Der Zitronenbaum bringt aktuell neue Blätter und sicher auch Zitronen. Im Moment ist er sehr durstig. Unten rechts den Lollo habe ich gesät. Der Eichblatt und Lollo oben ist gesteckt. Von den Salaten essen wir aktuell. Das heißt, eine neue Aussaat steht uns bevor. Der Vogler (Feldsalat) ist ein recht mühevoll – zu erntender Salat. Alle Salate sind absolute frei von jeder Behandlung außer der Düngung in der fertigen Erde. Dazu keimfrei! Ich habe dieses Mal Hochbeeterde mit einem Viertel bis teilweise einem Drittel – Sand versetzt. Diese Salat müssen nicht so intensiv gewaschen werden und sind damit hochgesund. Ich setze lediglich ein Dressing dazu. Fertig. Wir essen Salat nicht kiloweise. Wir sind Menschen, keine Ziegen und Schafe. Bisweilen liegen wachstumsbedingt gelbe Blätter an. Die verwende ich in meinen Dressings zusammen mit den Kräutern und Lauch.
Auf unserem Balkon gedeihen aktuell mehrere Salatarten. Feldsalat, Lollobianco, Eisberg, Eichblatt in grün und blau. Den Salat schneiden wir in Streifen. In lauwarmen Wasser waschen und gehen lassen. Er wird knackig dabei.
Marillen gibt es aktuell frisch. Die sind zu früh geerntet. Deswegen eignen die sich zum Einzuckern und für Dressings. Das Marillen-Joghurtdressing ist recht einfach herzustellen. Wir bevorzugen heute die energiearme Variante. Aprikosen waschen, entsteinen, mit Zucker, etwas Salz, Pfeffer, Senf, Zwiebelpulver, etwas Öl und Guarkernmehl dazu geben. Mit dem Mixstab glätten. Fertig.
Auszüge werden langfristig in Öl, Essig, Salz, Zucker oder Alkohol angesetzt. Die Anwendung ist ziemlich speziell und muss schon beim Ansatz der Speise berücksichtigt werden. Im langfristigen Prozess werden die Auszüge regelmäßig kurz auf unter 70°C erhitzt. Nicht gekocht! Der Einsatz muss unbedingt dosiert und vorsichtig erfolgen. Das Endprodukt wird damit maßgeblich beeinflusst. Auszüge bedürfen der regelmäßigen Kontrolle. Bei falscher Aufbewahrung droht der Verderb. Auszüge werden auch im Dessertbereich eingesetzt. Auszüge sind eine Form der Tinktur.
Kräuteressig
Kräuteressig wird hergestellt, in dem wir getrocknete oder frische Kräuter in Essig einlegen. Am besten geschieht das in der Flasche oder einer schmalen verschließbaren Karaffe. Der Essig benötigt etwa drei Monate bis zum vollen Aroma.
Kirschauszug
Kirschauszug stellen wir uns in Zucker her. Eine Prise Salz beschleunigt den Saft-bildenden Vorgang. Wir geben frische oder gefrorene Früchte in Zucker. Die Früchte müssen mit Zucker bedeckt sein. Nach etwa drei Monaten bildet sich der Saft. Der ist in geschlossenen Behältern gut haltbar. Die Früchte des Auszuges können wir später zu Fruchtmus oder für die Bäckerei verarbeiten. Den Mus können Sie in Saucen, Cremes, Eis oder als Aufstrich verarbeiten.
Orangenauszug
Die Orangen sind im Kutter zusammen mit dem Zucker und einer Prise Salz zu blixen. Das Ergebnis zuckern wir extra noch ein um es zu bedecken.
Dillöl
Getrockneten Dill geben wir in Öl und erwärmen das Öl regelmäßig im Wasserbad oder in der Nähe warmer Quellen. Dillöl ist interessant für Salate.
Petersilienauszug
Petersilie einsalzen und ruhen lassen bis sich ein Saft bildet. Der Auszug darf auch etwas erhitzt aber nicht gekocht werden. Dieser Auszug eignet sich für diverse Suppen und a la minute – Gerichte. Die Gerichte dürfen nicht vor der Anwendung der Auszüge gesalzen werden.
Etwas Wasser in eine Schüssel geben. Dazu eine Prise Salz, etwas Kokosflocken und Zucker. Etwas Vanillerum. Einen Esslöffel Kakaopulver. Auf Stufe 3 Induktion erhitzen. Mit Hartweizendunst binden. Auf Stufe 2 weiter erhitzen und mit dem Schneebesen glatt halten. Einen Esslöffel Sahne 35% zugeben. Auf Stufe 1 etwas nachgehen lassen. Eine Dose Ananas öffnen und in den Mixbecher geben. Einen Teelöffel gestrichen – Guarkenmehl zusetzen und und so lange mit dem Mixstab mixen bis eine gebundene Ananassauce entsteht. Die kalte Sauce auf den warmen Pudding geben und kühl stellen. Fertig.
Apfel zu Apfelmus kochen oder Apfelmus benutzen. Zwei Eiweiß mit etwas Salz und Zucker steift schlagen. Den Apfelmus, Eins zu Eins, mit Joghurt mischen. Griechischer Joghurt ist fettfrei. Die zwei Eigelb, Zimt und Nelke gemahlen zugeben. Etwas Vanille oder einen Auszug davon unterziehen. Das steife Eiweiß unterziehen. Ab in die Eismaschine. 20 Minuten. Wegen des Fettmangels wirkt das Eis extrem kühlend. Sprich: Die Mandeln neigen zur Reaktion. Also, lässt sich das Eis nur in kleinen Bissen schadfrei verzehren.
Unter dem Suchbegriff finden Sie reichlich Nährwertangaben zu diesem Kraut. Auch einige Warnungen vor Verwechslung. Aus dem Grund, ist die Ernte in der Blütezeit der beste Zeitpunkt. Ich setze mir auch einen Busch auf dem Balkongarten an. Wenn mir die Ansätze auf dem Balkon zu groß werden, setze ich die Kulturen in unseren gemeinsamen Garten am Haus.
Die Knoblauchrauke wird vom Stil abgezupft. Gut gewaschen. Sie nehmen das Knoblaucharoma wahr dabei. Jetzt geben Sie die Blätter mit 10% Salz und Öl in Ihren Blender. Sie blenden so lange, bis sich ein schönes grünes Öl ergibt. Haltbar ist das ungefähr einen Monat im Minimum.
Das wird die Basis für unser Dressing. Für das Dressing geben Sie ein Ei und Essig Ihrer Wahl in den Blender. Sie können auch mit dem Mixstab arbeiten.
Anfangs geben Sie das Raukenöl tropfenweise dazu. Dann etwas zügiger. Mit einer Spur Zucker. Sie können auch eine Messerspitze Guarkenmehl zusetzen und einen winzigen Schluck warmes Wasser. Sie geben so lange Öl bis es puddingartig bindet. Fertig.
Dieses Dressing schmeckt zu Ihren frischen Balkonsalaten.
Übertreiben Sie es nicht mit dem Salatfressen. Salat dient lediglich der Magnesiumergänzung Ihrer Ernährung. Die Begleitung anderer Vitamine auch im Öl, reicht bei 50 Gramm Salat – täglich völlig!
Spargel schälen, in Stücke schneiden und kochen. Gamberi im Sieb abgießen. Salsa rosa herstellen. Ein Ei, Salz, Pfeffer, Zucker, Essig der Wahl, etwas Senf und Tomatenpaste in den Mixbecher tun. Mit dem Mixstab und ein paar Tropfen Öl anziehen. Danach das Öl etwas zügiger dazu geben während der Mixstab läuft. Wenn das Ganze fest wird, die Gamberi dazu geben und umrühren. Das Alles über den Spargel und etwas frische Kresse vom Balkon darüber.
Frisch geernteter Salat vom Balkongarten mit einem Dressing von Gurken, Tomate, Meerrettich, Senf, Weinessig, Nussöl und Guarkernmehl. Etwas Salz, Pfeffer und Zucker müssen Sie dazu geben. Ich habe das mit Petersilie und Schnittlauch angereichert. Fertig.
Bananen mit reichlich Zitrone oder Zitronensaft, etwas Zucker, ein paar Tropfen Nussöl, zwei Eigelb pürieren. Das Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen. In das steife Eiweiß die Banane einrühren. Die Mischung in die Eismaschine geben. 20 Minuten. Fertig. Wenn Sie sich noch etwas Schokolade dazu geben wollen (Stracciatella), lassen Sie Vollmilchschokolade in der Mikrowelle (max. 200 Watt) zergehen und fügen die flüssige Schokolade dem Softeis beim Rühren zu.
Weiße Grundsauce, Veloute, wurde im Volksmund als Mehlsauce bezeichnet. Gleichzeitig wurde die Sauce von diversen Laien als fett machende Sauce verleumdet. Eine Portion Sauce benötigt etwa fünf Gramm – Mehl. Das sind genau zwanzig Kilokalorien, wenn wir reines Kohlenhydrat berechnen. Eine Portion Sauce sind etwa einhundert Gramm. 1/10 Kelle. Mit zehn Gramm Fett in der Brühe, reden wir also von 110 Kilokalorien. Diese Sauce ist interessant für Leute, die keine Milch verzehren möchten.
Wir füllen den Blender mit etwas kalter Brühe. Salz, Pfeffer, Zucker, Öl bei Bedarf. Das Ergebnis kochen wir unter fleißigem Umrühren mit dem Schneebesen. Danach legen wir unsere Hauptzutaten in die Sauce zum Fermentieren. In den meisten Fällen verändert diese Sauce ihr Aussehen und die Farbe. Bei Kräutern zum Beispiel – grün. Bei Früchten und Gemüsen die jeweilige Farbe der Zutat.
Die Sauce wird hauptsächlich für Ragout verwendet.
Zucchiniragout
Wir halbieren die Zucchini. Das Kerngehäuse entfernen wir mit einem Löffel. Das geben wir in einen Blender. Wir würzen mit Salz, Pfeffer, Zucker, Oregano, Knoblauch, Dazu geben wir etwas Wasser, Öl, Mehl oder rohe Kartoffel. In einem Topf bringen wir etwas Butter bis zur Bräune. In die heiße Butter gießen wir unseren Blenderinhalt und rühren die Sauce fleißig mit dem Schneebesen um. Das dauert keine Minute auf Stufe 6- Induktion.
Die ausgehöhlten Zucchini schneiden wir in Würfel oder tun das mit der Maschine. In der Schüssel würzen wir die Zucchini wie die Sauce. Im Grill oder im Topf geben wir den Zucchinistücken etwas Farbe und Geschmack. Jetzt geben wir die Zucchini in die Sauce, decken ab und lassen sie zwischen 5 und 10 Minuten auf Stufe 2 nachgehen.
Zucchiniragout eignet sich gut für Vegetarier. Auch als Basis für gegrillte Wurst in Stücken. Sie können das mit einem geriebenen Hartkäse binden. Vegetarier nehmen Kartoffelflocken oder Reismehl.
Geflügelragout
Für Ragouts allgemein gibt es zwei Herstellungsmethoden. Zum einen, aus gegarten Produkten; zum anderen, aus rohen Produkten.
Für die erste Methode dünsten wir unser Produkt und schneiden es nach dem Abkühlen in die gewünschte Größe. Den Fond binden wir. Dann geben wir unser Schnittgut in den gebundenen Fond.
Die rohen Produkte zerkleinern wir vor dem Kochen oder Schmoren. Das Ergebnis binden wir im Topf.
Unter Binden kennen Sie unsere Möglichkeiten. Wir können mit Stärke, Dunst, Kartoffel, Kartoffelflocken, einem Teil des Produktes selbst als auch mit Brot binden. Alle modernen Methoden sind fettarm bzw. -steuerbar.
Die erste Methode des Ragouts ist fast selbsterklärend. Die zweite – erkläre ich Ihnen genauer.
Bei der ersten Methode grillen wir unser Produkt. Mikrowellen geht auch. Wir schneiden es klein und fügen es der fertigen Sauce zu.
Bei der zweiten Methode braten wir unser zerkleinertes Produkt im Fett der Wahl und der Menge an. Entnehmen das Fleisch und löschen mit der geblendeten Sauce ab. In dem Fall müssen Sie dem Blender kein Fett zufügen. Sie können beim Anbraten etwas Dunst einstreuen oder dem Blender zufügen. Nach dem Aufkochen geben Sie das Fleisch dazu und lassen das zusammen bei Temperaturen bis 70°C nachziehen. Sie erhalten mit beiden Methoden ein saftiges Fleisch oder Ragout aus anderen Rohstoffen. Die Sauce darf mit dem Rohstoff niemals kochen!