Dressing für Fleischsalat

Dressing für Fleischsalat,

Dressings für den Fleischsalat sind notwendig, weil gegartes Fleisch für Salate besonders weich/mürbe gekocht wird. Hält der Koch das Fleisch rosa, ist eine besonders dünne Schnittführung notwendig.

Damit bricht das Fleisch schneller bei der Zugabe der einzelnen Zutaten. Es gibt also keinen Unterschied zwischen Rosa und Mürbe.

Das Dressing wird au part (oben drauf) gegeben. Man lässt das Dressing teilweise einsickern, ehe wir das erste Mal umrühren.

Mit der aktuellen Technik können wir das Dressing nebst Zutaten energiereduziert herstellen.

Früher hat man Fleisch eher trocken in den Hals gestopft. Wegen der angeblichen Kalorienbelastung durch Saucen. Seit geraumer Zeit setzt die Industrie auf kalorienarme kalte Saucen. Es gibt verschiedene Wege, das Ziel zu erreichen. Wir fertigen das heute in einem Arbeitsschritt. Im Blender. Wir geben in den Blender folgende Zutaten. Die können aus Konserven, getrocknet oder frisch sein. Frische Zutaten würde ich in der Mikrowelle blanchieren:

Saure Gurke ( oder frische- und Essig), Karotte, Sellerie, Zwiebel (nicht zu viel), Knoblauch, evtl. Paprika – frisch, Salz, Pfeffer, Zucker, Senf, Tomatenpaste, eine Messerspitze Guarkernmehl, ein Ei. Das blenden/mixen Sie, bis Sie eine glatte Bindung erkennen. Glatt heißt, Sie dürfen in dem Dressing keine Stücke mehr sehen. Jetzt geben Sie tropfenweise Öl dazu. Das Ergebnis wirkt wie ein Pudding oder eine Puddingsauce. Wenn Ihr Blender leer läuft (d.h.-nicht mehr umrührt), können Sie ein paar Tropfen warmes Wasser zugeben.

Natürlich können Sie persönliche Zutaten für Ihren Geschmack dazu geben. Dazu eignen sich Marmeladen, Früchte, Gemüsepasten, Gewürzreduktionen, diverse Kräuteressige oder-öle und hausgefertigte Pestos (Pesti).

Lauch-Kohlrabigemüse

Zunächst schneiden wir den Lauch in dünne Streifen/Ringe. Etwa einen halben Zentimeter. Den Lauch müssen Sie immer nach dem Schneiden waschen. Dazu legen Sie den Lauch in die dreifache Menge wärmeres Wasser. Der Lauch geht darin etwas auf. Der Schmutz im Lauch löst sich. Sie rühren den Lauch im Wasser mehrmals um. Der Schmutz setzt sich ab. Jetzt heben Sie den Lauch aus dem Wasser. Nicht Abgießen! So würden Sie den Schmutz wieder in den Lauch zurück geben. Ein Zeichen dafür ist das berühmte Zähneknirschen beim Verzehr.

Im Topf stellen Sie braune Butter her. Den Lauch geben Sie in die heiße Butter dazu. Rühren Sie nicht sofort um. Der Lauch soll etwas Farbe nehmen, bevor er das Wasser absetzt.

Den Kohlrabi schälen Sie. In der Küchenmaschine stellen Sie Hobel, Scheiben oder Streifen her. Streifen und Hobel garen am schnellsten und ziemlich gleichmäßig. Dünne Scheiben sind eher für das Blanchieren in reichlich Flüssigkeit oder das Dämpfen im Multigargerät/Mikrowelle vorgesehen. Beim Dämpfen/Dünsten in der neuen Technik, sollten Sie das Gemüse in einer Schüssel, einem Tropfen Öl und dem Gewürz vermengen und danach in den Garbehälter (feuerfestes Glas z.b.) geben und abdecken.

Gewürzt wird mit Salz, Zucker, Pfeffer, etwas Muskat.

Mit Mikrowelle und Dampf, sind Sie in 10 Minuten fertig. Im Schnellkochtopf, nach 5 Minuten.

Tomaten und Gurken zu Kräuterdressing

Wir hobeln die Gurken in der Maschine. Schneiden die Tomaten in dünne Scheiben. Die Abschnitte und Reste vom Gurkenhobeln aus der Maschine, geben wir in den Blender. Dazu Essig, Öl, Senf, Meerrettich, Basilikum, Tomatenlaub, ein Blatt vom Zitronenbaum, Zwiebellauch von Balkon, Guarkernmehl, Salz, Pfeffer, Zucker. Die Abschnitte dienen der Bindung des Dressings. Die Bindung erzeugt einen homogenen Geschmack.

Das Dressing ziehen wir zügig auf. Den Salat lassen wir bei Zimmertemperatur etwas stehen. Fertig.

Fenchel-Orangensalat

Fenchel-Orangensalat

Fenchelknolle zuerst in Scheiben schneiden. Dann in den Blixer geben. Wir fügen Orangen, etwas Zucker, Salz und Öl dazu. Das reicht.

Jetzt bestimmen Sie die Größe des Salates.

Einige allgemeine Hinweise zu Salat.

Profis lernen in der Ausbildung: Je kleiner desto schmeckts.

Das hat seinen Grund. Der Geschmackt wirkt beim Verzehr bedeutend gleichmäßiger.

Klassisch vertragen sich Gemüse besonders gut mit Früchten. Das ist auch der Unterschied zwischen Rohkost und Salat.

Rohkost ist praktisch, gereinigtes, rohes Gemüse oder Obst ohne jegliche Zugabe. Im Grunde können Sie das auch auf dem Feld oder vom Baum verzehren.

Salat ist hingegen die Kombination aus Schnitt, Mischung von Rohstoffen, Gewürz und deren Zubereitung. Verzehrfertig.

Gurkensalat, Kiwi und Apfel

Der Salat ist recht einfach herzustellen. Durch eine Reibe Ihrer Küchenmaschine geben Sie alle Zutaten.

Gewürzt wird mit etwas Honig, Salz, Pfeffer, Dill, etwas Weinessig und Öl der Wahl.

Bitte kaufen Sie Honig beim Imker. Die Industrie stellt Ihnen ein Gemisch aus 20% Honig und 80% Glucose vors Gesicht. Und das ist sicher nicht die Zutat, die Sie wollen.

Brauner Bratensaft – Jus

Den braunen Bratensaft stellen wir im Blixer her. Wir nehmen gut gekühlte oder angefrorene Fleischabschnitte, Fett, Sehnen, Wurzelgemüse (Sellerie, Karotten, Zwiebel), Salz (etwa 10%), Zucker, Pfeffer, Tomatenpaste, etwas Öl oder Fett und kuttern das bis Paste.

In einen heißen Topf geben wird die Paste und streichen sie auf dem heißen Topfboden etwas breit. Wir warten bis zur Farbbildung (dunkelbraun bis schwarz).

Jetzt löschen wir mit Wasser ab und lassen das aufkochen. Fertig.

Das Anrösten können wir auch im Grill (Ober- Unterhitze) erledigen. Umluft – Voll-Last geht auch.

Schmeckt der Jus verbrannt, geben Sie rohe Kartoffelscheiben oder -hobel dazu und lassen das zusammen mit dem Jus so lange kochen, bis der Branntgeschmack weg ist. Vorsicht. Die leichte Kartoffelbindung neigt selbst zum Anbrennen.