Apfeleis – Milchfrei

Apfelsaison – Apfeleis.

Für das Apfeleis benötigen wir einen grünen oder fast reifen Apfel. Wenn es geht, ungespritzt. Man könnte den Apfel roh verarbeiten. Aber so wirkt er etwas griesig und damit auch das Eis. Das wollen wir nicht. Also kochen wir den Apfel zu Mus mit wenig Flüssigkeit. Mit allen Gewürzen, die wir uns wünschen. Etwas Zucker, Zimt und Nelke gemahlen. Etwas Zitrone schadet nicht. Das Ergebnis geben wir in den Blender. Dort fügen wir ein oder zwei Eigelb, ein Drittel der Menge – Nussöl dazu. Das Weiß schlagen wir mit etwas Salz und Zucker fest steif. Im Blender fügen wir eine Messerspitze Guarkernmehl zum Apfelpüree. Eigelb und Guarkernmehl emulgieren die Flüssigkeit und das Öl.

In einer Schüssel heben wir das Eiweiß unter und geben die Mischung in den Eisbereiter.

Übrigens der Eisbereiter benötigt so um die 100 Watt. Das ist billiger als Eis kalt zu halten oder es kaufen zu gehen.

Bei mir hat das Eis etwa 20-30 Minuten gedauert.

Reizkerpüree

Zum Reizkertag passt natürlich ein neues Reizkerrezept. Reizkerpüree.

Das ist ein Kartoffelpüree mit Reizker. Ich habe die Reizker frisch nach der Ernte sofort gebraten. Den Kartoffelstampf haben wir nachträglich hergestellt. Das Pilzragout vom Reizker aber auch von anderen Pilzen, lasse ich grundsätzlich einen Tag abkühlen. Die Pilze schmecken dadurch homogener und intensiver. Zwiebel und Pilze nehmen untereinander den Geschmack besser an und tauschen ihre Aromen aus.

Den Kartoffelstampf stellen wir nur mit Butter und etwas Salz her. Den Rest der Aromen geben wir mit dem Reizkerragout her.

Das Reizkerragout braten wir in brauner Butter zusammen mit Zwiebel an. Die Zwiebel als auch der Reizker nehmen Farbe an. Wir würzen erst nachdem das Wasser verdunstet ist. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, einer winzigen Prise gemahlenen Kümmel oder Kümmelöl. Mehr ist für den Reizker nicht nötig. Intensivschmecker können, müssen aber nicht, etwas Malzextrakt (z.b. Maggi) zufügen. Das gleiche Ergebnis erzielen Sie mit Trockenbrühe – vegetarisch. Am besten, hausgemacht aus Wurzelgemüse.

Graukäse/Gebeizter

Ich würde fast schreiben: Mein letzter Graukäse. Ganz einfach deswegen, weil uns für 16 Euro aufwärts das Kilo, eher Trockenkäse statt Käse aufgehunzt wird.

Der Käse ist zu 80% handwerklich schlecht gefertigt. Zu früh gepresst und um Längen zu teuer. Damit schon mal ungesund. Des Preises wegen.

Der angemachte Käse auf dem Bild zeigt Ihnen:

Graukäse geschnitten, Zwiebelwürfel, Kümmel gemahlen, Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker, Essig und Öl.

Ich habe den „Salat“ später mit gekochten Kartoffelspalten als eine Art Kartoffel-Graukäse-Salat verzehrt. Für den Preis, die letzte Gesundheit bei mir.

Eigentlich ist Graukäse eine restlos entrahmte Milch. Buttermolke. Ein Abprodukt. Damit wurden früher die Schweine gefüttert. Die Molke wird dick gelegt.

Der Clou. Die Molke wird heute teurer verkauft als die Butter. Und selbst die, wird schon sehr oft mit pflanzlichen Fetten/Ölen (Soja usw.) gestreckt. „Diätbutter“. Im Volksmund „Altöl“. Oft wegen der „Geschmeidigkeit“.

Von Diät kann keine Rede sein. Eher deswegen, weil Viele des Geruchs wegen – Abstand von der Butter nehmen.

In einigen Ländern wird Butter zu hart gesäuert. Wegen der Haltbarkeit. Auch mittelmäßig entwässert. Sie wirkt deswegen etwas käsig.

Die eigentliche Konservierung erfolgt mit Salz. Und genau da, setzt ein Diktat an, das in etwa mit der Raucherhetze vergleichbar ist. Die Butter darf nicht mehr wie gewohnt, gesalzen werden.

In aller Regel können Sie zu Hause – Butter aus Schlagsahne herstellen. Die müssen Sie nur überschlagen und als Ergebnis entsteht genau das, was Sie als Butter und Graukäse sehen. Schon beim Buttern können Sie diverse Geschmackszugaben beimengen. Die Molke muss nur etwas erwärmt und mit Milchsäurebakterien verrührt werden. Jeder Bauer hat das früher zu Hause nebenbei getan. Die Reifung braucht die meiste Zeit. Wobei die heute sogar noch erheblich verkürzt wird. Siehe Tropfenform. Das ermöglicht eine Zeiteinsparung von bis zu 95%. Schnellreifung. In aller Regel ist für die Reifung Druck und Temperatur notwendig. Das macht man heute weder in Kellern noch in Gewölben. Das wird in Gärschränken erledigt. Das dauert bei der Qualität, die uns aufgehunzt wird, bestenfalls einen Tag. Selbst das Portionieren und Verpacken dauert länger. Durch den Werbe – Hip wird ein gutes Produkt regelrecht versaut.

Das Ausgangsprodukt ist heutzutage meist Trockenquark. Und der wird in Containern gehandelt.

Eisrezepte

Ich habe mir eine Eismaschine zugelegt. Chinesisch. In Kürze folgen dann diverse Eisrezepte/Anleitungen. Meist werden Rezepte mit Milch oder Sahne angeboten. Jedoch ohne Eier. Normale Menschen werden praktisch ausgesperrt. Auch Jene, die keine Milch essen. Zuerst wird ein Pfirsicheisrezept folgen. Das mache ich morgen. Sahne frei! Sahne hat in etwa 35% Fett. Das ersetzen wir mit Öl oder Kokosfett/öl. Ich gebe Eischnee und Eigelb mit rein. Auch Guarkernmehl. Als Emulgator. Ähnlich unseren Russischen Freunden, esse ich Eis im Winter. Im Winter sind die Eier besser. Dachte man früher. Deswegen Wintereis. Übrigens kann man Eis neuerdings auch mit gekochtem Ei herstellen. Dank der Technik und neuer Zutaten. Mein Eis ist übrigens restlos Glukosesirup frei. Ich stelle mir dafür Läuterzucker (Sirup) her. Zu kaufen bekommen Sie das längst nicht mehr. Sie saufen praktisch überall diesen Mais – Chemie – Dreck. Sie müssen sich nur umschauen. Eine Lawine Wellfleisch steht bei uns täglich an der Seilbahn. Genau das ist das Resultat. Übrigens: Diesen Dreck bekommen Sie mit Bewegung nicht weg! Das ist keine Kraft der Kohlenhydrate. Ich mag das jetzt nicht mit Fotos belegen. Wegen der Persönlichkeitsrechte usw.. Sie müssen sich nur ganz trocken vorstellen, neben so einem durchgeschwitzten Fettklumpen morgens aufzuwecken. Gute Nacht.

Warum schmeckt mitgebrachter Kaffee (fast) nie so, wie im Urlaub?

Da hat man sich im Urlaub in genau diesen Kaffee verliebt und Alfredo, Alexis oder Ansgar so lange damit genervt bis der Barista aus Napoli, der Kneipenbesitzer auf Rhodos oder der hippe Barista in Stockholm uns endlich die Marke verraten hat und jetzt – wieder daheim angekommen – schmeckt das Dreckszeug nicht einmal annähernd so […]

Warum schmeckt mitgebrachter Kaffee (fast) nie so, wie im Urlaub?

Tom vergisst einen wesentlichen Punkt. Eigentlich nicht Tom. Die Briten. Und genau die, sind für ihr schlechtes Wasser bekannt. Das beste Wasser gibt es bekanntlich am Fuße von Gebirgen. Wegen dem Mineralgehalt. Genau dafür muss man sich aber den passenden Kaffee aussuchen. In einigen Ländern säuft man immerhin die fünf Mal aufbereitete Pisse seiner Mitbürger.

Peperonata con cetrioli, pomodori e Zucchini

Eigentlich ist die Peperonata schnell hergestellt. Spitzpaprika entkernen und in Streifen schneiden. Gurken – Freiland – schälen und in Pommes – starke Stücke schneiden, Zucchini auch, Tomaten – Pelati in halbe Ringe schneiden. Öl erhitzen. Zuerst die Paprika und die Gurken, Zucchini hinein geben. Zuletzt die Tomaten. Knoblauch, Pfeffer, etwas Oregano. Bis zur Farbe anbraten. Salz und Zucker zufügen, Umrühren. Abdecken, Stufe – Zwei – Induktion. 15-20 Minuten schmoren lassen.

Ich habe das zu Schnitzelchen von Hühnerbrust serviert. Die werden mit Salz und Pfeffer in etwas Dunst gewälzt und mit etwas Öl versetzt. In der trockenen Pfanne werden die Schnitzelchen angeröstet. Ziemlich schnell wenden. Mit der Peperonata auffüllen. Abdecken und bei Stufe – 1 – Induktion (max.80°C), 15 Minuten nachziehen lassen. Sie können vorher noch mit Gyrosgewürzmischung würzen. Fertig. Ich habe gekochte Kartoffelspalten dazu serviert. Reis etc. geht auch.

Lauchkrustel zu Neuer Kartoffel

Das könnte auch für Vegetarier interessant sein. Bei uns ist das eine Beilage. Sie bräunen etwas Butter, geben frisch geriebenes Weißbrot dazu ( Das zerkleinern Sie im Blixer ) und nachdem das Brot richtig geröstet ist, fügen Sie den Zwiebel- oder Schnittlauch hinzu. Der muss nur warm werden und minimal geschwungen werden. Diese Mischung geben Sie auf die warmen Kartoffeln oder schwingen sie zusammen mit den Kartoffeln.

Tomaten und Gurken zu Schnittlauchdressing

Pelati und Freilandgurken waschen.

Pelati und Freilandgurken waschen. Die Gurken schälen. Alles in Würfel schneiden.

Das Dressing stellen wir im Blender her.

Generell nutze ich für Dressing kaltes Wasser. Das erwärme ich mir etwas auf der Induktion oder in der Mikrowelle. Warmes Wasser aus der Leitung ist für das Dressing ungeeignet. Wegen Legionellen. Dressing wird nicht gekocht. Legionellen bilden sich hauptsächlich in Kondominien. Weil die Wohnungen der Kondomien nicht permanent belegt sind und oft an Touristen vermietet werden. Damit wird eine permanente Wasserzirkulation unterbunden.

Wir ernten Schnittlauch im Balkongarten. Füllen den Blender mit etwas lauwarmem Wasser. Geben Salz, Zucker, Essig der Wahl, Zucker, etwas Öl, den gewaschenen Schnittlauch und zwei Messerspitzen Guarkernmehl dazu. Das mixen wir bis zur Bindung. Sie sehen das.

Das Ergebnis gießen wir über die Gurken und Tomaten.

Gebundenen Dressings verhindern das Ausbluten des Gemüses. Das Gemüse behält damit seine Saftigkeit. Bei Gemüsen, die gemürbt werden müssen, ist das keine gute Wahl. Ich rede von Kraut etc.. Dieses Gemüse wird herkömmlich angemacht.

Verlorene Eier auf Gemüsereis

Die Soße stellen wir im Blender her. Dazu geben wir Wasser, Senf, Zwiebel, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Zucker, Lorbeer und Piment in den Blender. Das Mixen wir glatt. Im Topf haben wir Butter braun. In die Butter geben mir etwas Dunst. Das Löschen wir mit dem Blenderinhalt ab und lassen es aufkochen. Dort rein schlagen wir unsere Eier. Wir denken den Topf ab. Stellen auf Stufe 2 Induktion. Geben 20 Minuten. Fertig.

Der Reis ist noch einfacher. Zuerst geben wir das Gemüse rein. Das lassen wir aufkochen. Jetzt fügen wir Salz hinzu. Die halbe Menge von der Flüssigkeit füllen wir mit Reis auf. Eins zu zwei. Ein Teil Reis auf zwei Teile Wasser.