Grillhacksteak an Smetana und Kohlrabipüree

Grillhacksteak ist eigentlich leicht herzustellen. Wenn Sie den Grill benutzen, ist natürlich für etwas Feuchtigkeit zu sorgen. Sie benötigen auch etwas Fond für die Sauce. Wir haben das Fleisch mit Gyrosgewürz abgeschmeckt. Sie sollten dem Fleisch etwas Öl mit zusetzen. Leider ist das Fleisch im Westen grundsätzlich mit Nitrat restlos verwässert. Auf Deutsch; der Bürger im Westen weiß gar nicht, wie normales Fleisch aussieht, geschweige schmeckt. DDRBürger haben das noch in Erinnerung. Auch Bewohner, die sich um frisches Fleisch vom lebenden Tier bemühen (Hausschlachterei). Bei dem Wasserfleischpreis heute, vervierfachen sich die Fleischpreise pro Kilo. Also: Wenn Sie 15.-€ das Kilo drücken, kostet das Fleisch, 60.-€. Das teuerste, krank machende Wasser aktuell. Unser ungepoltertes Fleisch kostet ausgelöst aktuell knapp 15.- Euro das Kilo. Wenn ich daraus Hackfleisch herstelle, kommen etwa aus einem Kilo Fleisch, rund 1,8 Kilo (mit Wasser) zusammen. Ohne Ei. Ich arbeite meist noch eine Wurzelgemüsemischung als Paste in das Fleisch ein. Wir sind immer noch bei 15.-Euro pro 1 Kilo Fleisch, aber jetzt bei 1,8 Kilo.

Kohlrabipüree ist eine leichte Übung. Sie kochen mit den Kartoffeln zusammen einen geschälten, in kleine Stücke/Scheiben geschnittenen Kohlrabi und etwas Butter, rund 15-20 Minuten. Muskat, Salz, Zucker. Eigentlich reicht der Schneebesen. Zur Not müssen Sie Kartoffelflocken zugeben. Fertig.

Hackfleischsteak an Blumenkohl unter Zwiebackkruste

Geschälte Zwiebel vierteln. In wenig kochendem Salzwasser, zugedeckt, 5 Minuten blanchieren. Heraus nehmen. Den Blumenkohl vierteln. In Stücke und Röschen schneiden. Alles. In das kochende Wasser geben, zudecken. Nach dem Aufkochen, 15 Minuten Stufe 2 Induktion.

Das Schweinefleisch und die blanchierte Zwiebel durch den Fleischwolf schicken. Mit Salz, Pfeffer, gemahlenem Kümmel, Knoblauchgranulat und Majoran würzen. Die Masse in eine gefettete Glaskasserole drücken. Im Grill – Umluft 240°C, 15 Minuten grillen.

Zwieback im Blixer zu Mehl mahlen.

Der Blumenkohl ist fertig. Von der Flamme nehmen. In einem Topf – Butter bei Stufe 6, braun zerlaufen lassen und das Zwiebackmehl zufügen. Umrühren. Fertig.

Der Grill ist fertig. Der Blumenkohl auch. Wir können anrichten.

Hirschnocke in Fenchel-Karottenpüree

Karotten und Kartoffeln schälen. Den Fenchel und die Karotten geben wir in den Blixer. Wir blixen nicht ganz zu Püree, sondern eher zu feinem Ragout.

Das Ergebnis braten wir in brauner Butter an, löschen ab und geben die Kartoffeln in 1-cm-dicken Scheiben oben drauf. Salz, Zucker, Pfeffer, etwas Knoblauch, sind die Gewürze. Mehr braucht es nicht. Nach etwa 20 Minuten Kochzeit Stufe 2 – Induktion nach dem Aufkochen zugedeckt, können Sie das Püree mit einem Schneebesen umrühren.

Wir schicken durch die feine Scheibe des Fleischwolfes den Hirsch zusammen mit fettem Speck. Speck etwa 10%. Die Masse würzen wir nach unserem Geschmack. Ich nehme Gyros – Gewürz. Sie können auch mit Salz, Pfeffer, Piment, Lorbeerpulver, Zwiebelpulver, Zucker und einem Schuß Rum, Marsala oder mit einem gemixten Rotwein-Preiselbeergemisch würzen.

Mit etwas Routine beim Würzen, mixen Sie die Gewürze samt Flüssigkeiten, in die Sie auch einen Spritzer Öl geben können. Als Liebhaber von alpinen Gewürzzugaben, finden auch Rosmarin und Wacholder in Maßen Platz.

Jetzt nehmen Sie ein paar Zwieback. Die kuttern Sie extra zu Semmelbrösel. Das kneten Sie in den Hackfleischteig ein.

Die Zwiebackbrösel lockern den Teig. Damit haben Sie auch ohne Zähne die Möglichkeit, Hirsch mit Kartoffeln und Gemüse zu essen.

Nach dem Grillen oder Braten des Hirsches, fügen Sie etwas hausgemachte Jus dazu und lassen den Hirsch und den Saft zusammen aufkochen. Der Zwieback wird das binden. Fertig.