazu neigen, Anderen etwas zu verbieten. Die Harnsäure ist auch so schon im Kohl.

Die einzigen Krämpfe, die wir Südtiroler sonst noch zu befürchten hätten, sind aber die in unseren Händen. Beim Geld zählen und beim Klauen. Diese Krämpfe haben aber mit Purinsäure wenig zu tun.

Vom Blumenkohl nehmen wir Alles. Ich hatte mal einen Lehrmeisterin der Gemeinschaftsverpflegung, Spitz war sein Schimpfname. Der hat das Grüne und das Feste einfach durch den Fleischwolf gelassen. Damals waren Kutter in der kleinsten Ausführung, nur als Tischkutter bekannt. Die haben wir nur für Kräuter und Fleisch eingesetzt. Gut – manchmal auch zum Mayonnaise schlagen.

Heute haben wir das feiner. Wir können das entweder in feine Scheiben, Streifen oder Stücke schneiden. Natürlich können wir das auch in den Hauskutter geben. Das geht schneller.

Den Topf befüllen wir wie ein Stew. Unten rein legen wir die Kartoffeln in Scheiben. Darauf die Blumenkohlröschen und darauf unsere bereits mit Salz und Pfeffer gewürzten Hackfleischnocken. Gewürzt haben wir mit etwas Salz und Muskat. Wir geben in etwa, einen halben Liter Wasser dazu, mit dem wir auch gleich die Gewürze verteilen. Die Feinabstimmung machen wir zuletzt.

Wer noch Bratwurst oder grüne Bratwurst (das ist Hackepeter im Darm) hat, kann auch davon Stücken dazu geben als Ersatz für die Hackfleischnocken.

Wir dämpfen zuerst. Also schicken wir den Topf mit passendem Deckel auf Stufe Sechs an. Wenn es kocht, drehen wir zurück auf Stufe Drei oder Zwei. Auf der Uhr geben wir zwanzig Minuten ein.

Mit dem Signal ist ist Essen fertig. Sie dürfen sich den Schweiß abwischen nach der Schwerstarbeit. Nicht, dass Sie Ihr Essen versalzen. Der Blumenkohl samt Fleisch kann serviert werden.

Die restliche Flüssigkeit binden wir mit Kartoffelflocken. So haben wir zusammen mit den Kartoffelstücken, feinste Stampfkartoffeln. Denen können wir etwas Selleriekraut, Liebstöckel, Schnittlauch, Petersilie, Pfeffer und gute Butter zusetzen. Der Rest dürfte auch so schon schmecken.

Wieder Mal das Thema – Reis kochen

Ich weiß, mit Reis kochen tun sich Viele schwer.

Es gibt mehrere Methoden, den Reis zu versauen.

Ich nenne Ihnen heute zwei.

Die Methoden sind für alle Reissorten zu empfehlen.

Grundsätzlich gebe ich Hinweise für Köche, welche eine Induktionsplatte nutzen. Das scheint im Moment neben dem Campinggeschirr und dem Lagerfeuer, die gängigste Methode zu sein.

Selbstverständlich können Sie eine Induktionsplatte auch mittels der Autobatterie betreiben. Die laden Sie einfach auf, wenn Sie Ihren Einkauf erledigen. Wie gewohnt, müssen Sie für einen Einkauf in diesem System mehrere Kilometer zurück legen. Wir sind nicht in der DDR. Dort konnten Sie landesweit zu ein und dem selben Preis einkaufen. Es sei denn, Sie entschieden sich für ein Produkt, das einer erhöhten Nachfrage unterlag. Dann war es eine Sache Ihres Charakters, Ihrer gesellschaftlichen Stellung oder Ihres Portemonnaies.

Wir kochen Reis mit etwas Butter. Salzen können wir den, wenn er fertig ist. Das spart etwas Salz für unsere sowjetischen Befreier.

Geben Sie etwas Butter in den Topf, dann den Reis dazu und schwitzen Sie den Reis an. Sie haben jetzt die Möglichkeit, die zweite Methode anzuwenden. Sie können Ihren Reis bis zur Bräune rösten. Übertreiben Sie das mit der Bräune nicht. Wenn es Ihnen doch bisweilen zu dunkelbraun wird, haben Sie noch die Möglichkeit, daraus einen anständigen Hauskaffee zu machen. Zumindest, wenn Ihnen der Bohnenkaffee in Kriegszeiten zu teuer wird. Sie könnten sich ja Tipps von ihren Großeltern holen, wie in Kriegszeiten gekocht wird. Die Wenigsten leben noch. Faschisten lassen sich neuerdings generationsübergreifend Zeit, bis sie neue große Überfälle durchführen. Die eigene Bevölkerung muss dafür erst richtig bestrahlt und geimpft werden. Derweil können Ihnen auch Flüchtlinge aus Ländern helfen, die von den NATOFaschisten erst in jüngster Zeit überfallen und entvölkert wurden. Es gibt da so Begriffe wie Kochkiste, Holzgaser, Lagerfeuer und so fort.

Erwin Geschonneck hat Ihnen das sogar in einem Film von Frank Beyer, vorgeführt:

Karbid und Sauerampfer

Das war ein DDR – Film. Bitte zahlen Sie den West – Verwertern kein Geld dafür. Wie gesagt; DDR Eigentum wurde von Besatzern gestohlen. Wir haben den Film schon bezahlt. Kriminelle Diebe zu bezahlen, wurde Ihnen sicher schon mit dem Geldwäschegesetz verboten.

Jetzt gießen Sie den Reis mit Wasser auf. Das Verhältnis ist für Sie leicht nachvollziehbar. Möchten Sie den Reis sehr körnig, geben sie das im Verhältnis

1Reis:1,5Wasser dazu. Möchten Sie einen Biss, empfehle ich 1: 1,8 und wenn Sie ihn so weich wie Nonnenoberschenkel – Innenseite bevorzugen, geben Sie Zwei teile Wasser hinzu.

Der Topf muss gut verschlossen werden. Nach dem Aufkochen auf Stufe 6 schalten Sie umgehend auf Stufe 1 und decken den Topf ab. Den Rest macht der Reis selbst. Vielleicht ist es angebracht, gelegentlich mal umzurühren. Das Ganze dauert etwa zwischen zehn und fünfzehn Minuten.

Ist der Reis fertig, können Sie noch Mal Butter dazu geben. Vergessen Sie nicht die Prise Salz.

Die gut angeröstete Variante gibt Ihnen einen Nussgeschmack. Auf die Art können Sie sich die zehn Euro für ein Pfund Nüsse sparen.

Sie wollen sicher nicht die Chefetage Ihrer Energieversorger mit feinen Kalbsfilets versorgen, während Sie mit trocken Brot und Reis Ihr Dasein fristen.

Fruchtrisotto als Dessert

Eins der interessantesten Gerichte für den Sommer und Spätsommer ist bekanntlich das Risotto.

Mit der Fruchtpaste haben Sie auch die Möglichkeit, dem Bäcker ein Schnäppchen zuschlagen. Ob Sie jetzt das Risotto aus Reis, den kleinen Risini (Pasta in Reisform) oder mit geformten Suppennudeln herstellen, überlasse ich Ihnen.

Das Gericht können Sie kalt oder lauwarm verzehren. Warm? – naja, ist Geschmackssache.

Den Reis oder die Pasta kochen sie in ein wenig Flüssigkeit an. 1:1,5 würde ich sagen. Vergessen Sie die Prise Salz nicht.

Danach mischen Sie den Fruchtpüree unter und lassen das Ganze bei äußerst kleiner Flamme nachziehen. Sie können das Ergebnis in Schalen und Formen füllen.

Als Ersatz für Kuchen oder für Pudding ist dieses Gericht ein Hochgenuss.

Dazu können Sie sich ein Toppin herstellen. Wie immer, ohne zu kochen.

Ob Sie jetzt Vanille, Pfefferminz oder Schoko bevorzugen, überlasse ich Ihnen. Bei Kräutern ist es einfach und preiswert. Bei den anderen Zutaten etwas teurer.

Die Kräuter, Vanille sind einfach mit Zucker und einer Prise Salz zu blixen. Bei Pfefferminz oder Zitronenmelisse – ein Hochgenuss. Sollte sich der Zucker nicht mehr lösen, können Sie mit etwas Alkohol oder Wasser, vorsichtig nachhelfen. Nehmen Sie keine fertigen Säfte. In dem Müll steckt überall Glucose.

Bei Toppins wird Öl zugesetzt. Das erzeugt zusammen mit dem Zucker und der Fruchtflüssigkeit eine Bindung. Die Bindung hält sehr lange an. Nach einer längeren Lagerung müssen Sie das Toppin vor Gebrauch, schütteln.

Bei Schokosaucen, die Sie mit Kakaopulver herstellen, müssen Sie den Zucker und den Kakao mischen, mit etwas Salz würzen und gleich mit Öl und einem Schlückchen Alkohol oder Wasser arbeiten. Das kann beim Blixen oder Blenden ziemlich heiß werden.

Mit Schokolade geht das etwas einfacher. Die Schoko sollte auch Glucose frei sein. Dafür nehmen Sie etwas warme Flüssigkeit ihrer Wahl. Die Mischung ist praktisch ideal für ein Toppin. Bei Sahne oder Milch möchten Sie bitte die haltbaren Produkte verwenden.

Frische Milch und Sahne sind ungeeignet.

Aufstriche

Schon in Kürze werden Sie froh sein, sich wenigstens Etwas auf Ihr Brot streichen zu können. Die vereinigte Diktatorenwirtschaft – EU klaut in Osteuropa und in der Ukraine die Elektroenergie für 1,2 Cent. Verkauft bekommen Sie das inklusive Kriegssteuer für nicht unter 35 Cent. Natürlich bekommt der Ukrainische Hampelmann und Bewunderer der männlichen Analbehaarung, seine Waffen auf Kredit. Also, mindestens doppelt teurer, als sie eh schon sind. Und wie wir wissen, bauen Europäische – und US – Waffenschmieden ihren unbrauchbaren Müll nicht kostenlos. Von den Reparationen in Folge des erfolglosen Einsatzes wollen wir gar nicht erst anfangen.

Sprich: Wir werden sehr lange zu unserem Trockenbrot, Aufstriche benötigen.

Zuerst müssen wir uns klar werden, Aufstriche werden nicht gekocht und wenn, dann nur bestimmte Bestandteile davon. Aufstriche sind gestreckte Rohstoffe. Zum Strecken benutzen wir Zutaten, die wir entweder sehr preiswert oder kostenlos zur Verfügung haben. Speisereste der sparsamen warmen Mahlzeiten, auch außer Haus, sind sehr gut geeignet für die noch sparsameren Tage zwischen dem wochenendlichen Praß.

Als Füllstoffe eignen sich Pasta, gekochte – konservierte Hülsenfrüchte, gekochter Reis, gekochte Getreide wie Mais, Gersten usw.. Natürlich eignen sich auch feste Gemüse und Obstsorten.

Fisch z.b., hat sich beim Einkauf in diversen Geschäften im Preis verdoppelt und verdreifacht. Selbst importierte Fische aus Afrika, wie der Victoriabarsch (Flussbarsch), wird Ihnen nicht unter 20 Euro angeboten. Vorher zwischen 7 und 10 Euro. Lassen Sie dieses Angebot Jenen, die gern vergammelten Fisch verzehren. Denn spätestens nach einer Woche, wird dieser Abfall als Sonderangebot erscheinen. Vor dem Einpacken lässt Sie der Händler natürlich nicht riechen. Virusgefahr! Zwei Meter Abstand ist einzuhalten. Das ist genau der Abstand, bei dem Sie die Güte des Produktes noch per Nase erkunden könnten. Der Verkäufer wird sich freuen, Ihnen diesen Müll mit Gummihandschuhen aufdrehen zu dürfen.

Die Konserven des Fisches hingegen, sind wohl geeignet, als Grundlage eines Aufstriches dienen zu dürfen. Sofern Sie Fisch als Aufstrich genießen wollen.

Benutzen Sie Fleisch als Basis des Aufstriches, können Sie sowohl gepökeltes, geräuchertes oder frisches Fleisch benutzen. Ich empfehle, alle Fleischsorten in dünnen Scheiben etwas an zu kochen. Beachten Sie bitte: scharfe Messer werden wie durch Zauberei, in Frauenhänden zu Messerrücken. Wenn Sie mittels Beobachtung die Ursache erkunden wollen, warum das so ist, werden Sie feststellen, die Frau arbeitet während der Beobachtungsphase nicht. Sie haben damit nur zwei Möglichkeiten: Entweder Sie müssen Ihre Messer permanent nachschleifen oder Sie kocht nicht.

Über rein vegetarische Aufstriche schreibe ich in dieser Serie nicht oder wenig. Das wären etwa Kräuteraufstriche und Aufstriche, die mit verschiedenen Nüssen gebunden werden. Gehärtete Fette sind für Aufstriche nicht empfehlenswert. Ich empfehle grundsätzlich kein Gift. Nehmen Sie statt dessen, Butter.

Bedenken Sie bitte, Nahrungsmittel haben sich weltweit um fast zehn Prozent verbilligt. Sie werden also demnach von den Groß- und Einzelhändlerkonzernen beschissen. Die entlassen Ihre Kollegen zu Zehntausenden oder zahlen Stundenlöhne von 3,30 Euro – Brutto. Darüber würden selbst Inder lachen.

Geben Sie Ihrem Bauern etwas mehr und Sie werden auch zusammen, schlimmere Zustände überstehen.

Strecken Sie Ihre Rohstoffe selbst. Sie haben für Ihr Geld, mindestens einhundert Prozent mehr.

Wildsalat 2

Wildsalat 2

Heute gibt es natürlich wieder Salat. Ich habe mich zur Abwechslung mal zu einer Mixtur mit Gamberetti entschieden. Etwas Fisch am Samstag darf wohl sein.

Der Salat besteht aus:

Chicoree

Giersch,

Rucola (Löwenzahn)

zarten Himbeerblättern,

Walderdbeerblättern (die ich auch gern zu einem Sirup verarbeite),

Zitronenmelisse,

junger Petersilie,

Selleriekraut (betont den Fischgeschmack),

Gamberetti,

Waldpfefferminze und

ein paar Bergbasilikumblättern.

Für die Salsa rosa habe ich eine Tomate genommen, die einen Druckfleck aufwies, etwas getrockneten Knobi, minimal Aceto, ein Ei, Salz, Zucker, Pfeffer und Öl. Gewürzt habe ich zu dem mit Tomatenlaub.

Wem die Salsa rosa nicht fest genug wird, der kann eine Toskanische Methode der Bindung verwenden; Zwieback. Den gibt man etwas zerkleinert in das Dressing und mixt das noch mal durch mit dem „Zauberstab“:-))

Schnelle Zucchinicremesuppe

…von Krista:

Krista spricht von 15 Minuten Kochzeit und der Saisonkoch bedankt sich für das Rezept. Gleichzeitig werde ich Ihnen zeigen, wie Sie das in 3 Minuten Kochzeit auf einer Induktion mit einem Kleingrill hinbekommen. Wir leben zu einer Zeit, in der die EU Energielieferanten zu einem Raubzug angetreten sind, der sicher keine Grenze finden wird. Sie werden jetzt zusätzlich von den Diktatoren dafür bestraft, wenn Sie sich für ein Solarpaneel entscheiden. Genosse Marx und viele seiner Genossen sagten Ihnen schon, dass gewissenlose Menschenfeinde und Feinde des Lebens, sich kriminell an den Grundbedürfnissen des Lebens bereichern. Schutzgeld nennt sich das in den kriminellen Kreisen, die dazu noch ganz offen, eine Antimafiaerklärung unterschreiben. So viel zu dem Wert dieser Unterschriften.

Packen Sie alle Zutaten in den Blender. In der Zwischenzeit braten Sie die Brotwürfel, falls Sie die unbedingt haben wollen, im Topf und braten die in Butter oder sonstigem Fett, braun. Der Mixer ist jetzt fertig. Das Brot entnehmen Sie dem Topf. Jetzt können Sie ohne zu warten, direkt die Suppe in den Topf geben und dort erwärmen. In einer Minute wird das fertig sein. Sollten Sie das Ganze noch etwas bündiger wünschen, arbeiten Sie mit getrockneten Kartoffelflocken. Haben Sie die nicht im Haus, können Sie auch mit roher Kartoffel binden, die Sie gleich mit allen Zutaten im Blender mixen. In dem Fall, müssen Sie beim flotten Erwärmen der Suppe dabei bleiben und etwas rühren.

Beim Blenden/Mixen sollten Sie gleich die Gewürze und Kräuter zugeben. In dem Fall sind etwas getrockneter Knoblauch, Zucker, Salz, Pfeffer und Oregano empfehlenswert. Vergessen Sie nicht, beim Mixen etwas Öl oder Butter zu zusetzen. Möchten Sie das Ganze etwas gehaltvoller, schadet auch ein Stück Hühnchenbrust nicht. Das geben Sie bitte beim Mixen in Scheibchen dazu.

Die Croutons können Sie auch nebenbei im Haushaltgrill zubereiten. Wir haben einen 1-KW-Grill. Nehmen Sie Ober- und Unterhitze mit Umluft. Wenn Sie sich Öl, etwas Butter, Kräuter Ihrer Wahl zusammen mixen, können Sie vor dem Grillen/Braten, die Brotwürfel damit umrühren.

Noch einfacher geht das, indem Sie sich die Croutons als Toast zubereiten und nach dem Rösten, würfeln. Wenn Ihnen der Toast etwas zu fest geworden ist, können Sie mit einem Heimkutter/Blixer, das Brot in die Größe blixen, die etwa Ihren Vorstellungen entspricht. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass dabei auch etwas gerösteter Brotstaub entsteht, mit dem Sie die Suppe binden können.

Gemischter Salat zu Schweinsrücken

Ich weiß, es ist hierzu Lande nicht üblich, sich die Salate auf den Almen zusammen zu suchen. Zumal wir jetzt auf dem Balkon jede erdenkliche Zutat selbst anbauen. Es gibt Ausnahmen. Und dafür ist das Sarntal als auch der Ritten mit seinem Angebot, sehr gut geeignet.

Zunächst werden wir uns auf den Almen mal um etwas Löwenzahn kümmern. Das ist praktisch der beste Rucola, den wir bekommen können. An den Rändern der Almen, die im glücklichsten Fall noch bewaldet sind, finden wir das nächste Unkraut; Giersch. Sollte der Fleck, den wir für unsere Suche ausgewählt haben, nicht die Toilette unserer wandernden Gäste oder gar deren Güllehalde sein, steht der Ernte erst mal nichts im Weg.

Zu Hause angekommen, werden wir das Kraut zunächst gut wässern. Wir nehmen kein eiskaltes Wasser. Eher handwarmes. Wir waschen uns doch auch nicht kalt; oder?

Vielleicht reichern wir den Salat mit etwas Tomate an. Bisweilen kann es auch etwas Aprikose sein. Das Dressing fertigen wir mit etwas Senf, Essig, Öl und den Kräutern/Früchten des Balkongartens.

Als Hauptbeilage servieren wir einen Schweinsrücken, den wir im Grill schon am Tag vorher, zwanzig Minuten pro Kilo, gut gewürzt, gegrillt haben.

Gemischter Salat zu saftigem, kaltem Schweinsrücken. Und schon sparen sie sich das mit Glucose verseuchte Eis aus dem Angebot in Ihrer Nähe. Ihre Leber und Ihr Herz werden es Ihnen danken.

Geflügelsalat

Wer in wirklich heißem Klima wohnt, z.b. südlich der Alpen oder in einer Stadt, kann im Sommer oder bei sommerlichen Temperaturen unmöglich warm essen. Billig ist bei uns so und so Thema. Wir sind Arbeiter. Die lebenslange Erfahrung aus der Küche, die uns Köche so und so hindert, abends warm zu essen, verleitet mich die Tage, Ihnen ein paar kalte Gerichte vorzustellen. Am besten eignen sich für die sommerliche Ernährung – Salate. Nicht das Hasenfutter, das Sie vielleicht unter Salat verstehen, sondern richtige Salate.

Die Möglichkeiten dafür sind unbegrenzt. Ich gebe Ihnen nur Anleitungen und Tipps.

Der Salat sollte in aller Regel aufgebaut sein wie eine vollwertige Mahlzeit. Sprich, aus Fleisch-, Fisch-, Sättigungsbeilagen und Gemüse bestehen. Das Ergebnis einseitiger Ernährung wird uns täglich im Fernsehen gezeigt. Eigentlich müsste Ihnen das reichen. Oder wollen Sie täglich mit zwei Kilo Schminke am Körper vor die Welt treten? Von den Kosten will ich gar nicht erst anfangen.

Die Ernährung folgt zwei Grundregeln. Ist es warm, wird Kalt gegessen. Ist es kalt – warm. Dabei ist stets auf die Vollwertigkeit zu achten. Vollwert heißt nicht, sich mit Körnern vollzustopfen und Anderen die Luft zu verpesten. Von der Wäsche will ich jetzt nicht reden. Wir reden vom Essen und denken dabei auch etwas an den Appetit.

Die Vorbereitung der Salate ist relativ einfach. Wir gehen das Ganze noch etwas ökonomisch an.

Zunächst setzen wir uns ein Wasser an. Wenig mit etwas Salz. Wir dämpfen. In das kochende Wasser geben wir unsere Zutaten. Das können wir zusammen tun aber auch getrennt. Je kleiner die sind, desto kürzer ist die Kochzeit. Es geht um Energiekosten.

Also nehmen wir die Küchenmaschine und schneiden uns das Gemüse, die Beilagen und Alles, was sich maschinell schneiden lässt, mit dieser Technik.

Reis, kleine Nudeln usw. müssen wir natürlich nicht in die Maschine klopfen. Als Sättigungsbeilage eignen sich auch die hundert Sorten – Bohnen in Konserven.

Wir zum Beispiel, schneiden Alles in Scheiben. In dünne – . Natürlich können Sie auch Würfeln oder Streifen schneiden. Grobe Hobel sind auch geeignet.

Für alle diese Schnitte gibt es Maschinen und die dazu gehörigen Messer. Bei Salaten gilt die Regel: Je kleiner, desto schmeckts.

Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Zutaten nicht zu fest sind. Sie sollen weich und leicht bekömmlich sein.

Fleisch können Sie gleich in Streifen oder Scheiben schneiden. Fleisch muss nur so lange dünsten, bis es gar ist. Wenn Sie es überdünsten, wird es zu fest. Dann hilft Ihnen nur noch der Kuttervorsatz der Maschine.

Als Gemüse eignen sich sowohl Karotten, Sellerie als auch Kohlrabi. Sie können auch Chicoree oder andere Endivien, klein geschnitten, zusetzen. Selbst Blattsalate und Kressen eignen sich.

Abschmecken tun Sie bitte mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker, auf Wunsch etwas Essig (kein Muss) und ein Schluck Öl. Sie können Kräuter Ihrer Wahl zugeben. Lauch passt auch. Bei Geflügel würde ich es mal mit Früchten probieren. Ich nehme dafür klassisch Ananas. Genau so gut geht Pfirsich, Aprikose, Banane oder Orange. Apfel passt eigentlich nicht zu gekochtem Huhn. Aber heutzutage…ist kein Versuch, Essen zu versauen, verboten. Vielleicht entsteht dabei etwas ganz Neues. In diversen Rezeptsammlungen werden Sie reichlich Möglichkeiten finden, Ihr Essen zu „gestalten“. Es gibt verschiedene Apfelzubereitungen, mit denen man arbeiten kann. Worchestersauce ist ein Beispiel. Aber kalt? Naja.

Den Salat können wir jetzt mit Mayonnaise binden oder schlicht mit etwas Öl. Wer da nicht mag, nimmt sich einfach etwas Saft von den Früchten, die er zugibt.

Ich setze mir in einem Mixer grundsätzlich alle Zutaten an und gieße sie über den Salat. Der gemixte Ansatz darf ruhig püreeartig sein. Dort können Sie auch etwas Öl beimengen.

Salate müssen mehrmals gut umgerührt werden. Etwas Druck schadet nicht.

Als besondere Zugabe, sage ich Ihnen jetzt auch noch, wie Sie die Reste verwerten können. Sie nehmen das Kochwasser, geben die Reste hinein und mixen das zu einer schmackhaften Suppe. Und wenn Sie die kalt stellen, haben Sie sogar eine kalte Suppe. Und die ist an Vollwertigkeit kaum zu überteffen. Von der eingesparten Summe für Ernährungsberater, Pillen und Vitaminpräparate, können Sie sich vielleicht sogar anständige Winterreifen kaufen.

Balkongarten

Unser Balkon wird jetzt zum Garten

Mit den unerhörten Preissteigerungen für Energie usw., sind Arbeiter natürlich gezwungen, diese Mehrkosten einzusparen. Firmen setzen das als Kosten ab; wir nicht. Von den Firmen kommen deswegen weniger Steuern für die Gesellschaft. Wir werden das Alle mit dem Verlust von Sozialeistungen doppelt bezahlen. Wir bezahlen das auch so schon doppelt. Jene Firmen, die mehr Aufwand haben, werden die höheren Kosten, die sie eh schon absetzen und uns zur Last legen, noch mal aufschlagen.

Das System hat einen Namen. Der nennt sich Kapitalismus. Die Befürworter und Nutznießer dieses Systems sind in der Minderheit. Gelegentlich werden sie ein paar Maulhelden an ihrem Gewinn beteiligen. Aber auch nur in Form einer kurzen Prämie für Propaganda und so weiter. Wer zuckt, fliegt!

Der Balkongarten ersetzt uns nicht den kompletten Lebensmittelbedarf. Wir sind nur aufgefordert, jene Produkte selbst anzubauen, die uns am teuersten kommen. Nehmen wir Kräuter als Beispiel. Die kosten uns pro Kilo nicht unter zwanzig Euro. Manchmal, in Hochsaisons, bekommen wir die etwas preiswerter. Die sogenannte Überproduktion. Wir sind dann der Müllcontainer der Erzeuger, die sich nicht schämen, unverkäufliches Essen weg zuschmeißen.

Zunächst geht es uns um Platz. Den gewinnen wir auf dem Balkon mit den üblichen Maßnahmen. Regale. Wir gehen also die kommenden Tage, Regale suchen.

Nach der Ernte der ersten Früchte, sind wir angehalten, uns Gedanken für die kommende Saison zu machen. Gärtner stellen zu diesem Zweck, Steckhölzer her und ziehen Ableger separat auf.

Steckhölzer sind zwar so fruchtbar wie ihre Stammhölzer, aber nicht winterfest. Wir werden die im Spätherbst austopfen, die neuen Wurzeln versiegeln und rechtzeitig im neuen Jahr, auspflanzen.

Das wird dann unsere neue Kategorie im Blog. Kochen ist auch Essen und Essen zubereiten.

Gelegentlich werde ich dann zeigen, wie wir unsere Ernte konservieren und weiter verarbeiten.

Natürlich spreche ich jene Leute an, die aktuell keine Arbeit haben oder von dem, was uns die Diktatoren übrig lassen nach ihrer Selbstbedienung, leben müssen. Und glauben Sie mir, das, was übrig bleibt, wird rasant weniger. Es wird zukünftig kein Jahr vergehen, in dem ihre Diktatoren kein anderes Land überfallen und teilweise entvölkern. Die Ausgaben für die neuen Waffen und Kosten für Söldner werden Ihnen gerade abgezogen.

Glauben Sie mir, Schützenpanzer und ähnliche Waffen, werden in diesem System garantiert nicht zu Traktoren umgebaut. Das hat der böse Stalin samt seiner Kommunistenbande gemacht; aber wir, sicher nicht.

Das ist übrigens: Spargel, Ditta-Kartoffel und in Italienischer Butter geröstetes Semmelmehl. Italienische Butter eignet sich ausgezeichnet für braune Butter.