Wir blenden oder kuttern Paprika, Butter und Zwiebel. Es ist egal, ob aus der Konserve oder frisch. Gewürzt wird mit Salz, Knoblauch und etwas Zucker. Die Flüssigkeit muss sehr kurz gehalten werden. Wir erhitzen das Mus. Zur Verdickung setzen wir Reismehl und Kartoffelflocken ein. Die Masse muss sehr dicht werden. Nach dem Abkühlen binden wir mit einem Ei und streuen etwas Reismehl und Kartoffelstärke an. Dämpfen und Dünsten der Klößchen in Nockenform ist die beste Zubereitung. Die Klößchen können auch in Talerform gebraten und gebacken werden wie Pressknödel. Einfach mit dem Löffel abstechen, in die Pfanne oder auf den Grill legen und mit dem Löffelrücken etwas andrücken. Die Klöße passen gut zu Fisch, Geflügel und tomatierten Saucen. Tomatierte Sauce: Wir nehmen den Blender. Geben etwas Flüssigkeit , Sellerie, Karotten, Lauch oder Zwiebel, Butter, Tomate, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Prise Zucker hinein und blenden das glatt. Diese Püreesauce muss eigentlich nicht gebunden werden. Wenn, dann geben Sie beim Blenden einfach sehr sparsam Mehl oder Stärke hinzu. Erhitzen. Fertig.
Kategorie: Kochtipps
Klöße auf Gemüsebasis
Die sicherste und einfachste Methode ist, das Gemüse zu einem Brei zu kochen. Dazu geben wir es roh, geputzt und etwas zerkleinert in einen Kutter. Am besten, wir würzen das Gemüse schon etwas an. Salz, Pfeffer und Zucker sind die Grundgewürze. Je nachdem, welches Gemüse Sie verwenden, können Sie noch Kräuter und Gewürze dazu geben. Das Gewürz geben wir gleich dazu, um es besser zu verteilen.
Jetzt bringen wir den Brei zum kochen. Wir geben etwas Butter dazu. Gebunden wird der Gemüsebrei mit Grieß oder Dunst aus dem Getreide Ihrer Wahl. Wir halten den Brei ziemlich fest. In den noch heißen Brei rühren wir Eigelb oder Vollei ein. Das Vollei muss vorher gemixt werden. Am besten, etwas schaumig. Wird es nicht gemixt, finden Sie im fertigen Produkt geronnenes Eiweiß. Damit geht Ihnen auch etwas Bindung verloren.
In das Ei, können Sie etwas Stärke oder Mehl einrühren. Wenig bitte.
Jetzt stechen Sie Nocken, Klöße, Klößchen ab. Natürlich können Sie das Ergebnis auch auf ein Blech verstreichen.
Zum Dämpfen müssen Sie Unten drunter und Oben drauf, etwas Feuchtigkeit versprühen und das Ganze, abgedeckt im Grill – bei maximal 120°C dämpfen. Wenn Sie es auf das Blech verstrichen haben, portionieren Sie die Klöße nachträglich.
Erbskloß
In dieser Variante rede ich von Grünen Erbsen. Die geben wir nach unserer Methode, samt Flüssigkeit (bei Konserven) und Gewürz, in den Blender. Gleiches gilt natürlich auch bei gefrorenen Erbsen. Frische Erbsen können Sie komplett, samt Schote, in den Blender geben. In dem Fall, würde ich das Ergebnis, vor dem Kochen, durch ein Sieb geben. Erbsen würzen wir mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker, Muskat und etwas Zwiebelpulver. Die Zubereitung erfolgt wie im Grundrezept über einen festen Brei. In dem Fall, genügt mittelfeiner Grieß.
Mit einem oder zwei Eigelb, kurz nach dem Kochen – heiß eingerührt, gestalten Sie den Kloß etwas samtiger. Die grüne Farbe wird damit etwas heller und freundlicher. Frühlingsgrün.
Der Erbskloß ist als Beilage gut geeignet. Natürlich könne Sie diesen Kloß auch mit Butter und Käse verzehren.
Melanzanekloß
Aubergine ist recht gesund. An sich, aber recht geschmacklos. Damit eignet sich das Gemüse sehr gut als Sättigungsbeilage. Zunächst salzen wir die geschälte, in Stücke geschnittene Melanzane ein. Nach etwa einer halben Stunde spülen wir sie ab. Im Blixer kuttern wir die Melanzane zusammen mit Zwiebelpulver, etwas Knoblauchpulver, Pfeffer, Zucker, Petersilie, Butter (eventuell – herzhaften Käse) und etwas Zucker. Nach dem ersten Kuttern, geben wir Kartoffelflocken, etwas Stärke und ein Ei dazu. Das kuttern wir bei sanfter Geschwindigkeit. Die zweite Methode wäre, Dunst und ein Ei. Diese Masse können wir formen, verspritzen oder verstreichen. Bei der Zugabe von Käse ist der Grill oder Backofen die erste Wahl. Sonst ist Dämpfen und Dünsten geeignet.
Eine südländische Methode unter Zugabe von Oregano, ist als Gericht geeignet für den Verzehr mit herzhaften Tomatensaucen. Auch gern mit Schinken, Speck oder Ragu vom Schwein, Geflügel oder Kaminwurzen.
Essensreste zu Brotaufstrich
Das klingt jetzt etwas ungewöhnlich. Ist es aber nicht. Dank neuer Technik.
Ist Ihnen schon in den Sinn gekommen, Ihre Essensreste in einen Brotaufstrich zu verwandeln? Dabei haben Sie sogar die Möglichkeit, den Geschmack maßgeblich zu beeinflussen oder gar zu verändern.
In erster Linie gehe ich davon aus, Fleischreste wird es selten geben. Wir reden also eher von den Beilagen. Auch von abgetrennten, weniger appetitlich-aussehenden und unbekömmlichen Resten wie Fetträndern usw..
Mit der Umarbeitung dieser Produkte, erreichen Sie die höhere Stufe der Verwertung von wertvollen Rohstoffen. Gleichzeitig können Sie die Rohstoffe noch mit dem ergänzen, das wir als Vollwertigkeit bezeichnen.
In aller Regel werden Sie dafür wenig Energie aufwenden müssen. Ihre Hauptwerkzeuge werden ein kleines Handmesser und ein Kutter sein. Abgesehen vom Brot. Ich gehe davon aus, Sie backen Ihr Brot in der Pfanne. Sozusagen, als Pizza intero (unbelegt) oder Fladen (Pfannenbrot). Das sind allgemein die günstigsten Methoden, ein Brot zu backen.
Die Vollwertigkeit erreichen Sie, indem Sie frische Produkte mit gegarten vermischen. Ob das jetzt Gemüse, Kräuter oder Früchte sind, überlasse ich Ihnen. Sie haben also die Möglichkeit, Fisch-, Fleisch- und Molkereiprodukte mit Sättigungsbeilagen und passenden Fetten zu einem Aufstrich zu verarbeiten.
Nach einiger Routine, werden Sie feststellen, Streichwurst ist nichts Anders als Ihr Produkt.
Interessant ist das vor allem in Hinblick – Hülsenfrüchte, Getreide und wertvollen Ballaststoffen. Ein-zwei Beispiele:
Wild-Kastanienaufstrich
Sie haben zusammen etwas Wild gegessen. Auf Ihrem Teller oder in Schüsseln und Töpfen befinden sich noch Überschüsse. Wir nehmen unseren Kutter und arbeiten von fest zu flüssig.
Kartoffelbeilagen geben wir stets zuletzt in die Maschine. Deren Stärke wirkt bei strengen Umdrehungen schleimend.
Zunächst geben wir Wild und Rotkraut in den Kutter. Dann Kastanien. Vielleicht etwas Zwiebel, auch getrocknet. Preiselbeeren oder deren Züchtungen würden nicht schaden. Vielleicht etwas Speck, Butter oder Käse. Und dann, nach der Kostprobe, die Gewürze. Selbst Rühr – oder gekochtes Ei, Pasta, Reis oder Hülsenfrüchte, würden den Aufstrich bereichern.
Haben Sie das parallel zu Ihrem frischen Brot aus der Pfanne hergestellt, dürfen Sie sich auf einen Traum vorbereiten.
Delikatessfisch zu frischem Pfannenbrot
Haben Sie zufällig Fisch gegessen, können Sie sich den berühmten Brat- oder Delikatesshering (-fisch) als Aufstrich selbst zubereiten.
Sie geben den Fisch samt Zwiebel (nicht zu viel) und Beilagen in den Kutter. Würzen Sie mit etwas Lorbeerpulver, Senf, Butter, Salz, Zucker, Essig (evtl. Balsamico oder Apfelessig), Kapern, Meerrettich. Sie können auch saure Gurken oder Tomaten einarbeiten. Vielleicht haben Sie den Fisch mit Reis gegessen. Passt. Das Pfannenbrot (Pizzateig), wartet auf den Aufstrich. Natürlich können Sie das Pfannenbrot in einer Hand und einen Löffel mit dem Aufstrich, in der anderen – verzehren. Sie sind zu Hause.
Knotschi – Piemonteser Art
Ich schreibe „Art“, weil es kein Originalrezept ist. Das wird aus mehligen Kartoffeln hergestellt. Die Prozedur können Sie sich sparen, angesichts der unsortierten Seifenklumpen, die Ihnen im Handel aufgedreht werden.
Sie nehmen eine Stahlschüssel, einen halben Liter Wasser. Geben etwas Salz, Muskat und drei Körnchen Zucker hinzu. Das bringen Sie zum Kochen. Abdrehen, Püreeflocken einrühren bis zu einem recht festen Püree. Etwas abkühlen lassen dabei (das geht auch im kalten Wasserbad). Etwas Hartweizendunst einrühren bis zur Steifheit. Mit einem kleinen Löffel, Knotschi abstechen. Mit dem Finger formgebend aus dem Löffel lösen. Sie können jetzt mit der Gabel ein Muster aufzeichnen. Das ist nicht zwingend notwendig. Sie sind kein Händler und leben nicht im Piemont. Am besten, sie formen die Knotschi direkt aus dem Löffel ins siedende Wasser. Etwa fünf Minuten – fertig.
In einem Blender geben Sie frische Champignons, Zwiebel, Salz, Pfeffer, Prise Zucker, etwas Butter, etwas Hartweizendunst und eine winzige Zugabe Trockenbrühe. Das mixen Sie glatt. Sie erwärmen eine Pfanne oder einen größeren Topf und geben dort die Sauce rein. Gut umrühren während des Erhitzens. Wenn es kocht, die Knotschi dazu geben. Umrühren. Fertig.
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Zwischenbericht – Sparsame Küche – Alles rund?
Bei der Bearbeitung des Buches: Sparsame Küche – Alles rund? bin ich mittlerweile bei fast 100 Seiten angelangt. Geplant waren mal etwas um die 50 Seiten. Das Buch wird immer dicker und umfangreicher. Ich selbst bin zu tiefst überrascht davon. Ich glaube, zu viele spezielle Anleitungen bringen die allgemeinen Rezepturen etwas durcheinander und verkomplizieren die einfachen Kochvorgänge zusätzlich. Ich habe jetzt versucht, darin eine Gesetzmäßigkeit zu entdecken. Die gibt es. Sie ist aber etwas zu wissenschaftlich für ein Kochbuch. In anderen Kochbüchern ist das allgemein kein Thema. Auch nicht in unseren Fachbüchern. Kurz gesagt, es geht um den Inhalt unserer Lebensmittel und deren Reaktion beim Kochen. Für professionelle Köche ist das Tageshandwerk. Laien hingegen, sehen darin unüberwindbare Herausforderungen. Die gipfeln dann in Anschuldigungen, die Rezepte wären ungenau und widersprüchlich. Die rohstoffbedingten Ungenauigkeiten und die im Markt angewandten Bezeichnungen für Rohstoffe, erweitern ungemein die Begriffserklärung. Eigentlich hat das mit Industrie, Herstellung und Vermarktung zu tun. Aber die jeweiligen Bezeichnungen für Rohstoffe sind oft zu grenzwertig und nicht selten auch falsch. Als einfache Beispiele möchte ich hier mal ‚Wiener Schnitzel von der Hühnerbrust oder vom Schwein‘ oder ‚Feta‘ nennen. In der Rohstoffbereitstellung ist das bedeutend umfangreicher als ich vermutet habe. Die einzelnen Recherchen dazu, haben mich etwas bei der Fertigstellung gebremst. An sich, liegen alle Arbeitsgänge in meinem Kopf fertig parat und müssen nur geschrieben werden. Das Kochbuch müsste jetzt noch speziell auf bestimmte Produkte eingehen. In der aktuellen Zeit, kann ich aber nicht sagen, ob es das Produkt morgen noch gibt. Genau in der Situation befinden sich Profis. Und ich möchte jetzt nicht beschreiben, wie viele Versuche dort allein versaut werden. Allein die Herkunft eines Produktes, wird durch Handelsnamen und Bezeichnungen so versaut dargestellt, dass Sie für ein Produkt allein Tage benötigen, um deren Charakter zu erfahren. Ich habe dann mit den einzelnen Rohstoffen experimentiert und daraus völlig neue Rezept- und Arbeitsvorschriften entwickelt. Das wird sich mit den klassischen Rezepten und Anleitungen etwas beißen. Trotzdem kann ich Ihnen versprechen, die sichersten Methoden erfasst zu haben.
Die Herkunft als auch die unterschiedlichen maschinellen Verarbeitungen und Vorbereitungen der Rohstoffe, erfordern von uns als Verbraucher völlig neue Herangehensweisen an den Kochprozess. Ich muss nämlich die Fehlkäufe, die zwangsläufig beim Kauf von Rohstoffen mit falschen Bezeichnungen entstehen, in meinen Anleitungen berücksichtigen. Sie werden einen Rohstoff, den Sie erworben haben, unmöglich wegen der Bezeichnung reklamieren können oder wollen. Ich habe diesbezüglich meine Anleitungen überarbeitet. Sie erhalten jetzt die taktisch abgestimmten Varianten von Rezepten. Die ermöglichen es Ihnen, die zu großen Variablen der Rohstoffe, trotzdem sicher und verlustfrei zu verarbeiten. Als Beispiel nenne ich Ihnen mal allein das Thema Kartoffel in Österreich und die Kartoffel in Bayern. Und das sind nur zwei unterschiedliche Herkunftsländer. Wir bekommen heute Kartoffeln aus nahezu sechzig Regionen und Ländern der Erde! Bisher wurden Kartoffeln in verschiedenen Farben grob markiert. Das ist Alles passee. Sie werden also bei der Veredlung Ihrer Rohstoffe zum Experimentieren gezwungen. Und genau das systematische Vorgehen in dem Fall, findet in meinem Kochbuch den entsprechenden Platz. Grundsätzlich möchte ich sagen: Es gibt keine schlechten Rohstoffe. Nur eben, die unpassende Verarbeitung beim Endverbraucher. Genau deswegen, gehe ich in meinem Kochbuch auf die Systematik der Verarbeitung ein. Das Buch wird kommenden Monat fertig. Ich könnte es schon fast auswendig vortragen. Zusätzlich möchte ich noch Etwas zu Verpackungen und Preisen sagen. Dafür ein Beispiel: Grieß für Nocken mit dem direkten Hinweiß-Nocke, bekommen Sie in 50-Gramm-Packungen zum gleichen Preis wie den nicht speziell für Nocken beschriebenen, aber gleichen Grieß im Kilopaket. Sprich: den zwanzigfachen Preis. Das gilt übrigens für alle Getreide und Rohstoffe in gleicher Qualität oder sogar vom gleichen Erzeuger. Die Händler/Erzeuger, die am preiswertesten anbieten, ersparen Ihnen die Kosten für dutzende Umpack- und Umdatierunsvorgänge. Kapitalismus ist ein System, dass vorwiegend mit Täuschung, Blendung und Lüge funktioniert. Auch bei Lebensmitteln und anderen Produkten. Ein Beispiel: Ich bin der Generalhändler im Einkauf von Reis in einem Land/Region. Natürlich werde ich zur Vermarktung, dutzende Handelsgesellschaften mit verschiedenen Namen gründen. Durch den Generalverkauf besteht für mich die Pflicht der Fristbekanntgabe. Erst im Unterhandel mit Neuverpackung, kann ich direkten Einfluss auf das Haltbarkeitsdatum nehmen. Ich werde also von einem Handel zum anderen- liefern und dort, nach der „Umarbeitung“ (Neuverpackung), neu datieren. Im Grunde geht das mittels Chargenbezeichungen und deren -mischungen nicht mehr zu kontrollieren, obwohl Ihnen das vorgetäuscht wird.
Bedenken Sie bitte; das Schreiben von Arbeitsanleitungen halte ich pro Tag höchstens zwei Stunden aus. Danach gibt es schon gewaltige Kopfschmerzen. Ich wechsele dann das Buch und das Thema. Und so kann ich das etwas vorwärts bringen. Geschenkt bekommen Sie die Arbeit nicht. Ich verlange auch bei diesen dünnen Büchern meinen Preis. Die Zusammenfassung später in einem Buch, drucke ich wie üblich in 10Pt. Und das wird ganz sicher ein tausendseitiges Werk. Ich empfehle daher, die einzelnen Bände je nach Interesse zu erwerben. Das ist zwar etwas teurer. Dafür aber speziell.
Vorsicht vor trockener Pasta
Mein Blogfreund Markus, kocht Ihnen heute „Bodennebel“ zu Gamberetti und Pomodori. Den Bodennebel (zu trockene Pasta) können Sie mit einem Südtiroler oder Tentiner Vino bekämpfen. Ich möchte Ihnen hier nicht die vielen wohlschmeckenden Italienischen Sorten vorenthalten. Aber, ich bin weder ein Weinkenner noch -Weintrinker. Gehören Sie nicht zur Alkoholikerfraktion, sind natürlich auch andere Getränke empfehlenswert. Italienische Köche hingegen, versuchen, die Pasta saftiger zu gestalten. Das erreicht man mit Flüssigkeitszugabe und einem, fast nicht enden wollenden, Schwingprozess. Der Meisterkoch gibt natürlich brillante Tipps zur Zeit- und Krafteinsparung. Von Sauberkeit reden wir heute nicht. Flüssigkeit und etwas Dunst (doppelgriffiges Hartweizenmehl ) zusetzen.

Es muss nur eine kleine Prise sein. Danach kurz rühren und schwingen, fertig. Auf diese Art wird die Sauce an der Pasta (Nudel) gebunden. Und das schmeckt einfach besser. Bodennebel sage ich, weil trockene Nudeln beim Furzen, Nebel erzeugen. Wenn Sie vorhaben, unerkannt Ihr Haus zu verlassen, dann ist diese Nudel die beste Wahl.
Silvestermenü 2023/24
Silvester ist auch für arme Leute der Jahreswechsel. Neben der Hoffnung auf Frieden für dieses Jahr, wächst natürlich die Hoffnung auf Rente und etwas Einkommen von meinen Büchern. Vielleicht wird es im kommendem Jahr erfolgreicher als im vergangenem. Vor allem, unfallfrei. Der Roller ist schließlich auch ein Zweirad. In diesem Jahr habe ich mir natürlich vorgenommen, mehr Fototouren zu fahren als im vergangenem. Langsam fahre ich auch wesentlich routinierter mit dem Geschoss.
Zunächst werden wir das alte Jahr abschließen. Natürlich mit einem Hirschrücken von unserem Sepp aus Barbian.
Artischockenpüreesuppe
Grüne-Bohnensalat
Hirschrücken im eigenen Saft zu warmem Kartoffelsalat
Sächsischer Stollen vom Müller Bäcker aus Hohenstein-Ernstthal
Das nennt sich jetzt: Sächsisch-Südtiroler Freundschaftsmenü
Die Suppe ist ein recht einfacher Kochvorgang. Wir nehmen den Blender und geben etwas Brühe und /oder Gewürztraminer oder Laimburger Ruländer, Artischocken, etwas Alpenbutter, einen kleinen Spritzer – Essig, Salz, Prise – Zucker und Zitronenschale. Nachdem wir das glatt gemixt haben, erwärmen wir die Suppe bis etwa 80°C. Wir legieren die Suppe mit Südtiroler Sahne und Südtiroler Eigelb – extra Gelb aus dem Passeiertal. Die Suppe darf nicht aufkochen. Fertig.
Grüne Bohnen aus der Dose oder frisch gekocht (10 min.) und abgeschreckt. Die würzen wir mit einer gemixten französischem Tunke aus Zwiebel, Essig, Öl, Zucker, Salz, Pfeffer.
Warmer Kartoffelsalat geht recht einfach. Sie kuttern in Ihrer Moulinette den Speck zusammen mit der Zwiebel. Das Ergebnis lassen wir im heißen Topf aus bis zur Goldfärbung. Ich meine Gold – kein schwarzes Gold. Sie müssen dabei bleiben und nach Möglichkeit Ihr Handy abstellen. Im Blender stellen Sie sich die Tunke für den Salat her. Saure Gurke mit etwas Saft davon, Senf, Salz, Pfeffer, Zucker. Damit löschen Sie den Speck ab und erhitzen das zusammen. Die bereits gekochten, geschälten, geschnittenen Ditta – Kartoffeln aus dem Trentino geben Sie in die heiße Tunke, rühren gut um, fertig.
Unserem Sepp seinen Hirsch habe ich natürlich nur geteilt und dann eingefroren. Putzen müssen wir das Fleisch noch. Am Rücken betrifft das lediglich die Rückensehne. Die ziehen wir dünn ab und und kuttern sie zusammen mit etwas Öl. Den Rücken marinieren wir jetzt mit Salz, Pfeffer, Piment – gemahlen, Lorbeer – gemahlen, Zucker, etwas Balsamico und einen Spritzer Öl. Gut kneten bitte. Die gekutterte Sehne braten wir zusammen mit unserem mariniertem Hirsch im Grill. Ober- Unter- Hitze, Umluft, 15 Minuten. Wer es Rosa möchte, 10 Minuten. Das lassen wir zusammen im Grill abkühlen. Bei diesem Ruhevorgang setzt sich der Saft für die Sauce ab. Derweil erhitzen wir etwas Wasser auf der Induktion. Den fertigen Rücken in Stücken nehmen wir vom Grillblech. Das Blech löschen wir jetzt mit dem heißen Wasser ab. Zur Not müssen wir das Blech kurz auf die Induktion stellen und mit einem Gummischaber, den Bratsatz lösen. Das Ergebnis geben wir zurück in den Topf. Jetzt fügen wir, in Rum eingelegte, kandierte, Südtiroler Sauerkirschen dazu und lassen das zusammen kurz aufkochen. Mit einem Teelöffel Kartoffelstärke binden wir unsere Sauce. Ersatzweise, können Sie die Sauce auch mit übrig gebliebenen Lebkuchen von Weihnachten binden. Den geben Sie einfach mit den Kirschen dazu. Fertig.

Der Kochvorgang für den Erzgebirgischen Stollen ist noch einfacher als der für Pudding.
Die Wenigsten haben passende Messer im Haushalt. Wir können mit einem Messer aber auch den Stollen in Form von Praline ähnlichen Stücken abschneiden. Etwa fünfzehn Millimeter einerseits als Scheibe einschneiden und das Gleiche im Winkel zum Einschnitt. Wenn Sie den rechten Winkel erwischen, dürfen wir von einer quadratischen Oberflächenform reden. Ich weiß; die Beschreibung des Zuschnittes Ihres Sächsischen Stollens ist für den IQ unter 70 schwer zu verstehen. Lesen Sie bitte drei Mal und lernen Sie das bitte auswendig.
Wenn Sie das Menü jetzt durch die Rechtschreibprüfung lassen, bringen Sie die Korrekturvorschläge in die nötige Stimmung für die Silvesterfeier.
Sparsame Küche – Alles rund?
Die sparsame Küche – Alles rund?
Inhalt
In diesem Kochbuch werden Sie bei mir
keine Grammangaben finden.
Die genauen Angaben führen Sie
beim Kochen in die Irre.
Sie sind nicht mehr der Herr über die Menge Ihrer Speisen.
Das Wichtigste in der Küche,
ist die Einhaltung der Reihenfolge und Systematik bei
der Verarbeitung der Lebensmittel.
Genau dieses Thema kommt in nahezu allen
Koch- und Rezeptbüchern zu kurz.
Beim Nachkochen der empfohlenen Rezepte, stellen Sie schnell fest, die Angaben
variieren zu stark.
Es gibt aber gewisse Grundrezepte,
an denen einfach nicht gerüttelt werden kann.
Die drücken sich nicht in Gramm und Litern aus, sondern in Verhältnissen.
Sobald Sie das Verhältnis der Zutaten untereinander begreifen, können Sie
in nahezu allen erforderlichen
Mengen kochen.
Beispiele für Klöße aus Hauptgerichten mit Sättigungsbeilagen
Klöße aus Brei
Brei ist die Basis dieser Klöße
Rahmschnitzel, Salzkartoffel, Spinat
Die Sauce des Schnitzels kuttern wir zusammen mit dem Spinat, bis der Spinat glatt ist. Bei Bedarf, können wir etwas rohe Zwiebel dazu geben. Dann geben wir das etwas zerkleinerte Schnitzel dazu. Das kuttern wir bis zu unserer Wunschgröße. In etwa so groß wie Speckwürfel. Ganz zum Schluss geben wir die Salzkartoffel dazu. Die zerdrücken wir vorher in der Hand. Nach der Zugabe der Kartoffel, drehen wir den Kutter noch etwa zwei bis drei sehr kurze Impulse. Wir stellen jetzt fest, ob die Masse fest und bindend ist. Wenn nicht, geben wir entweder Semmelbrösel oder Kartoffelflocken dazu und rühren das um. Nach einer kurzen Wartezeit können wir die Klöße formen. Grundsätzlich formen wir einen Probekloß und kontrollieren, ob er unserer Behandlung in seiner vorgesehen Form standhält. Wenn nicht, kneten wir etwas Weizendunst und Kartoffelstärke ein.