Wir braten die Pilze mit reichlich frischer Zwiebel in Butter an. Dazu geben wir Sofritto und in Ringe geschnittenen Lauch. Jetzt fügen wir geschälte in kleine Stücke geschnittene Kartoffeln hinzu. Untergießen das Ganze etwas und geben 20 Minuten Induktion Stufe 3. Zwischenzeitlich lassen wir die Kaminwurzen durch den Wolf oder geben sie n Scheiben geschnitten in den Blixer. Wir tun das, weil die Kaminwurzen neuerdings in einem aus Eiweiß hergestellten Darm gefüllt werden. Der ist im Grunde pur ungenießbar, aber für die Ernährung recht wichtig. Der Darm besteht aus Sehnen und Häuten. Die bieten uns Vitamine, die wir sonst sehr selten zu uns nehmen.
Bevor wir die Wurst vom Darm umständlich abtrennen, zerkleinern wir den Kunstdarm samt Wurst mit der Technik. Das Resultat geben wir in den Eintopf und kochen es die Restzeit mit.
Die Kartoffelsuppe würzen wir mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker, Majoran, minimal Kümmel gemahlen und einen Spritzer Speisewürze. Die Kaminwurzen geben uns einen feinen Rauchgeschmack.
Pasten sind in der modernen Küche das Vorprodukt schlecht hin. Pasten lassen sich sehr gut vorbereiten. Frisch oder konserviert. Der absolute Vorteil ist die Platz sparende und übersichtliche Lagerbarkeit. Der allgemeine Vorteil liegt in der unkomplizierten Anwendung. In den meisten Fällen, müssen Pasten nicht extra gekühlt werden. Die werden mit Fett, Salz, Essig oder Zucker konserviert. Pasten können zu dem auch noch als Aufstriche direkt verwendet werden.
Pilzpaste
Pilzpaste können Sie aus rohen unbehandelten Pilzen herstellen. Gemeint sind alle Pilzarten. Für die Herstellung der Paste eignen sich kleinste Mengen. Wenn Sie vom Pilzglück verlassen wurden. Wichtig ist, die Pilze müssen geputzt, geschält, wurm- und madenfrei sein. Außerdem sollten sie roh essbar sein. Sind das die Pilze nicht, müssen Sie die Paste auf jeden Fall kochen. Die Pasten sind für Dressings, roh eingesetzt, in dem Fall ungeeignet.
Die Paste stellen Sie entsprechend geschmacksneutral her. Die Feinabstimmung erfolgt bei der Anwendung. Die Konservierung erfolgt durch Salz. Sie müssen etwa 10% der Pilzzugabe einsetzen. Fett geben Sie Eins (Fett) zu Zwei (Pilze). Salz und Fett sind die Geschmacksträger. Wollen Sie die Pilze schon aromatisieren, hilft Pfeffer, eventuell etwas Kümmelöl und Zwiebelgranulat. Rohe Zwiebel ist ungeeignet. Siehe Salmonellen.
Bei der weiteren Verarbeitung ist der Salzgehalt zu berücksichtigen. Bei entsprechenden Aromen, auch die. Pilze jeder Art vertragen sich sehr gut mit Malzextrakt (Maggi usw.) bei der Verarbeitung zu Suppen und Saucen. Zur Herstellung der Paste benötigen Sie einen Blixer. Der Blender scheint etwas ungeeignet. Sobald Sie Fett einsetzen, könnten Sie den Blender nicht umrühren. Ist Ihre Paste zu wässrig, sind Sie gezwungen, neutrale Füllstoffe einzusetzen. Fachlich ausgedrückt, handelt es sich dabei um modifizierte Zutaten. Das sind Zutaten wie Brot, Zwieback, gekochter Reis oder gekochte Getreide. Es geht auch sehr dick gekochte Stärke, Grieß, Mehl verschiedener Getreide. Das muss natürlich mit gekuttert und beim Würzen berücksichtigt werden. Eine andere Methode wäre, die Zutaten vor dem Kuttern in der Mikrowelle oder dem Backofen an zu trocknen. Gleichzeitig ist das eine geschmacksgebende Bearbeitung. Sie btont das Eigenaroma.
Pilze Ihrer Wahl waschen, etwas zerkleinern. Geschälte Kartoffeln in Stücke schneiden. Etwa 50% der Gesamtmasse. Zwiebeln oder Lauch in Stücke schneiden. Karotten und Sellerie in Stücke schneiden. Alles zusammen in den Blender geben. Wasser dazu geben. Mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker, einer Prise gemahlenem Kümmel und minimal Knoblauchgranulat auf die gewünschte Größe blenden.
Etwas Butter im Topf braun werden lassen. Mit dem Blenderinhalt ablöschen.
Sie können etwas selbst gefertigte Brühpaste oder Brühpulver dazu geben.
Ohne Wurm und Made ist das Gericht vegetarisch.
Beachten Sie bitte, Würmer und Maden sind nach europäischen Regeln eine Eiweiß haltige Bereicherung Ihrer Mahlzeit. Wohl bekomms.
Wir nehmen die Haut vom Hühnchen ab und blixen die zusammen mit Salz, Zucker und Pfeffer. In diesem Hautfett braten wir das Hühnchen in Teilen, die Pilze und das Gemüse an. Der Zucker karamellisiert etwas und gibt dem Eintopf Farbe. Jetzt können wir auf Wunsch etwas Rosmarin zusetzen. Knoblauch geht auch, wenn erwünscht.
Das Bratgut gießen wir an. Jetzt fügen wir Kartoffelstücke zu und lassen Alles zusammen aufkochen.
Wir stellen zurück auf Stufe 2 – Induktion, decken ab und geben 20 Minuten. Fertig.
Das Fleisch können wir vom Knochen abnehmen oder zusammen servieren.
In dem Fall, braten wir zuerst die Pilze, Zwiebel und die Salsice in Butter an. Dann füllen wir etwas mit Brühe auf und dämpfen darin die Schlutzer. Gewürzt wird mit hausgemachter Brühe, Salz, Pfeffer, Zucker, etwas Speisewürze, Kümmelöl. Zudecken, 10 Minuten nach dem Aufkochen, Stufe 3 – Induktion. Fertig.
Wir schneiden Lauch in dünne Streifen und braten den in Butter an. Dann geben wir Kartoffel roh in Scheiben geschnitten dazu. Den Reizker blende ich im Mixer. Natürlich können Sie den Reizger auch auf einem Brett schneiden. Das Brett bekommen Sie aber nicht wieder sauber.
Beim Blenden geben wir gleich Gewürz dazu. Salz, Pfeffer, Zucker, etwas Kümmel gemahlen.
Sie können auch etwas Speisewürze dazu geben. Ihre hausgefertigte Trockenbrühe/Brühpaste tut es auch. Sehr gut passt Geflügelbrühe.
Den Ansatz lassen Sie unter häufigem Umrühren, etwa 15 bis 20 Minuten kochen. Nicht zudecken bitte.
Fertig.
Beim Gang auf die Toilette sollten Sie nicht erschrecken. Sie hatten keinen zu heftigen Geschlechtsverkehr. Ihr Urin wird rot leuchten. Mit dieser Suppe werden Sie automatisch zum Kommunisten. Also, vermeiden Sie bitte, den Reichstag anzupissen.
In der Pilzjahreszeit stellen wir uns für den Winter, Pilzkonzentrat her. Ich habe Ihnen hier mal von der Wanderrunde ein paar Waldchampignons mitgebracht. Natürlich eignen sich alle eßbaren Pilze. Die aromatischen sind am besten geeignet.
Nach dem Waschen geben wir die Pilze in unseren Blender, Salz (nicht zu knapp), Zucker, minimal Kümmel, Zwiebelpulver, Nuß-, Raps- oder Sonnenblumenöl, dazu. Das blenden wir bis zu Püree. In einem Topf mit brauner Butter kochen wir das auf und reduzieren das etwas. Fleißig umrühren bitte. Heiß in ein Schraubglas füllen. Zudrehen. Fertig.
Nach der Entnahme eines Teils, muss der Rest mit Öl abgedeckt und kühl gestellt werden. Die Oberfläche im Glas muss glatt und eben sein.