So, Ihr Lieben,

ich habe für den Winter zwei Hirsche und ein kleines Schwein gekauft. Die kommende Woche werden wir zusammen etwas Fleischverarbeitung lernen. Das Fleisch kommt von Südtiroler Bauern. Wir werden miteinander etwas Trockenfleisch, Braten, Wurst und Gehacktes herstellen. Die Temperaturen sind günstig zum Schlachten.

Der Dank gilt den Südtiroler Bauern, die uns mit Qualität beliefern.

Das ist der Gostnerhof in Villnös, von dem wir unser Wild bekommen. Hinten sehen Sie die Frühjahrsweide. Im Sommer ziehen die Hirsche oberhalb in den Wald. Joseph, der Besitzer, hat mir die Zwei geschossen. Sie hängen jetzt etwas ab.

Nach der Verarbeitung werde ich Ihnen mal eine Kalkulation präsentieren, mit der ich Ihnen zeige, wer sich von uns am günstigsten und gesündesten ernährt.

Fischsuppe

Fischsuppe

Natürlich gibt es hunderte Arten von Fischsuppe. Wir kochen heute eine schnelle Variante. Aus frischem Fischfilet oder Dosenfisch.

Wir können unsere Kasse nicht zu hoch belasten und kaufen Fisch gefroren. Wir warten einfach, bis unseren Herstellern und Händlern die Nägel brennen und sie uns ihr Produkt im Angebot nachwerfen. Warten lohnt sich. Die wollen Etwas verkaufen. Sie nicht.

Sie müssen trotzdem die Qualität prüfen. Ihre Händler dürfen Ihnen heute Sachen verkaufen, für die sie vor zwanzig Jahren eingesperrt wurden. Knast gibt es bekanntlich keinen für die Kettenbesitzer. Für Sie schon, wenn Sie deren Abfall aus der Tonne fressen.

Gerade bei Fisch sind Sie mit Konserven auf der sichereren Seite. Meistens. Gefrierkost ist auch eine Konserve.

Frierfisch wird meist im Interleaved – Verfahren hergestellt. Sprich, im Eismantel. Das Gewicht dieser Verpackungen müssen Sie halbieren, um den wahren Preis des Fisches zu erfahren. Der Rest ist Wasser.

Den Eismantel spülen Sie bitte ab. Lassen Sie den Fisch nicht auftauen und den Fisch darin liegen. Außer, Sie marinieren den Fisch bereits mit dem Eismantel. Wir reden dabei vom 3-S-System. Säubern, Salzen, Säuern.

Bei abgespültem Fisch müssen Sie das System nicht unbedingt so starr anwenden. Gesäubert ist er. In der Suppe wird der andere Teil dieses Systems angewandt.

Den rohen Fisch können Sie in kleinere Stücke schneiden. In Ihren Blender oder Kutter geben Sie Öl mit Zwiebel, Sellerie, Karotte und kuttern das zu Püree. Im Blender müssen Sie gleich etwas mehr Flüssigkeit dazu geben. Am besten, Tomatenpolpa, Pelati oder -sugo. Wenn Sie ein offenes Glas Peperoni haben (Paprika in Streifen etc.), fügen Sie eine Probe hinzu. Es darf auch etwas Tomatenkonzentrat und getrockneter Knoblauch sein. Geben Sie gleich die Gewürze dazu. Salz, Pfeffer, Zucker reicht vorerst. Versauen Sie sich den Geschmack dieses Mal nicht mit Kräutern. Das wäre in dem Fall, ein Fehler.

Das Ergebnis kochen wir etwas an, geben den rohen Fisch dazu und öffnen bei Bedarf ein oder zwei Fischkonserven. Es dürfen auch Konserven in Tomate sein. Thunfisch ist auch gut geeignet.

Dieses Mal nutzen wir aber weder Reis noch Kartoffeln. Wir setzen Bohnen zu. Ob Sie jetzt Borlotti-, Rote-, Weiße- oder Jumbobohnen nutzen, überlasse ich Ihren Vorräten. Konservenbohnen sind bereits fertig und dafür am besten geeignet.

Nach dem Aufkochen müssen Sie vielleicht nur noch das Endergebnis probieren und bei Bedarf ergänzen.

Bohnen liefern Ihnen in dem Gericht die benötigten Ballaststoffe.

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Der Schnippelboy hat uns Kohlrouladen gekocht

Der Saisonkoch hat dazu noch ein paar energiesparende Tipps. Statt das im Backrohr zu kochen, was garantiert nicht unter 5 KW läuft, bekommen Sie das im Topf auf einer Induktion für 1 KW Gesamtleistung. Sie können auch einen Grill verwenden, der 1 KW Maximalleistung benötigt. Zum Anbraten. Danach wird das im Topf bei wenig Flüssigkeitszugabe, abgedeckt, auf Stufe 1 der Induktion, gar gezogen. Das Kraut bleibt dabei etwas bissig. Wer es lieber weich haben möchte, wählt eben die Stufe 2 der Induktion. Dabei wird die Sauce etwas schmackhafter. Binden können Sie mit Kartoffelflocken. Wenn Sie die nicht haben, geben Sie eine kleine geschälte Kartoffel mit etwas Wasser in den Mixbecher und mixen das. Dann bindet das hervorragend. Die Bindung muss aufkochen. Mit dieser Methode werden Sie Ihren Energieverbrauch garantiert halbieren. Oder wollen Sie die kriminellen Energieversorger fett füttern? Übrigens: Die Beilage, Kartoffel z.b., können Sie mit den Rouladen zusammen kochen. Achten Sie bitte auf die Größe der Kartoffeln. Je kleiner, desto schneller werden sie gar.

Trockene Haut und Kosten

Ich kopiere hier nur mal den Link ein und habe den Beitrag unter sparsame Küche abgelegt. Bei Südtiroler Bauern kann man das natürlich auch erfahren. Jetzt brennt manchen der Pelz, woher er die Zutaten bekommt. Vor allem Glyzerin. Sie werden Ihre Suchmaschine bemühen müssen und ganz sicher fündig. In den Anden und im Himalaya schwören die Frauen übrigens auf Butter.

Apfelkonzentrat

Apfelkonzentrat

Zur Apfelernte bekommen wir natürlich auch Obst, welches nicht unbedingt der EU-Verzehrgröße entspricht. Sprich, nach der EU dürfen Sie nur gut gespritzte Äpfel in Größe C verzehren. C ist die BH Größe der Sekretärin auf deren Schreibtischen. Die EU will Ihre volle Haarpracht erhalten. Dafür benennen wir unsere guten Gifte jährlich um. Heute Monsanto und morgen Bayer. Sie bekommen ein gut erprobtes Sortiment, sagen die KZ – Insassen der AG. Nur, damit Sie auch wissen, was Sie zu Ihrer nächsten Lohndemonstration zu Atmen bekommen. Fein zerstäubt mit einem guten Polizeisprühsortiment. Neuerdings wird Ihnen das sogar mit elektrischen Impulsen schmackhafter gemacht. So neu ist das nicht. Das hat man bereits 1933 schon erfolgreich angewendet. An den Genitalien Ihrer Großeltern.

Wir kuttern die geschälten oder ungeschälten Äpfel in unserem Haushaltkutter mit eins zu zwei Zucker, einer Prise Salz und, wenn Sie es mögen, mit etwas Zimt und Nelke. Geschälte Äpfel erwähne ich im Zusammenhang mit dem Kauf von Plantagenobst. Ich glaube fast, an Straßenrändern gesündere Früchte zu finden als in Plantagen. Das setzt natürlich voraus, an den Straßenrändern stehen noch Obstbäume. Normal werden die sorgfältig beseitigt. Wegen der Verkehrssicherheit. Sie sollen Obst kaufen und nicht am Straßenrand ernten, wie in der DDR.

Sie müssen recht lange kuttern für ein recht glattes Ergebnis. Die Zugabe von etwas Zitrone kann nicht schaden. Das Konzentrat nehmen wir wieder zum Trinken als Sirup oder zum Würzen unseres Puddings. Etwas Genuss muss schon sein.

Sollte das Konzentrat als Sirup weiter verarbeitet werden, empfiehlt sich eine kurze Erhitzung bis zum Kochpunkt. Das konserviert Ihren Sirup nachhaltig. Mit dem kommen Sie dann locker bis in den Sommer.

Naturtrüb – natürlich.

Wenn Sie das Natürliche nicht haben wollen, empfehle ich die energiesparende Absatzmethode. Wir dekantieren den Sirup vorsichtig. Das Feste des Sirups können Sie noch einmal mixen und diversen Süßspeisen zusetzen. Vielleicht versuchen Sie sogar ein Eis. Darüber reden wir später.

Spaghetti piccante

Spaghetti piccante

Heute mal ein einfaches Spaghettigericht. Sie werden spüren, selbst da kann der arme Haushalt, Geld sparen. Und zwar in Form von überteuerter Energie.

Ihre Energiepreise wurden Ihnen ja ohne jeglichen Vertrag so aufgedrängt. Praktisch kriminell, im Diktat. Diebstahl nennt sich das. Und das ist eine organisierte Form dieser kriminellen Handlung.

Aktuell wollen Ihnen Energieanbieter, Verträge an bieten, die scheinbar preiswerter sind. Nur für Sie. Damit würden Sie die kriminelle Handlung davor, anerkennen. Und so auch die Verzehnfachung ihrer Energiekosten.

Wir kochen also Spaghetti wie üblich in wenig Wasser mit Deckel. Nach dem Garen gießen wir sie nicht in ein Sieb, sondern mit dem Topfdeckel ab. Es darf etwas – betont, Flüssigkeit zurück bleiben.

In der Kochzeit nehmen wir uns Schnittkäse der Wahl, piccante Salami (Napoli), eine geschälte Zwiebel und oder etwas Knoblauch (getrocknet). Es dürfen auch ein paar Kräuter sein. Das geben wir in unseren Kutter zusammen mit Öl. Jetzt wird gekuttert bis Ragugröße. Mit Ragu ist Bolognese gemeint.

Das rühren wir zügig unter die Spaghetti und lassen uns das schmecken. A la minute. Nur vom Feinsten.

Das ist ein Foto von gestern: Penegal über Bozen

Gemüsekonzentrat

Bei ihrem herbstlichen Einkauf fallen in der Erntezeit natürlich auch reichlich Gemüse an. Bevor wir das Gemüse in der Tonne beerdigen, können wir uns diverse Gemüsekonzentrate herstellen. Die Konzentrate sind leicht lagerbar und nahezu unbegrenzt einsatzbereit. Sind die Konzentrate ungekocht, werten wir damit natürlich unsere Speisen auf.

Vom Trüffel und von Pilzen her kennen wir das. Auch von diversen Kräutern. Das nennt sich Pesto.

Die andere Zubereitung nennt sich Brühpaste. Dabei konzentrieren wir uns eher auf das Wurzelgemüse.

Die Konzentrate könen Sie für Risotti genau so verwenden wie für Pasta oder zum nachträglichen aromatisieren Ihrer Kartoffelzubereitung.

Gleichzeitig steht das Konzentrat natürlich zur Verfeinerung von Suppen und Eintöpfen zur Verfügung.

Nicht zuletzt dient dieses Konzentrat der Zubereitung von Saucen.

Wichtig bei der Zubereitung von Konzentraten ist der Salz- und Fettgehalt. Das sind Ihre Konservierungsstoffe.

Bei der Verwendung von Salz sollten Sie etwa zehn Prozent der Gesamtmenge nehmen. Bei Fett, sollten Sie Fette verwenden, die selbst eine relativ hohe Haltbarkeit besitzen und nicht emulgiert sind. Zu beachten ist, Salz ist in diesem Fall eine zusätzliche Ergänzung.

In dem Sinne, müssen Sie natürlich bei der Zubereitung von Reis, Pasta, Brei oder Kartoffeln, die Salzzugabe einsparen oder erheblich einschränken.

Salzen Sie einfach mit der Zugabe des Konzentrates. Sozusagen – au part.

Uneingeschränkt haltbar ist auch ein Konzentrat nicht. Länger haltbar ist es unter einer Öldecke.

Natürlich können Sie Konzetrate auch trocknen. Sie benötigen eventuell dafür ein recht trockenes Klima.

Also, in den bekannten Feuchtgebieten funktioniert das nur mit zusätzlichem Energieaufwand.

Dabei sollte Ihnen bewusst sein, dass eine Wohnung unter 21 Grad Celsius, schwitzt. Sie erkennen das an Ihren Fenstern. Wenn Sie die Wohnung noch extra gedämmt haben, dürfen Sie sich im Frühjahr bereits auf die ersten schwarzen Flecke freuen. Was tut man nicht Alles für Führer und Vaterland.

Die kommende Krankheit nennt sich dann Heil – SchimmelCovid 23.

Das jeweilige Gemüse, ob jetzt Karotten, Blumenkohl, Rüben, Bohnen usw., geben Sie frisch, gewaschen, komplett in den Kutter. Dabei dürfen Sie natürlich die Edelteile aus sortieren und sofort verzehren. Aber wie üblich bei Gemüse, besteht eben das Wenigste aus dem, was wir frisch sofort verzehren können. Die nützlichsten Bestandteile sind eben oft da zu finden, das wir tonnenweise wegdreschen.

Am wichtigsten ist die Reinigung Ihrer Zutaten. Nehmen Sie das bitte bei Ihrem Gemüse genauer als bei sich selbst. Anmalen und Einsprühen bringt Ihnen da wenig.

Erbseneintopf

Vom Erbseneintopf gibt es zwei Varianten. Entweder koche ich den Eintopf aus getrockneten, geschälten halben Erbsen oder aus frischen. Die Zubereitung aus getrockneten Erbsen dauert in etwa eine Stunde und die aus frischen Erbsen, zehn bis fünfzehn Minuten. Die Zubereitung ist in beiden Fällen gleich.

Zunächst braten wir klein geschnittenes Selchfleisch mit Zwiebel an. Dann geben wir Erbsen und Kartoffelstückchen dazu und lassen das Ganze kochen bis die Kartoffeln oder die getrockneten Erbsen weich sind. Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Majoran.

Im Falle der getrockneten Erbsen werden die Kartoffelstückchen etwas gröber geschnitten. Sie zerkochen und binden damit den Erbseneintopf. Diese Variante wird vornehmlich als Suppe verzehrt.

Der Eintopf aus frischen Erbsen hingegen, kann sowohl als Suppe oder als eine Art Ragout serviert werden.

Getrocknete Erbsen/Spalterbsen usw., weicht man am besten vorher ein. Das spart Energie und verkürzt die Kochzeit erheblich.

Statt mit Kartoffelstücken, kann der Eintopf auch mit Kartoffelflocken gebunden werden. Kartoffelflocken werden aus getrockneten mehligen Kartoffeln im Walz- oder Sprühverfahren hergestellt. Sie ergeben eine wirklich sämige Suppe.

Verlorene Eier

Verlorene Eier – zweite Variante

Mal wieder verlorene Eier. Dieses Mal als wirkliche Sparsame Küche.

Als Beilage wählen wir Salzkartoffeln. Die schälen wir dünn. Köche können das mit einem scharfen Messer, das eine leicht gebogene Schneide hat.

Benötigt wird ein Grill mit einem KW Leistung und eine Induktionsplatte. Für mich ist das die Grundausstattung der einfachen Küche zu Hause. Mehr braucht es nicht. Naja. Zwei oder drei einfache Töpfe in verschiedenen Größen. In denen braten wir auch zu Hause. Das spritzt nicht so wie in Pfannen.

Die geschälten Kartoffeln schneiden wir uns in Scheiben. Ein Zentimeter Dicke reicht. Natürlich gehen auch kleinere Stücke. Wichtig ist, je kleiner, desto schneller sind sie gar. Bei den Strompreisen heute, denkt vielleicht ein Mancher an Millimeterstücke. Heute drehen sich die Stromzähler zwanzig Mal schneller als vor zwei Jahren. Ihre Finanzamtler und Stromdealer haben sich schon die neueste SUV – Variante des Mercedes bestellt. Mit sämtlichem Luxusinventar natürlich. Die Nutten haben sich deswegen sogar die Arslöcher zu plombiert. Jetzt riecht es auch etwas besser in den SUV‘s. Dem Nuttengeruch folgt jetzt der Angstschweiß. Und der stinkt erbärmlich.

In der Zeit, bis die Kartoffeln gar sind, bereiten wir uns die Sauce kalt vor. Wir mixen etwas Essig mit Speck (in dünnen Scheiben und Stücken davon oder mit Speckfett), Senf, Salz, Pfeffer, Zucker, Piment, Lorbeer (die Gewürze können ganz sein), Zwiebel in Stücken, Wasser, doppelgriffigem Mehl und vielleicht etwas gekörnter Brühe (die ist nicht notwendig, wenn Sie Karotten, Sellerie und etwas Speisewürze zusetzen). Die Brühe haben wir uns schon selbst zurecht gemacht. Natürlich im Sommer – wann sonst? Wir lassen das die Sonne trocknen, nicht den Backofen. Noch ist die Sonne kostenlos. Warten wir ab. Sie werden schon bald für einen Furz CO-2-Steuer bezahlen. Bei den Volltrotteln im EU-Parlament, sicher.

Die Kartoffeln sind fertig. Jetzt geben wir den Mixerinhalt in einen Topf und lassen den auf Stufe Sechs der Induktion unter Rühren, aufkochen. Die Sauce ist in zwei Minuten fertig.

Den Topfinhalt gießen wir auf unser Grillblech. Wir haben 35 mm – hohe Grillbleche. Die sind gut geeignet.

Da rein schlagen wir die Eier. Schön nebeneinander, bitte. Den Grill betreiben wir unter Vollast, 200 ° aufwärts und geben das Blech in die Mitte. Zehn Minuten reichen. Fertig.

Sie dürfen Kräuter zusetzen. Auf unserem Balkon wachsen die noch. Ansonsten müssen Sie die eben auf die Innenseite Ihrer Fensterbank evakuieren.

Übrigens: Aus unseren grünen Ochsenherzentomaten, sind in unserem unbeleuchtetem Bad binnen fünf Tagen, reife, rote, wohl schmeckende Tomaten geworden:-))

Kleine Zugabe:

Zum Heizen Ihres Wohnzimmers sind deutsche Fernseher besonders gut geeignet. Wenn Sie darauf achten, heizt Ihr Fernseher in Betrieb den Raum mit permanent 150-250 Watt. Je nach Größe. Und wenn der Winter besonders hart würde, saufen Sie eben beim Fernsehglotzen, drei-vier-fünf Gläschen Grog:-))

Alkohol scheint der einzige Sprit zu sein, der nicht teurer wird. Und keine Angst. Ihr Chef merkt das nicht, wenn Sie besoffen sind.

Kleiner Lacher zum Schluss: Das Korrekturprogramm gibt mir als Ersatz für Speisewürze…..Speisefürze als Vorschlag:-))

Nun wissen wir wenigstens, von was die Autoren dieses Tools – furzen. Vielleicht sollten sie sich mal ein anderes Lokal oder eine andere Frau zulegen:-))

Fruchtsirup fertig stellen

Nachdem wir das ganze Jahr unsere Balkonernte eingezuckert und püriert haben, werden wir uns jetzt der Herstellung von Sirup widmen.

Unsere Winter in den Alpen kennzeichnen sich durch eine ziemlich trockene Luft. Mit einer elektrischen Heizung verstärkt sich dieser Effekt noch besonders.

Wir sind also angehalten, etwas mehr zu trinken. Die Luftbefeuchtung zusammen mit der Heizung ist nach der Verzwanzigfachung der Strompreise, wirtschaftlich nicht mehr leistbar. Wir liefern natürlich unseren überschüssigen Strom an unsere Freunde an der Ostfront – Heil.

In kalten Wohnungen verdunstet Wasser auch besonders schlecht. In dem Sinne, haben wir uns auf das Saufen eingeschworen. Wer weiß, ob wir das unseren Freunden an der Ostfront – Heil nicht auch noch liefern müssen. Wir müssen uns also auf das Verstecken unserer Früchte im unterirdischen Bereich des Gartens vorbereiten.

Nachdem wir uns nun das Laub unserer Balkonernte in die Zigaretten stopfen, werden wir uns die Früchte hinter die Binde gießen.

Aus den restlichen zwei Litern Fruchtkonzentrat werden nach der Bearbeitung etwa vier bis fünf Liter Sirup naturtrüb. Wir könnten das Ergebnis zwar auch filtern oder klären. Aber darauf verzichte ich. Schließlich benötigen wir auch etwas Festes im Magen. Auch, wenn es nicht besonders lange im Magen verbleibt.

In unser Fruchtkonzentrat hatte ich schon Zitrone mit eingearbeitet. Die Zugabe beim Sirup kochen ist deshalb nicht notwendig.

Beim Aufkochen können wir noch etwas Zucker dazu geben, falls notwendig. Beachten Sie bitte, der Sirup muss entschäumt werden. Wir entschäumen aber nicht chemisch, sondern mit einer Schaumkelle oder einem Sieb. Der Schaum bildet sich an der Oberfläche des Topfinhaltes. Sie müssen also nicht suchen; nur schnell sein. Auch Früchte bilden ein Eiweiß. Das behindert die Konservierung erheblich und verkürzt die Lebensdauer des Sirups.

Beim Entschäumen entfernen wir leider auch ein paar Ballaststoffe. Aber, in Notzeiten sind wir vielleicht dankbar dafür. Damit verbleibt die zu uns genommene Nahrung einen Tag länger im Magen- und Darmtrakt. Der Vorteil ist, ein Hungergefühl stellt sich etwas später ein. Eine volle Wanne schreit selten nach Fressen.

Da wir nur auf 19 Grad heizen, steht nicht zu befürchten, im Wohnzimmer ins Schwitzen zu geraten. Schwitzen ist beim Mangel an Ballaststoffen die Ursache für einen schleichenden Stuhlgang. Der führt nicht selten zu dicken Wangen wegen des Druckes, den Sie dabei aufbauen müssen. Unsere Gestapo könnte jetzt bei Kontrollen denken, sie würden zu viel fressen. Und das geht gar nicht. Das Fressen muss an die Ostfront – Heil für unsere Helden.

Und jetzt noch eine kleine Empfehlung außerhalb unserer Kochratschläge.

Falls Sie vorhaben, am Haus Reparaturen durchzuführen, wäre es vielleicht angebracht, sich mit etwas Zement zu bevorraten. Beachten Sie die Aussagen diverser Kreaturen, die sich für die volle Unterstützung unserer Freunde – Heil an der Ostfront aussprechen. Bunker und getroffene Waffenschmieden benötigen natürlich diesen Baustoff. Die Zutaten müssen wir uns leider auch an der Ostfront – Heil klauen. Sie wollen doch sicher nicht die Gebeine Ihrer Familienmitglieder im Häuschen verbauen.