Kirschkuchen

Kirschkuchenrezepte bei Freunden

In Sachsen, ich traue mir das kaum zu sagen, sieht man außer Kirschen nix auf dem Kirschkuchen. Eventuell ein paar Streusel. Generell wird dort der Kirschkuchen auf Schokomürbteig bevorzugt. Fast schon eine Unterart des Russischen oder Schwarzwälder Kirschkuchens. Sachsen legen die Kirschen auf eine Patisseriecreme. Italiener auch. Das Gleiche tun wir auch bei Heidel- und Himbeeren. Auch bei Rhabarber usw.. Der Sachse liebt die Harmonie der Komposition. Trockene Kuchen werden dort den Schweinen serviert. Im Nachhinein kann man z.b. einen gerührten Mürbteig unter den Kirschen noch mal teilen und dort eine Creme platzieren. Eine andere Methode wäre, den Kuchen mit einer Cremespritze zu impfen.

Wir schauen heute bei Heidi vorbei und stellen einen gewaltigen Unterschied zu Thüringen und unserer Schnippelboy-Oma fest.

Alles rund?

Vorprodukte

Mit Hilfe von Konserven, Trockenprodukten und Präserven stellen wir uns Vorprodukte her, die unseren Kochvorgang erheblich beschleunigen. Die Regale des Handels stehen voll mit diesen Produkten. Für uns ist jetzt entscheidend, wer – welche Produkte preiswerter herstellt. Der industrielle Erzeuger oder wir. In sehr vielen Bereichen ist die industrielle Fertigung bedeutend überlegener. Wir müssen nur das Preiswerteste suchen. Im Bereich unserer individuellen Bedürfnisse, sieht das etwas anders aus. Und das ist der Punkt, an dem wir ansetzen. Ob jetzt Kräuter, Fleisch, Gemüse oder Fisch; die ökonomische Vorbereitung und Lagerung ist unser Ziel. Unser Ziel ist es, so wenig wie möglich Verluste zu erleiden. Lebensmittel sind für uns etwas wertvoller als Götter. Oder lassen Sie eine Mahlzeit für den Besuch eines Schreins anbrennen?

Reduktionen, Pasten, Cremes und Konzentrate beliefern uns mit den nötigen Geschmäckern und deren Vielfalt. Guter Geschmack ist das Ergebnis der harmonischen Zusammenstellung von Vitaminen und Spurenelementen. Gerade mit der modernen Technik, ist es uns möglich, die Vielfalt der Geschmäcker zu kombinieren.

Alles rund?

In diesem Kochbuch möchte ich Ihnen die Grundregeln für Klöße, Knödel und sonstige geformte Beilagen erklären. Die Herstellung dieser Sättigungsbeilagen ist wesentlich unkomplizierter als Sie sich das vorstellen. Bisweilen bekommen Sie das auch in den Medien als sehr kompliziert dargestellt.

Viele dieser Sättigungsbeilagen sind einfach erforderlich, um Lebensmittel in Form von Vorprodukten zu verwerten. Die Herstellung ist damit auch eine Veredlung. Mein Hauptanliegen besteht darin, sie zu animieren, die klassischen Formen bei Seite zu schieben. Wählen Sie einfach die für Sie ökonomischste Form. Statt sich in Zeit raubenden Formgebungen zu üben,

legen Sie einfach Wert auf den Rohstoff. Die Schönheit des Ergebnisses kommt von ganz allein.