Zuerst würzen Sie die geschnittenen Paprika, reichlich Zwiebel mit Salz, Pfeffer, reichlich Zucker, Öl und etwas Knoblauchgranulat. Das braten Sie im heißen Topf bei Stufe 6 – Induktion an und geben die geschnittenen Radicchio dazu. Sie müssen recht häufig umrühren. Das Gemüse nimmt Farbe an. Nach rund 15 Minuten löschen Sie mit Essig Ihrer Wahl ab und lassen das zusammen einreduzieren. Fertig. Den Salat können Sie warm oder kalt verzehren.
Kategorie: Die sparsame Küche
Ravioli in Gemüse-Gorgonzolasauce
Eigentlich einfach zu kochen. Sie kochen die Ravioli zusammen mit dem Gemüse Ihrer Wahl. Sommermischung und Ähnliches. Sie würzen mit Salz, Zucker, Pfeffer und einer Prise Knoblauchgranulat. Zwischen 8 und 10 Minuten sind Ihre Ravioli samt Gemüse fertig. Jetzt stellen Sie die Flamme ab und rühren Gorgonzola ein. Der darf nicht kochen! Der Ansatz:

Stew von gebratenem Würstel
Stew ist ein schottisches, oft auch irisches Lammgericht. Eine Art Schichtkohl, würden die Preußen sagen. Normal wird das mit Lamm gekocht.
Für arme Leute ist das bei der aktuellen Preistreiberei der Händler unmöglich zu bezahlen. Also, nehmen wir Würste. Auf Deutsch: die Abfallprodukte der Reichen oder sich reich Fühlenden.
Allgemein wird ein Stew im Bachofen hergestellt. Wir haben heute modernere Geräte.
Umluftgrill.
In unserem Mikrowellen geeigneten Kochgefäß richten wir unten Kraut, mittig Kartoffeln und oben die Wurst und gießen das deckend an.
Gewürzt wird mit Kümmel gemahlen, Salz, Pfeffer, Zucker und vielleicht einer Prise Knoblauchgranulat.
Einfach geht das auch im Topf mit passendem Deckel in der gleichen Reihenfolge.
Das Ganze dauert etwa 45 Minuten.
Etwas Speisewürze kurz vor dem Verzehr kann drauf gegeben werden.
Katerfrühstück zum Neujahr
Köche und nicht nur die, gingen zum Neujahr oft mit einem Kater zur Arbeit. Oft haben sie gleich durchgemacht. Das Frühstück folgte meist dem Neujahrsbuffet und den letzten Gästen. Die zwei Sorten von Gästen existieren nun mal. Die, welche nach dem Abendmenü ins Zimmer gehen und Jene, die letztendlich mit dem Morgenlicht gehen. Letztere sind Jene, die uns Gastronomen am liebsten sind. Erstere verzehren ihre, von zu Hause mitgebrachten Getränke, auf dem Zimmer. Das sind jene Alkoholiker, die sich für ihren Suff schämen oder Geld sparen wollen. Zweitere sind Jene, die nach dem Motto leben: Unter Freunden gesoffen, ist Kotzen keine Schande.
Meine Frau und ich gehören zu den Ersten. Silvester gehört bei uns zu den Traditionen. Wir trinken einen selbst angesetzten Kirschlikör. Einen. 4cl. Auf DDRdeutsch: einen Doppelten. Das sind genau nullkommazwei Promille. Die benötigen drei Stunden, um den Körper über die Leber zu verlassen. Und genau das, sorgt bei höherem Verzehr für einen Kater. Eine Promille, benötigt etwa elf Stunden bis zur Nüchternheit. Warum? Weil Alkohol – Kohlenhydrate verbrennt. Deswegen trinken wir einen Likör. Der liefert die gleich mit.
Anders ist das bei den sogenannten In-Getränken, die recht trocken, dafür aber massenhaft verzehrt werden. Saurer Wein, saurer Sekt usw.. Trocken heißt lediglich – stocksauer. In meinen Augen, ungenießbar. Die Verbrennung von Kalorien aus dem Fettspeicher des Körpers, sorgt in aller Regel für einen massiven Kater, auf Deutsch – Hungerast und ziemlich zähe Kopfschmerzen. Außerdem zu einem recht trockenen Mund. Das ist dann die Ursache für Erkältungen, Grippe usw.. Auf einer trockenen Schleimhaut fühlen sich Bakterien und Viren sehr wohl.
Wie bekämpfen wir das? Mit einem Schwedischen Frühstück. Zumindest, in etwas abgewandelter Form. Wir verzichten als Proleten auf teuren Lachs, geräucherte Forelle und Ikra – Kaviar.
Wir nehmen uns zwei oder drei geröstete Semmeln oder Soja- freien Toast. Eine Dose Ölsardinen, ein Gläschen Kapern und Sardellen. Gut gemischt, wird das mit Toast verzehrt. In Südtirol können Sie das mit eingeweichtem Schüttelbrot tun. Zwieback und andere Trockenbrotsorten sind auch gut geeignet.
Zum Einweichen des Brotes stellen Sie sich ein bekömmliches Dressing ohne Öl her. Das Öl befindet sich bereits im Fisch. Dafür nehmen Sie sauer eingelegtes Gemüse Ihrer Wahl. Das blenden Sie oder zerkleinern es samt Flüssigkeit mit dem Stabmixer. Damit bestreichen Sie das trocken Brot.
Letscho von Lauch und Paprika
Letscho wird normal von Paprika und Zwiebel hergestellt. Ich habe uns das heute mit Lauch hergestellt. Das erfordert eine etwas andere Reihenfolge beim Ansatz.
Zunächst braten wir den frischen Paprika in nicht zu wenig Öl an. Würzen tun wird den mit ziemlich viel Zucker, Salz, Knoblauch. Der Zucker ist notwendig, weil wir den karamellisieren beim Anbraten des Paprika. Salz soll zusammen mit dem Zucker die Flüssigkeit ziehen. Wenn die Flüssigkeit verdampft ist, geben wir den Lauch dazu. Den schneiden wir vor dem Waschen in Ringe und heben ihn aus dem Waschwasser. Der Sand legt sich auf den Boden des Waschgefäßes. Den wollen wir nicht essen. Es sei denn, Sie erwarten eine Kaffeerunde von Gänsen. Gänse benötigen den Sand im Magen. Wegen der Verdauung. Das macht sie auch etwas ruhiger und wäre sehr notwendig bei der Beköstigung diverser Parlamente. Jetzt löschen Sie mit einem kleinen Schluck Essig ab.
Mit dem Lauch geben Sie passierte Tomaten dazu. Das lassen Sie aufkochen, stellen zurück auf Stufe 2, decken den Topf ab und stellen die Zeit auf 20 Minuten. Das Letscho hat jetzt Biss. Wollen Sie das meiden und etwas mürber, geben Sie noch einmal 20 Minuten abgedeckt auf Stufe 2.
Fenchel agrodolce
Fenchel ist ein klassisches Wintergemüse in unseren Breiten. Dazu recht gesund in Bezug Atemwege.
Wir kochen das heute als Salat.
Den Fenchel in Spalten schneiden. Das können Sie auch mit dem Strunk. Der wird genau so weich wie der Rest. Setzen Sie das Gemüse in einem Salz-Zucker-Pfeffer-Wasser an. Geben Sie nach dem Aufkochen Stufe 2, abgedeckt, 20 Minuten ein. Nach den 20 Minuten gießen Sie das überflüssige Wasser ab. Für Tee zum Beispiel. Sie können damit auch Ihr Hefe – Brot ansetzen. Sie bekommen ein vorzügliches Brotaroma hin.
Fertig gewürzt mit Fenchel, Salz, Zucker und etwas Pfeffer.
Jetzt geben Sie etwas Essig und Öl dazu, rühren um und lassen das abkühlen.
Zwischenprodukte, Vorprodukte

1 Getrocknete Produkte
Getrocknete Vorprodukte stellen Sie sich im Heißluftofen, Backofen, Grill und der Mikrowelle her. Der natürliche Weg des Trocknens erfordert sehr viel Platz, Sonne und persönliche Kontrolle. Zumindest beim Ansatz.
Die günstigsten Temperaturen für das Trocknen liegen zwischen 60 und 110°C. Es gibt aber Ausnahmen. Vor allem dann, wenn Sie das Produkt mittel Hitze manipulieren möchten. Trockenprodukte sind aber ideal für die Festigung des Endproduktes. Das ist wichtig bei Frucht- und Gemüsesaucen. Die fallen in aller Regel vom Rohstoff her etwas saftiger aus. Deswegen wirken die auch etwas wässrig. Normal geben wir dann Öl als Geschmacksträger dazu. Wollen Sie Kalorien einsparen, sind Trockenzutaten die beste Wahl.
Getrocknete Brotsorten wie Zwieback, Schüttel – und Knäckebrot als auch alle Arten von Keksen, sind für unsere Bedürfnisse – Vorprodukte.
2 Konserven
Konserven sind eigentlich alle Vorprodukte. In dem Sinn, möchte ich aber reine Rohstoffe als Konserven vorstellen. Das betrifft auch Gefrierkonserven.
3 Pasten
Pasten sind in der modernen Küche das Vorprodukt schlecht hin. Pasten lassen sich sehr gut vorbereiten. Frisch oder konserviert. Der absolute Vorteil ist die Platz sparende und übersichtliche Lagerbarkeit. Der Vorteil liegt in der unkomplizierten Anwendung. In den meisten Fällen, müssen Pasten nicht extra gekühlt werden. Die werden mit Fett, Salz oder Zucker konserviert. Pasten können zu Dem auch noch als Aufstriche direkt verwendet werden.
4 Reduktionen
Reduktionen sind flüssige Zugaben zur Geschmacksbetonung oder -beeinflussung. Reduktionen lassen sich zügig und ohne große Mühe, sparsam einsetzen. Reduktionen bedürfen eines etwas höheren Energie- oder Zeitaufwandes bei der Herstellung. Dank neuester Technik können Reduktionen aber energiebewusst hergestellt werden. Stichwort Mikrowelle und Induktion. Reduktionen werden oft von Rohstoffmischungen hergestellt.
5 Auszüge
Auszüge werden langfristig in Öl, Essig, Salz, Zucker oder Alkohol angesetzt. Die Anwendung ist ziemlich speziell und muss schon beim Ansatz der Speise berücksichtigt werden. Der Einsatz muss unbedingt dosiert und vorsichtig erfolgen. Das Endprodukt wird damit schwer beeinflusst.
6 Konzentrate
Konzentrate sind im Unterschied zu Reduktionen, auch ohne großen Energieaufwand herstellbar. Konzentrate werden oft von einem Rohstoff hergestellt. Sie finden oft Anwendung in Saucen und Dressings. Auch für Vorspeisen, Desserts und Süßspeisen. Hier liegt die Betonung auf Eigengeschmack.
Dressing von Apfel, Kiwi, Orange, Rumrosinen und Pflaumen

Das Dressing wird komplett im Blender hergestellt. Sie müssen außer etwas Salz, einem Spritzer Öl und einer Messerspitze Guarkernmehl, nichts weiter hinzufügen.

Dieses Dressing ist besonders geeignet für Wegwarte -, Chicoree – und Radicchioarten. Natürlich auch für Eisbergsalat und andere recht feste Salatsorten.

Die Salate können auch gegrillt oder gebraten werden. Dann passt das Dressing besonders gut.
Grillhähnchenpastete zu Gemüsepüree
In Ihrer Nähe gibt es sicher Grillhähnchenhändler. Mitunter nehmen Sie ein ganzes Hähnchen. Bisweilen verzehren Sie das nicht ganz. Oder, das Fleisch wirkt etwas trocken nach dem Transport.
Sie können daraus eine Pastete herstellen. Die wird bedeutend saftiger und wesentlich aromatischer.
Entfernen Sie die Knochen vom Hähnchen. Dann geben Sie das Fleisch samt Haut in Ihren Blixer. Jetzt geben Sie zwei Eier, etwas Salz, Pfeffer und Rosmarin gemahlen, dazu etwas Dunst vom Hartweizen oder Reis. Als zusätzliche Flüssigkeit können Sie Wein, Rum, Weinbrand oder Brühe geben. Blixen Sie das bis zur Glätte. Das Ergebnis streichen Sie auf ein Blech/Glas Ihrer Wahl. In der Kombi – Mikrowelle, geben Sie zuerst drei Minuten 1 KW – Mikrowelle. Das Ergebnis setzen Sie unter den oberen Grill und geben 15 Minuten. Fertig.
In der Zwischenzeit setzen Sie ein Mischgemüse Ihrer Wahl im Topf mit etwa ½ Liter Wasser an. Dem Mischgemüse fügen Sie Kartoffelstückchen zu. Etwa 50:50. Das würzen Sie mit Salz, Pfeffer, Muskat, etwas Zwiebel und einem Stückchen Butter. Nach 15 Minuten Stufe 3 nach dem Aufkochen/abgedeckt, können Sie die Mischung im Blixer zu Püree kuttern. Wenn Ihnen das zu nass wird, helfen Kartoffelflocken für das Püree. Die sind zügig einzurühren mit einem Schneebesen.
Fertig.
Zwischenprodukte, Vorprodukte
1 Getrocknete Produkte
Getrocknete Vorprodukte stellen Sie sich im Heißluftofen, Backofen, Grill und der Mikrowelle her. Der natürliche Weg des Trocknens erfordert sehr viel Platz, Sonne und persönliche Kontrolle. Zumindest beim Ansatz.
Die günstigsten Temperaturen für das Trocknen liegen zwischen 60 und 110°C. Es gibt aber Ausnahmen. Vor allem dann, wenn Sie das Produkt mittel Hitze manipulieren möchten. Trockenprodukte sind aber ideal für die Festigung des Endproduktes. Das ist wichtig bei Frucht- und Gemüsesaucen. Die fallen in aller Regel vom Rohstoff her etwas saftiger aus. Deswegen wirken die auch etwas wässrig. Normal geben wir dann Öl als Geschmacksträger dazu. Wollen Sie Kalorien einsparen, sind Trockenzutaten die beste Wahl.
Getrocknete Brotsorten wie Zwieback, Schüttel – und Knäckebrot als auch alle Arten von Keksen, sind für unsere Bedürfnisse – Vorprodukte.
2 Konserven
Konserven sind eigentlich alle Vorprodukte. In dem Sinn, möchte ich aber reine Rohstoffe als Konserven vorstellen. Das betrifft auch Gefrierkonserven.