Essensreste zu Brotaufstrich

Das klingt jetzt etwas ungewöhnlich. Ist es aber nicht. Dank neuer Technik.

Ist Ihnen schon in den Sinn gekommen, Ihre Essensreste in einen Brotaufstrich zu verwandeln? Dabei haben Sie sogar die Möglichkeit, den Geschmack maßgeblich zu beeinflussen oder gar zu verändern.

In erster Linie gehe ich davon aus, Fleischreste wird es selten geben. Wir reden also eher von den Beilagen. Auch von abgetrennten, weniger appetitlich-aussehenden und unbekömmlichen Resten wie Fetträndern usw..

Mit der Umarbeitung dieser Produkte, erreichen Sie die höhere Stufe der Verwertung von wertvollen Rohstoffen. Gleichzeitig können Sie die Rohstoffe noch mit dem ergänzen, das wir als Vollwertigkeit bezeichnen.

In aller Regel werden Sie dafür wenig Energie aufwenden müssen. Ihre Hauptwerkzeuge werden ein kleines Handmesser und ein Kutter sein. Abgesehen vom Brot. Ich gehe davon aus, Sie backen Ihr Brot in der Pfanne. Sozusagen, als Pizza intero (unbelegt) oder Fladen (Pfannenbrot). Das sind allgemein die günstigsten Methoden, ein Brot zu backen.

Die Vollwertigkeit erreichen Sie, indem Sie frische Produkte mit gegarten vermischen. Ob das jetzt Gemüse, Kräuter oder Früchte sind, überlasse ich Ihnen. Sie haben also die Möglichkeit, Fisch-, Fleisch- und Molkereiprodukte mit Sättigungsbeilagen und passenden Fetten zu einem Aufstrich zu verarbeiten.

Nach einiger Routine, werden Sie feststellen, Streichwurst ist nichts Anders als Ihr Produkt.

Interessant ist das vor allem in Hinblick – Hülsenfrüchte, Getreide und wertvollen Ballaststoffen. Ein-zwei Beispiele:

Wild-Kastanienaufstrich

Sie haben zusammen etwas Wild gegessen. Auf Ihrem Teller oder in Schüsseln und Töpfen befinden sich noch Überschüsse. Wir nehmen unseren Kutter und arbeiten von fest zu flüssig.

Kartoffelbeilagen geben wir stets zuletzt in die Maschine. Deren Stärke wirkt bei strengen Umdrehungen schleimend.

Zunächst geben wir Wild und Rotkraut in den Kutter. Dann Kastanien. Vielleicht etwas Zwiebel, auch getrocknet. Preiselbeeren oder deren Züchtungen würden nicht schaden. Vielleicht etwas Speck, Butter oder Käse. Und dann, nach der Kostprobe, die Gewürze. Selbst Rühr – oder gekochtes Ei, Pasta, Reis oder Hülsenfrüchte, würden den Aufstrich bereichern.

Haben Sie das parallel zu Ihrem frischen Brot aus der Pfanne hergestellt, dürfen Sie sich auf einen Traum vorbereiten.

Delikatessfisch zu frischem Pfannenbrot

Haben Sie zufällig Fisch gegessen, können Sie sich den berühmten Brat- oder Delikatesshering (-fisch) als Aufstrich selbst zubereiten.

Sie geben den Fisch samt Zwiebel (nicht zu viel) und Beilagen in den Kutter. Würzen Sie mit etwas Lorbeerpulver, Senf, Butter, Salz, Zucker, Essig (evtl. Balsamico oder Apfelessig), Kapern, Meerrettich. Sie können auch saure Gurken oder Tomaten einarbeiten. Vielleicht haben Sie den Fisch mit Reis gegessen. Passt. Das Pfannenbrot (Pizzateig), wartet auf den Aufstrich. Natürlich können Sie das Pfannenbrot in einer Hand und einen Löffel mit dem Aufstrich, in der anderen – verzehren. Sie sind zu Hause.

Aufstriche

Schon in Kürze werden Sie froh sein, sich wenigstens Etwas auf Ihr Brot streichen zu können. Die vereinigte Diktatorenwirtschaft – EU klaut in Osteuropa und in der Ukraine die Elektroenergie für 1,2 Cent. Verkauft bekommen Sie das inklusive Kriegssteuer für nicht unter 35 Cent. Natürlich bekommt der Ukrainische Hampelmann und Bewunderer der männlichen Analbehaarung, seine Waffen auf Kredit. Also, mindestens doppelt teurer, als sie eh schon sind. Und wie wir wissen, bauen Europäische – und US – Waffenschmieden ihren unbrauchbaren Müll nicht kostenlos. Von den Reparationen in Folge des erfolglosen Einsatzes wollen wir gar nicht erst anfangen.

Sprich: Wir werden sehr lange zu unserem Trockenbrot, Aufstriche benötigen.

Zuerst müssen wir uns klar werden, Aufstriche werden nicht gekocht und wenn, dann nur bestimmte Bestandteile davon. Aufstriche sind gestreckte Rohstoffe. Zum Strecken benutzen wir Zutaten, die wir entweder sehr preiswert oder kostenlos zur Verfügung haben. Speisereste der sparsamen warmen Mahlzeiten, auch außer Haus, sind sehr gut geeignet für die noch sparsameren Tage zwischen dem wochenendlichen Praß.

Als Füllstoffe eignen sich Pasta, gekochte – konservierte Hülsenfrüchte, gekochter Reis, gekochte Getreide wie Mais, Gersten usw.. Natürlich eignen sich auch feste Gemüse und Obstsorten.

Fisch z.b., hat sich beim Einkauf in diversen Geschäften im Preis verdoppelt und verdreifacht. Selbst importierte Fische aus Afrika, wie der Victoriabarsch (Flussbarsch), wird Ihnen nicht unter 20 Euro angeboten. Vorher zwischen 7 und 10 Euro. Lassen Sie dieses Angebot Jenen, die gern vergammelten Fisch verzehren. Denn spätestens nach einer Woche, wird dieser Abfall als Sonderangebot erscheinen. Vor dem Einpacken lässt Sie der Händler natürlich nicht riechen. Virusgefahr! Zwei Meter Abstand ist einzuhalten. Das ist genau der Abstand, bei dem Sie die Güte des Produktes noch per Nase erkunden könnten. Der Verkäufer wird sich freuen, Ihnen diesen Müll mit Gummihandschuhen aufdrehen zu dürfen.

Die Konserven des Fisches hingegen, sind wohl geeignet, als Grundlage eines Aufstriches dienen zu dürfen. Sofern Sie Fisch als Aufstrich genießen wollen.

Benutzen Sie Fleisch als Basis des Aufstriches, können Sie sowohl gepökeltes, geräuchertes oder frisches Fleisch benutzen. Ich empfehle, alle Fleischsorten in dünnen Scheiben etwas an zu kochen. Beachten Sie bitte: scharfe Messer werden wie durch Zauberei, in Frauenhänden zu Messerrücken. Wenn Sie mittels Beobachtung die Ursache erkunden wollen, warum das so ist, werden Sie feststellen, die Frau arbeitet während der Beobachtungsphase nicht. Sie haben damit nur zwei Möglichkeiten: Entweder Sie müssen Ihre Messer permanent nachschleifen oder Sie kocht nicht.

Über rein vegetarische Aufstriche schreibe ich in dieser Serie nicht oder wenig. Das wären etwa Kräuteraufstriche und Aufstriche, die mit verschiedenen Nüssen gebunden werden. Gehärtete Fette sind für Aufstriche nicht empfehlenswert. Ich empfehle grundsätzlich kein Gift. Nehmen Sie statt dessen, Butter.

Bedenken Sie bitte, Nahrungsmittel haben sich weltweit um fast zehn Prozent verbilligt. Sie werden also demnach von den Groß- und Einzelhändlerkonzernen beschissen. Die entlassen Ihre Kollegen zu Zehntausenden oder zahlen Stundenlöhne von 3,30 Euro – Brutto. Darüber würden selbst Inder lachen.

Geben Sie Ihrem Bauern etwas mehr und Sie werden auch zusammen, schlimmere Zustände überstehen.

Strecken Sie Ihre Rohstoffe selbst. Sie haben für Ihr Geld, mindestens einhundert Prozent mehr.