Wiener Wurstsoljanka

oder übersetzt:

Österreichisch – Russische Freundschaft in einem Topf.

Rein praktisch, könnte man das auch als Frankfurt – Russische Freundschaft bezeichnen.

In den wenigsten Würsten, die als Wiener bezeichnet werden, finden wir Kalbfleisch. Aber für den Name im Zusammenhang mit Freundschaft, kommt man neuerdings ins KZ. Vor allem, wenn man das DDRFrankfurt meint. Das ist jetzt von NATOFaschisten besetzt. Früher wurde es von Flüchtlingen besetzt. Von den überlebenden Flüchtlingen, die schon einmal versuchen sollten, Raum im Osten zu annektieren. Jetzt befinden sich dort Riesenparkplätze für NATOSchrott. Schließlich muss für den Raum im Osten, neues Material gebaut werden. Die Flugplätze, eigenhändig von sowjetischen und DDRBürgern gebaut, stehen jetzt voll mit nutzlosem NATOPlunder zwecks Entsorgung. Bei der Gelegenheit werden auch gleich die besamungsfähigen „Ostbewohner“ mit entsorgt. Die ersetzen wir mit strammen, geimpften und damit schwer behinderten Sturmbannführern. Gesundes Fleisch wird an der Ostfront nicht benötigt. Das wird entsorgt wie der Schrott.

Wir schneiden die Wiener in dünne Scheiben. Die Zwiebel, den fetten Speck, Karotten, Sellerie, saure oder Salz – Gurke, stecken wir gemeinsam in unseren Kutter zusammen mit einem Spritzer Öl. Das Kuttern wir jetzt bis kurz vor Püree. Die Mischung geben wir in einen heißen Topf und braten sie an. Wir löschen ab mit Gurkenwasser, etwas Tomatenkonzentrat oder Polpa und hausgefertigter Trockenbrühe. Das füllen wir mit Wasser auf. Würzen können wir mit Senfkörnern, etwas Zucker, Salz und Pfeffer. Vielleicht etwas Lorbeerpulver und einer Prise Piment.

Nach dem Aufkochen, geben wir die Wurst hinzu. Wir erwärmen das zusammen bis es stellenweise aufkocht und schalten dann auf Stufe 1 der Induktion.

In unserem Fall, geben wir der Soljanka, weiße oder Borlotti – Bohnen aus der Dose dazu. Die können klein sein. Das Bohnenwasser bindet die Soljanka etwas. Fertig.

Knotschi – Piemonteser Art

Ich schreibe „Art“, weil es kein Originalrezept ist. Das wird aus mehligen Kartoffeln hergestellt. Die Prozedur können Sie sich sparen, angesichts der unsortierten Seifenklumpen, die Ihnen im Handel aufgedreht werden.

Sie nehmen eine Stahlschüssel, einen halben Liter Wasser. Geben etwas Salz, Muskat und drei Körnchen Zucker hinzu. Das bringen Sie zum Kochen. Abdrehen, Püreeflocken einrühren bis zu einem recht festen Püree. Etwas abkühlen lassen dabei (das geht auch im kalten Wasserbad). Etwas Hartweizendunst einrühren bis zur Steifheit. Mit einem kleinen Löffel, Knotschi abstechen. Mit dem Finger formgebend aus dem Löffel lösen. Sie können jetzt mit der Gabel ein Muster aufzeichnen. Das ist nicht zwingend notwendig. Sie sind kein Händler und leben nicht im Piemont. Am besten, sie formen die Knotschi direkt aus dem Löffel ins siedende Wasser. Etwa fünf Minuten – fertig.

In einem Blender geben Sie frische Champignons, Zwiebel, Salz, Pfeffer, Prise Zucker, etwas Butter, etwas Hartweizendunst und eine winzige Zugabe Trockenbrühe. Das mixen Sie glatt. Sie erwärmen eine Pfanne oder einen größeren Topf und geben dort die Sauce rein. Gut umrühren während des Erhitzens. Wenn es kocht, die Knotschi dazu geben. Umrühren. Fertig.

#Küche, #sparsam, #frisch, #Preise, #Gemüse, #Salat, #Ragout, #Energie, #Kartoffel,

Zwischenbericht – Sparsame Küche – Alles rund?

Bei der Bearbeitung des Buches: Sparsame Küche – Alles rund? bin ich mittlerweile bei fast 100 Seiten angelangt. Geplant waren mal etwas um die 50 Seiten. Das Buch wird immer dicker und umfangreicher. Ich selbst bin zu tiefst überrascht davon. Ich glaube, zu viele spezielle Anleitungen bringen die allgemeinen Rezepturen etwas durcheinander und verkomplizieren die einfachen Kochvorgänge zusätzlich. Ich habe jetzt versucht, darin eine Gesetzmäßigkeit zu entdecken. Die gibt es. Sie ist aber etwas zu wissenschaftlich für ein Kochbuch. In anderen Kochbüchern ist das allgemein kein Thema. Auch nicht in unseren Fachbüchern. Kurz gesagt, es geht um den Inhalt unserer Lebensmittel und deren Reaktion beim Kochen.Für professionelle Köche ist das Tageshandwerk. Laien hingegen, sehen darin unüberwindbare Herausforderungen. Die gipfeln dann in Anschuldigungen, die Rezepte wären ungenau und widersprüchlich. Die rohstoffbedingten Ungenauigkeiten und die im Markt angewandten Bezeichnungen für Rohstoffe, erweitern ungemein die Begriffserklärung. Eigentlich hat das mit Industrie, Herstellung und Vermarktung zu tun. Aber die jeweiligen Bezeichnungen für Rohstoffe sind oft zu grenzwertig und nicht selten auch falsch. Als einfache Beispiele möchte ich hier mal ‚Wiener Schnitzel von der Hühnerbrust oder vom Schwein‘ oder ‚Feta‘ nennen. In der Rohstoffbereitstellung ist das bedeutend umfangreicher als ich vermutet habe. Die einzelnen Recherchen dazu, haben mich etwas bei der Fertigstellung gebremst. An sich, liegen alle Arbeitsgänge in meinem Kopf fertig parat und müssen nur geschrieben werden. Das Kochbuch müsste jetzt noch speziell auf bestimmte Produkte eingehen. In der aktuellen Zeit, kann ich aber nicht sagen, ob es das Produkt morgen noch gibt. Genau in der Situation befinden sich Profis. Und ich möchte jetzt nicht beschreiben, wie viele Versuche dort allein versaut werden. Allein die Herkunft eines Produktes, wird durch Handelsnamen und Bezeichnungen so versaut dargestellt, dass Sie für ein Produkt allein Tage benötigen, um deren Charakter zu erfahren. Ich habe dann mit den einzelnen Rohstoffen experimentiert und daraus völlig neue Rezept- und Arbeitsvorschriften entwickelt. Das wird sich mit den klassischen Rezepten und Anleitungen etwas beißen. Trotzdem kann ich Ihnen versprechen, die sichersten Methoden erfasst zu haben.

Die Herkunft als auch die unterschiedlichen maschinellen Verarbeitungen und Vorbereitungen der Rohstoffe, erfordern von uns als Verbraucher völlig neue Herangehensweisen an den Kochprozess. Ich muss nämlich die Fehlkäufe, die zwangsläufig beim Kauf von Rohstoffen mit falschen Bezeichnungen entstehen, in meinen Anleitungen berücksichtigen. Sie werden einen Rohstoff, den Sie erworben haben, unmöglich wegen der Bezeichnung reklamieren können oder wollen. Ich habe diesbezüglich meine Anleitungen überarbeitet. Sie erhalten jetzt die taktisch abgestimmten Varianten von Rezepten. Die ermöglichen es Ihnen, die zu großen Variablen der Rohstoffe, trotzdem sicher und verlustfrei zu verarbeiten. Als Beispiel nenne ich Ihnen mal allein das Thema Kartoffel in Österreich und die Kartoffel in Bayern. Und das sind nur zwei unterschiedliche Herkunftsländer. Wir bekommen heute Kartoffeln aus nahezu sechzig Regionen und Ländern der Erde! Bisher wurden Kartoffeln in verschiedenen Farben grob markiert. Das ist Alles passee. Sie werden also bei der Veredlung Ihrer Rohstoffe zum Experimentieren gezwungen. Und genau das systematische Vorgehen in dem Fall, findet in meinem Kochbuch den entsprechenden Platz. Grundsätzlich möchte ich sagen: Es gibt keine schlechten Rohstoffe. Nur eben, die unpassende Verarbeitung beim Endverbraucher. Genau deswegen, gehe ich in meinem Kochbuch auf die Systematik der Verarbeitung ein. Das Buch wird kommenden Monat fertig. Ich könnte es schon fast auswendig vortragen. Zusätzlich möchte ich noch Etwas zu Verpackungen und Preisen sagen. Dafür ein Beispiel: Grieß für Nocken mit dem direkten Hinweiß-Nocke, bekommen Sie in 50-Gramm-Packungen zum gleichen Preis wie den nicht speziell für Nocken beschriebenen, aber gleichen Grieß im Kilopaket. Sprich: den zwanzigfachen Preis. Das gilt übrigens für alle Getreide und Rohstoffe in gleicher Qualität oder sogar vom gleichen Erzeuger. Die Händler/Erzeuger, die am preiswertesten anbieten, ersparen Ihnen die Kosten für dutzende Umpack- und Umdatierunsvorgänge. Kapitalismus ist ein System, dass vorwiegend mit Täuschung, Blendung und Lüge funktioniert. Auch bei Lebensmitteln und anderen Produkten. Ein Beispiel: Ich bin der Generalhändler im Einkauf von Reis in einem Land/Region. Natürlich werde ich zur Vermarktung, dutzende Handelsgesellschaften mit verschiedenen Namen gründen. Durch den Generalverkauf besteht für mich die Pflicht der Fristbekanntgabe. Erst im Unterhandel mit Neuverpackung, kann ich direkten Einfluss auf das Haltbarkeitsdatum nehmen. Ich werde also von einem Handel zum anderen- liefern und dort, nach der „Umarbeitung“ (Neuverpackung), neu datieren. Im Grunde geht das mittels Chargenbezeichungen und deren -mischungen nicht mehr zu kontrollieren, obwohl Ihnen das vorgetäuscht wird.

Bedenken Sie bitte; das Schreiben von Arbeitsanleitungen halte ich pro Tag höchstens zwei Stunden aus. Danach gibt es schon gewaltige Kopfschmerzen. Ich wechsele dann das Buch und das Thema. Und so kann ich das etwas vorwärts bringen. Geschenkt bekommen Sie die Arbeit nicht. Ich verlange auch bei diesen dünnen Büchern meinen Preis. Die Zusammenfassung später in einem Buch, drucke ich wie üblich in 10Pt. Und das wird ganz sicher ein tausendseitiges Werk. Ich empfehle daher, die einzelnen Bände je nach Interesse zu erwerben. Das ist zwar etwas teurer. Dafür aber speziell.

Kartoffeltorte

In die geriebene rohe Kartoffel geben wir zwei Ei mehr auf ein Kilo Masse. Das Produkt kann mit Speck, Schinken, Fleisch, Fisch, Zwiebel, Gemüse oder nahezu allen Kräutern angereichert werden. Diese Masse füllen wir in Formen oder verstreichen sie auf einem Blech. Die Herstellung erfolgt im Grill/Backofen mit Umluft – voll Last. Trennmittel ist hier Öl oder Butter. Am schnellsten geht das in kleinen Formen. Das Ergebnis sieht einem Kartoffelplätzchen sehr ähnlich. Bisweilen wird das als Röstinchen gehandelt. Das Produkt lässt sich sehr gut vorbereiten. Nach dem Auftauen kann das auch im Topf oder der Pfanne gebraten werden. Als Sauce empfiehlt sich aromatisierter Topfen (Quark).

Thüringer Kloß

Der Thüringer Kloß ist ein halbseidener Kloß, Halbseiden deswegen, weil die geriebene rohe Kartoffel mit kochend – heißer Stampfkartoffel gebrüht wird. Die Verarbeitung möchte auch recht zügig erfolgen. Zuerst werden die mehligen Salzkartoffeln in Stücken angesetzt. Kurz bevor sie fertig werden, beginnen wir die rohen Kartoffeln zu reiben. Bei Klößen generell, möchten Sie die feinste Reibe Ihres Haushaltes oder Ihrer Maschine verwenden.

Die entstandene Masse wird jetzt statt mit kochendem Wasser, mit Stampfkaroffel samt Kartoffelwasser gebrüht und zügig umgerührt dabei. Gewürzt wird mit Salz und vielleicht etwas Muskat. Dem Kartoffelstampf können Sie natürlich sämtliche Kräuter, gebratenen Speck und Zwiebel zusetzen. Dann ist das Ergebnis zwar kein Thüringer Kloß, aber ein wohl schmeckender. Das Ergebnis wird nach dem Formen oder Abstechen in Salzwasser gekocht. Eine gefällig kleine Nockenform verkürzt die Kochzeit.

KhBeyers Kartoffelkloß – Blitzkloß

Ich bin natürlich jetzt etwas unverschämt, weil ich Ihnen ein eigenes Rezept aufdränge. Das Rezept ist für Kleinstmengen geeignet. Arme Leute haben sehr selten Gäste.

Sie schälen ein oder zwei Kartoffeln und geben die klein geschnitten in Ihren Kutter. Dazu fügen Sie ein Ei, Salz, vielleicht Muskat oder Kräuter. Es dürfen auch getrocknete Röstzwiebeln oder Speck sein. Die rohen Kartoffel füllen Sie mit getrockneten Kartoffeln (Kartoffelflocken) in einem Verhältnis Eins zu Eins bis Eins zu Zwei auf. Jetzt kuttern Sie die Masse bis zur Formbarkeit. Ist Ihnen die Masse noch zu flüssig geraten (es gibt hunderte Kartoffelsorten), dürfen Sie auch etwas Hartweizendunst zu fügen. Semmelmehl eignet sich begrenzt auch. Ich steche sie meist mit einem Löffel in Nocken/Gnocchi ab und dünste sie zugedeckt in wenig Wasser mit Butter. Das benötigt mit der Herstellung etwa fünfzehn Minuten.

Hirschunterschale zu Gemüseeintopf

Heute kochen wir eine Hirschunterschale. Die Unterschale ist erheblich fester als die Oberschale, Nuss oder Hüfte (kleine Nuss). Dennoch wird die Unterschale als Schnitzelfleisch verwendet. Die Verarbeitung dieses Fleisches hören Sie gelegentlich in Ihrem Restaurant. Wenn es der Koch klopft oder prügelt. Die Unterschale besteht eigentlich aus zwei Teilen. Der Rolle und dem Hauptmuskel. Die Rolle hat eine Längsfaserung. Das Muskelfleisch eine Faserung, die in etwa 45° zu dieser Längsfaserung verläuft. Der beste Weg, die unterschiedliche Faserung zu verarbeiten ist, sie zu trennen. Je fauler ein Tier ist, desto durchwachsener ist das Unterschalenfleisch. Allgemein gilt das als sehr trocken, fasrig und fest. Vor allem, nach der falschen Verarbeitung. Rosa ist hier nicht besonders vorteilhaft. Generell grillt man das Stück an und lässt es bei Niedertemperatur nachziehen. Das funktioniert auch in Grills mit Zeitschalter. 15 Minuten volle Last. Ausschalten. Nachziehen bis zur Abkühlung.

Haben wir den Hirsch schön saftig gebraten, geben wir ihn nicht zum heißen Eintopf, sondern auf einen Extrateller. Dort können wir ihn mit Gewürz, Meerrettich oder Preiselbeeren anreichern.

Den Gemüseeintopf gestalten wir nicht als Suppe, sondern eher als Ragout. Zusammen mit in Stücken geschnittenen neuen Kartoffeln, wird das winterliche Wurzelgemüse zur gleichen Zeit gar beim Dünsten. Ich rede von Karotten, Sellerieknolle, Kohlrabi und eventuell Rüben. Die jeweiligen Stücke müssen eine ähnliche Größe aufweisen. Natürlich geht das auch als Püree, oder gehobelt (Rösti) zu kochen bzw. zu braten.

Die Unterschale setzt etwas Saft ab. Daraus stellen Sie sich natürlich die Sauce her. Die binden Sie entweder mit einem Teil Ihres Pürees oder mit einem Stück, gemixte-roher Kartoffel. Die Sauce muss aufkochen. Der beste Weg ist, die Sauce mit gemahlenem Lebkuchen der vergangenen Feiertage zu binden. Gemahlenes Sauerteig- oder Früchtebrot (Pumpernickel) eignet sich auch gut.

Das ist der Gostnerhof. Dort gibt es frisches Wild.

Schokopudding laktosefrei

Natürlich mit Früchten und Alkohol.

Die seltsamen Krankheiten unserer Gäste zwangen mich manchmal, Dinge zu kochen, die uns weniger bekannt, aber schmackhaft sind. Der Schokopudding gehört dazu. Und den bereiten wir zu wie ein Schokomousse. Nur wesentlich einfacher.

Es gäbe eigentlich zwei Methoden, diesen Pudding zu kochen. Eine mit Fett und Kakaopulver und eine mit Bitterschokolade. Die Schokolade hat den Vorteil, den wir eigentlich suchen. Das volle Aroma gepaart mit einem Kakaofett. Wir benötigen also weder Butter noch Milchfett in seinen vielen Varianten.

Eigentlich habe ich Schokopudding schon immer ohne Milch gekocht. Aber mit Butter. Ersetzen können Sie die Butter auch mit Kokosfett. Margarine würde ich ablehnen. Dann eher ein recht neutrales Öl in Form von Nussöl.

In der Bitterschokolade wird das schon fertig gemixt verkauft.

Wir setzen also einen halben Liter Wasser an, mit einer Prise Salz und Zucker nach Bedarf. Auf den halben Liter Wasser reicht eine halbe 100-Gramm-Tafel Bitterschokolade. Die brechen wir recht klein und lassen sie zerlaufen in dem Wasser. Als Zugabe können wir Rumrosinen, Rumkirschen, Rum-Orangen, Rumäpfel usw. zufügen. Ich habe zu Hause das volle Sortiment, selbst gemacht. Natürlich können Sie sich die Früchte auch kandiert herstellen. Aus den Früchten ziehen Sie zuerst Ihren Likör. Sie setzen sie an und nach einem Zeitraum, gießen Sie den Alkohol ab. Danach kandieren Sie die Früchte mit Zucker. Den nun entstandenen Sirup fügen Sie Ihrem Likör dazu. Die Früchte geben Sie in Ihren Pudding. Natürlich können Sie die Früchte samt Zucker auch trocknen. Dann sind es kandierte Früchte. Die Lagerung sollte wie bei der feuchten Variante, im verschließbarem Glas erfolgen. Die Früchte sind mehrere Jahre haltbar und können auch zu einem Aufstrich (Marmelade) verarbeitet werden.

Nachdem wir die Schokolade (Kakao) mit einen Teelöffel voll Kartoffelstärke gebunden und aufgekocht haben, geben wir die Früchte unserer Wahl dazu. Das lassen wir zusammen abkühlen. Fertig.

In der Schokolade wird allgemein, Vanille schon mit verarbeitet. Nehmen Sie Kakaopulver, müssen Sie Vanille extra zufügen. Ich lege mir die Vanille in Rum ein. Damit aromatisiere ich auch meinen Arbeitertabak. Mit Kokos, können Sie einen besonders dankbaren Schokopudding herstellen. Die Kokosflocken gebe ich aber nicht so naturell rein, wie ich sie kaufe. Die mische ich vorher schon mit Rum und Zucker. Diese Mischung möchte auch etwa einen Monat stehen für ein volles Aroma. Sollte sich Ihr Appetit nach Banane oder Ananas sehnen. Würde ich reife Bananen in Stücke schneiden, in Rum einlegen und nach einem Monat, nach dem Abguss des Rums, zuckern. Bei Banane, dürfen Sie ruhig eine Zitrone mit einlegen.

Der Bananenlikör ist unschlagbar.

Bei der Verarbeitung von Ananas empfehle ich Konserven für den Prozess. Gleiche Reihenfolge bitte bei der Verarbeitung.

Bei kandierten Früchten müssen Sie den Pudding etwas weniger süßen.

Als spezielles I-Tüpfelchen, werden wir uns eine Pfefferminzsauce gönnen. Dafür nehmen wir unser frisches Pfefferminzkraut. Junge Stiele können dabei sein. Das kuttern wir mit Zucker und einer Prise Salz so lange, bis es flüssig ist. Wir können hier einen Spritzer Nussöl dazu geben. Das Öl verwandelt unsere Sauce in ein Dopping.

Salate

Mein Blogfreund Markus bietet Ihnen gelegentlich verschiedene schöne und gute Salatzubereitungen:

Ich finde das sehr gut und äußerst kreativ.

Bei Salaten möchten Sie aber ganz wichtige Grundsätze beachten. Das betrifft in erster Linie den Zustand der Zutaten als auch die Menge.

Roher, recht grob geschnittener Salat, verbraucht recht viel Energie bei der Verdauung. Im Winter z.b., ist das etwas kontraproduktiv. Allgemein hat der menschliche Körper im Winter recht viel mit der Abwehr von winterlichen Gefahren zu tun. Kälte, Viren, Bakterien. Letztere halten sich in trockenen, beheizten Räumen am liebsten auf. Dabei werden trockene Schleimhäute besiedelt und das führt zu den uns bekannten, hohem Auftreten von Erkältungskrankheiten.

Wie begegnet jetzt ein Koch diesem Phänomen? In dem er das Salat- und Rohkostbuffet für die gastronomischen Gäste recht oft nachfüllt. Schon innerst einer Woche darf er damit das gesamte Haus in den Krankenstand schicken. Fein! Auf Deutsch: Sie dürfen nach dem Kurzurlaub noch ein oder zwei Wochen Heimurlaub antreten und reichlich Umsatz in Ihrer Apotheke generieren. Nach Ihrer Saison fahren dann die Apotheker in die Karibik oder Madagaskar und lassen sich dort von leicht bekleideten wunderschönen Damen/Herren massieren. Das Einzige, was sie dort gefährdet, ist der Herzinfarkt in Folge der Impfung zusammen mit der besonderen Aufregung.

Grundsätzlich sollten im Winter, sämtliche Salate und Zutaten gekocht sein. Möchten Sie rohe Zutaten in Form von Temperatur anfälligen Vitaminen zusetzen, tun Sie das als Dressing.

Bei Markus gefällt mir besonders zu Zugabe von Proteinen in Form von Fleisch, Eiern und Käse. Der Salat ist die beste Methode, einen kompletten Tagesbedarf an Nährstoffen in einem Gericht zu servieren. Ähnlich dem Eintopf.

Die Zugabe von Zucker gefällt mir bei Markus besonders. Mit der Zugabe wird der Kohlenhydratanteil gesteuert. Bekanntlich sind Kohlenhydrate, u.a. für die Bereitstellung der Körpertemperatur zuständig. Und nicht nur das. Als Vergleich, können Sie sich gern die Lebensläufe von Schauspielerinnen anschauen. Schauspielerinnen, die sich mittels der bekannten Schauspielerdiät, bildgerecht, in Form halten, schaffen meist nicht mal das Rentenalter. Die Schauspielerdiät ist eine Diät, bei der auf Kohlenhydrate verzichtet wird. In der Folge, wird Ihr Muskelgewebe abgebaut und Sie werden mindestens so blöd wie der Inhalt des Reichstages. Geschwächte Körper sind übrigens besonders krebsanfällig.

Private Köche sind jetzt nicht so darauf aus, bei jedem Essen die Kalorien zu berechnen. Bei Profis gehört das zur Arbeit. Meist kann ein Koch ohne jegliches, schriftliches Rechnen, den Kaloriengehalt Ihrer Speise stehend bestimmen. Allgemein lernen Sie das auch in ein paar Monaten. Eine kleine Hilfe kann ich Ihnen aber im Zusammenhang mit Kohlenhydraten bieten. Etwa 40-50% Ihrer Speise sollte mit Kohlenhydraten bereit gestellt werden. Kh haben einen Nährwert von 4 Kalorien auf ein Gramm. Sprich, 100 g sind 400 Kalorien. Mit Kalorien meine ich Kilokalorien. Das ist nur wegen der Schreiberei kurz gehalten. Fett hat 9 kcal und Eiweis (Proteine) etwas um die 8 kcal. 100 g Fleisch mit 30% Fett, auch in Form von Bratfett, haben also zusammen um die 900 kcal. Mit etwas Dessert oder Dressing, können Sie jetzt Ihren Tagesbedarf an Kalorien, etwa 1800 bei Männern/1600 bei Frauen, steuern.

Jetzt kommt die Bewegung dazu. Und die wird eben mit zusätzlichen Kohlenhydraten gesteuert. Sprich, eine Stunde Fahrrad = 200 kcal = 50 g Kohlenhydrate. Sie werden sehr schnell feststellen: Sie fressen zu viel.

Die Kohlenhydrate, die Sie über den Tagesbedarf verzehren, sollten Sie einfach als das berechnen, was sie letztendlich sind – Fett (-er Arsch oder Schwimmring). Sprich, jedes Gramm mal 9. Noch ein kleiner Rat dazu: Unterschreiten Sie den Fettbedarf nie langfristig und schon gar nicht unter 25%.

Mitteilung

Die Sparsame Küche bekommt einen eigenen Blog. Ich muss das wegen diverser Fotos so tun. Mal sehen, ob ich in Rutube noch ein Plätzchen für Filme bekomme. Sonst suche ich bei Alibaba oder unseren chinesischen Genossen. In der Sparsamen Küche gehe ich auch auf diverse Rezeptvorschläge diverser anderer abonnierter Blogs ein. Wir arbeiten dann gemeinsam an der Verbesserung der Rezepte und Anleitungen. Ich möchte das tun, weil wirklich sehr viel Schönes – aber auch Falsches dabei ist. Ich bin durch meinen Beruf dem Geschmack verpflichtet. Dabei zeige ich Ihnen, das muss nicht teuer sein. Im Gegenteil. Außerdem brauche ich Werbefläche für eine Serie: Die Sparsame Küche. Zusammen auf meinem Blog hier, wirkt das eher Appetit vertreibend. Ich werde hier meine Beiträge der anderen Blogs per Newsfeed auf der Seitenleiste setzen. An der arbeite ich gerade. Das mit dem Afilliate ist nix geworden dieses Mal. Mein Hoster hier in Südtirol hat mir praktisch 20000 Zugriffe pro Monat versaut. Wir haben da etwas falsch eingespielt. Meine Adresse war über Monate nicht sichtbar. Ich richte dort meinen Buchladen ein und verlinke den auf den übrigens Blogs. Wenn es dann immer noch nicht klappt, setze ich den Buchladen zu einem anderen Hoster. Einen Weg sehe ich noch. Ich richte für jede Serie den entsprechenden Blog her und nutze den Heimischen als Woocommerce – Laden.