Wildsuppe/-eintopf

Wildsuppe

Zur Verarbeitung unserer Hirsch gehört natürlichauch Wildsuppe. Ich stelle Ihnen heute mal eine Variante vor, die an einen Sächsischen Eintopf angelehnt ist.

Saure Kartoffelstücke

Die werden in Sachsen allgemein mit Blutwurst gekocht.

Statt der Bluwurst geben wir aber Hirsch hinein. Den Hirsch lasse ich durch die grobe Scheibe des Fleischwolfes. Das reicht.

Das Fleisch wird angebraten und mit Lorbeer, Piment, Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und einem Spritzer Essig gewürzt. Die Gewürze habe ich alle in gemahlenem Zustand. Wir können gleich Kartoffelstücke dazu geben. Es müssen keine korrekten Würfel sein. Liebhaber geben natürlich noch Saure Gurken dazu. Aber erst, wenn die Kartoffeln weich sind.

Gebunden wird das Süppchen bei Bedarf mit Kartoffelflocken. Sie müssen nicht extra Mehl mit anbraten, können das aber trotzdem. Dafür müssen sie das Mehl oder den Dunst mit dem Fleisch vermengen. Das ergäbe eine leichte Bräunung der Suppe, die Sie im richtigen Moment mit Wasser oder etwas Rotwein ablöschen können.

Der richtige Moment ist der, bevor ihre Gardinen die Farbe wechseln.

Mit den Kartoffeln wird auch das Fleisch gar. Dann können Sie saure Gurke oder andere Zutaten dazu geben.

Wildgulasch – Sparsame Küche

Wildgulasch – sparsame Küche

Wildgulasch der sparsamen Küche wird etwas anders gekocht als wir das vielleicht kennen.

Zunächst schneiden wir unser Fleisch in etwas kleinere Stücke, die in einen Fleischwolf passen. Dann kühlen wir es etwas. Der Fleischwolf ist wie jedes Messer. Messer schneiden gekühltes Fleisch besser als warmes und zimmerwarmes. Vom Fleischwolf benutzen wir das gröbste Messer. Das durch gelassene Fleisch legen wir flach aus und geben es in das Gefrierfach. Dort lassen wir es, bis es sich steif und eiskalt anfühlt. Das ist die richtige Konsistenz für unseren Kutter. Zusätzlich können wir uns auch etwas Eis zubereiten. Gefrorenes Wasser, keine Eiscreme.

Wir kuttern unser gut gekühltes Fleisch unter Zugabe von Eis zu einer Farce. Farce ist der Fachbegriff für Hackmasse, Hack, Brät usw..

Es ist auch der Begriff für den politischen Zustand dieser Diktatur von Idioten und Heiminsassen von Nervenheilanstalten.

Natürlich vergessen wir nicht zu würzen. Wir würzen gleich mit etwas Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker, etwas Piment (Neugewürz) und Lorbeer. Lorbeer habe ich mir vorher schon zu Pulver gemahlen wie Piment auch. Das hilft sparen. Dazu darf es ein Tropfen Balsamico oder Essig sein. Das ist Geschmackssache. Andere bevorzugen einen Weinbrand oder einen Spritzer Rotwein.

Sobald die Masse schön cremig ist, streichen wir das Ergebnis auf unser Grillblech. Wir können jetzt, je nach Geschmack, das Fleisch mit Senf und Tomatenpaste bestreichen. Senf und Tomatenpaste können wir mit Öl verrühren. Im Grill behandeln wir das Fleisch wie ein Steak oder eine Bratwurst. Oberhitze-Umluft.

Zwischenzeitlich setzen wir uns den Topf für die Gulaschsauce an. Wir mischen Speck mit Mehl und braten das im Topf an, bis es braun ist. Ablöschen tun wir anfangs mit einem Spritzer Wasser. Aufgießen aber mit einem guten Roten für 1,11€.

Das Fleisch ist jetzt angebraten. Die Saucenbasis gebunden. Wir schneiden das Fleisch auf dem Blech in Würfel und geben es zu der Sauce. Das muss zusammen kurz aufkochen, etwas ziehen und ist dann verzehrfertig.

Kartoffeln kochen wir schon lange keine mehr. Wir essen dazu Püree. Das muss nicht so lange kochen.

Kartoffeln schneiden wir geschält in Spalten. Dämpfzeit etwa zehn Minuten mit wenig Wasser. Grillzeit, in etwa die gleiche Zeit. Die können wir unter das Hack geben. Pasta und Riso sind natürlich auch gut geeignet. Als Plent eignet sich Fino oder eine Instantvariante aus dem Suganatal.

Als Gemüse eignen sich gute Dosenbohnen grün, Karotten, Rotkohl, Weinkraut und Sauerkohl in Gläsern, Rosenkohl, Vinschger Blumenkohl. Bei frischem Gemüse achten Sie bitte auf die Schnittgröße. Natürlich schmeckt der Gulasch auch zu Knödeln. Die dämpfen wir.

Heute mal Wild – Fleischverarbeitung

Zuerst mal die Keulen

Dann die Zerlegung; Unterschale links, Oberschale(Kaiserteil)Mitte, kleine Nuss (Hüft) – rechts Oben, Nuss – bereits gesalzen für Schinken – rechts Unten.

Jetzt habe ich noch ein Spezi für meine Fränkischen Leser: Schäufele

Jetzt noch der Knochenputz vom ganzen Tier:

Der wird gekocht und das Fleisch vom Knochen abgeputzt. Dieses Fleisch ist sowohl für Ragout, Suppe, Eintöpfe und für Fleischpastete in Form von Aufstrichen etc..

So, Ihr Lieben,

ich habe für den Winter zwei Hirsche und ein kleines Schwein gekauft. Die kommende Woche werden wir zusammen etwas Fleischverarbeitung lernen. Das Fleisch kommt von Südtiroler Bauern. Wir werden miteinander etwas Trockenfleisch, Braten, Wurst und Gehacktes herstellen. Die Temperaturen sind günstig zum Schlachten.

Der Dank gilt den Südtiroler Bauern, die uns mit Qualität beliefern.

Das ist der Gostnerhof in Villnös, von dem wir unser Wild bekommen. Hinten sehen Sie die Frühjahrsweide. Im Sommer ziehen die Hirsche oberhalb in den Wald. Joseph, der Besitzer, hat mir die Zwei geschossen. Sie hängen jetzt etwas ab.

Nach der Verarbeitung werde ich Ihnen mal eine Kalkulation präsentieren, mit der ich Ihnen zeige, wer sich von uns am günstigsten und gesündesten ernährt.

Apfelkonzentrat

Apfelkonzentrat

Zur Apfelernte bekommen wir natürlich auch Obst, welches nicht unbedingt der EU-Verzehrgröße entspricht. Sprich, nach der EU dürfen Sie nur gut gespritzte Äpfel in Größe C verzehren. C ist die BH Größe der Sekretärin auf deren Schreibtischen. Die EU will Ihre volle Haarpracht erhalten. Dafür benennen wir unsere guten Gifte jährlich um. Heute Monsanto und morgen Bayer. Sie bekommen ein gut erprobtes Sortiment, sagen die KZ – Insassen der AG. Nur, damit Sie auch wissen, was Sie zu Ihrer nächsten Lohndemonstration zu Atmen bekommen. Fein zerstäubt mit einem guten Polizeisprühsortiment. Neuerdings wird Ihnen das sogar mit elektrischen Impulsen schmackhafter gemacht. So neu ist das nicht. Das hat man bereits 1933 schon erfolgreich angewendet. An den Genitalien Ihrer Großeltern.

Wir kuttern die geschälten oder ungeschälten Äpfel in unserem Haushaltkutter mit eins zu zwei Zucker, einer Prise Salz und, wenn Sie es mögen, mit etwas Zimt und Nelke. Geschälte Äpfel erwähne ich im Zusammenhang mit dem Kauf von Plantagenobst. Ich glaube fast, an Straßenrändern gesündere Früchte zu finden als in Plantagen. Das setzt natürlich voraus, an den Straßenrändern stehen noch Obstbäume. Normal werden die sorgfältig beseitigt. Wegen der Verkehrssicherheit. Sie sollen Obst kaufen und nicht am Straßenrand ernten, wie in der DDR.

Sie müssen recht lange kuttern für ein recht glattes Ergebnis. Die Zugabe von etwas Zitrone kann nicht schaden. Das Konzentrat nehmen wir wieder zum Trinken als Sirup oder zum Würzen unseres Puddings. Etwas Genuss muss schon sein.

Sollte das Konzentrat als Sirup weiter verarbeitet werden, empfiehlt sich eine kurze Erhitzung bis zum Kochpunkt. Das konserviert Ihren Sirup nachhaltig. Mit dem kommen Sie dann locker bis in den Sommer.

Naturtrüb – natürlich.

Wenn Sie das Natürliche nicht haben wollen, empfehle ich die energiesparende Absatzmethode. Wir dekantieren den Sirup vorsichtig. Das Feste des Sirups können Sie noch einmal mixen und diversen Süßspeisen zusetzen. Vielleicht versuchen Sie sogar ein Eis. Darüber reden wir später.

Erbseneintopf

Vom Erbseneintopf gibt es zwei Varianten. Entweder koche ich den Eintopf aus getrockneten, geschälten halben Erbsen oder aus frischen. Die Zubereitung aus getrockneten Erbsen dauert in etwa eine Stunde und die aus frischen Erbsen, zehn bis fünfzehn Minuten. Die Zubereitung ist in beiden Fällen gleich.

Zunächst braten wir klein geschnittenes Selchfleisch mit Zwiebel an. Dann geben wir Erbsen und Kartoffelstückchen dazu und lassen das Ganze kochen bis die Kartoffeln oder die getrockneten Erbsen weich sind. Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Majoran.

Im Falle der getrockneten Erbsen werden die Kartoffelstückchen etwas gröber geschnitten. Sie zerkochen und binden damit den Erbseneintopf. Diese Variante wird vornehmlich als Suppe verzehrt.

Der Eintopf aus frischen Erbsen hingegen, kann sowohl als Suppe oder als eine Art Ragout serviert werden.

Getrocknete Erbsen/Spalterbsen usw., weicht man am besten vorher ein. Das spart Energie und verkürzt die Kochzeit erheblich.

Statt mit Kartoffelstücken, kann der Eintopf auch mit Kartoffelflocken gebunden werden. Kartoffelflocken werden aus getrockneten mehligen Kartoffeln im Walz- oder Sprühverfahren hergestellt. Sie ergeben eine wirklich sämige Suppe.

Verlorene Eier

Verlorene Eier – zweite Variante

Mal wieder verlorene Eier. Dieses Mal als wirkliche Sparsame Küche.

Als Beilage wählen wir Salzkartoffeln. Die schälen wir dünn. Köche können das mit einem scharfen Messer, das eine leicht gebogene Schneide hat.

Benötigt wird ein Grill mit einem KW Leistung und eine Induktionsplatte. Für mich ist das die Grundausstattung der einfachen Küche zu Hause. Mehr braucht es nicht. Naja. Zwei oder drei einfache Töpfe in verschiedenen Größen. In denen braten wir auch zu Hause. Das spritzt nicht so wie in Pfannen.

Die geschälten Kartoffeln schneiden wir uns in Scheiben. Ein Zentimeter Dicke reicht. Natürlich gehen auch kleinere Stücke. Wichtig ist, je kleiner, desto schneller sind sie gar. Bei den Strompreisen heute, denkt vielleicht ein Mancher an Millimeterstücke. Heute drehen sich die Stromzähler zwanzig Mal schneller als vor zwei Jahren. Ihre Finanzamtler und Stromdealer haben sich schon die neueste SUV – Variante des Mercedes bestellt. Mit sämtlichem Luxusinventar natürlich. Die Nutten haben sich deswegen sogar die Arslöcher zu plombiert. Jetzt riecht es auch etwas besser in den SUV‘s. Dem Nuttengeruch folgt jetzt der Angstschweiß. Und der stinkt erbärmlich.

In der Zeit, bis die Kartoffeln gar sind, bereiten wir uns die Sauce kalt vor. Wir mixen etwas Essig mit Speck (in dünnen Scheiben und Stücken davon oder mit Speckfett), Senf, Salz, Pfeffer, Zucker, Piment, Lorbeer (die Gewürze können ganz sein), Zwiebel in Stücken, Wasser, doppelgriffigem Mehl und vielleicht etwas gekörnter Brühe (die ist nicht notwendig, wenn Sie Karotten, Sellerie und etwas Speisewürze zusetzen). Die Brühe haben wir uns schon selbst zurecht gemacht. Natürlich im Sommer – wann sonst? Wir lassen das die Sonne trocknen, nicht den Backofen. Noch ist die Sonne kostenlos. Warten wir ab. Sie werden schon bald für einen Furz CO-2-Steuer bezahlen. Bei den Volltrotteln im EU-Parlament, sicher.

Die Kartoffeln sind fertig. Jetzt geben wir den Mixerinhalt in einen Topf und lassen den auf Stufe Sechs der Induktion unter Rühren, aufkochen. Die Sauce ist in zwei Minuten fertig.

Den Topfinhalt gießen wir auf unser Grillblech. Wir haben 35 mm – hohe Grillbleche. Die sind gut geeignet.

Da rein schlagen wir die Eier. Schön nebeneinander, bitte. Den Grill betreiben wir unter Vollast, 200 ° aufwärts und geben das Blech in die Mitte. Zehn Minuten reichen. Fertig.

Sie dürfen Kräuter zusetzen. Auf unserem Balkon wachsen die noch. Ansonsten müssen Sie die eben auf die Innenseite Ihrer Fensterbank evakuieren.

Übrigens: Aus unseren grünen Ochsenherzentomaten, sind in unserem unbeleuchtetem Bad binnen fünf Tagen, reife, rote, wohl schmeckende Tomaten geworden:-))

Kleine Zugabe:

Zum Heizen Ihres Wohnzimmers sind deutsche Fernseher besonders gut geeignet. Wenn Sie darauf achten, heizt Ihr Fernseher in Betrieb den Raum mit permanent 150-250 Watt. Je nach Größe. Und wenn der Winter besonders hart würde, saufen Sie eben beim Fernsehglotzen, drei-vier-fünf Gläschen Grog:-))

Alkohol scheint der einzige Sprit zu sein, der nicht teurer wird. Und keine Angst. Ihr Chef merkt das nicht, wenn Sie besoffen sind.

Kleiner Lacher zum Schluss: Das Korrekturprogramm gibt mir als Ersatz für Speisewürze…..Speisefürze als Vorschlag:-))

Nun wissen wir wenigstens, von was die Autoren dieses Tools – furzen. Vielleicht sollten sie sich mal ein anderes Lokal oder eine andere Frau zulegen:-))

Blumenkohleintopf

Es ist Südtiroler Blumenkohlzeit. Unsere Zwei stammen aus dem Unterland. Aus Leifers.

Sie sind schön weiß und fest. Unsere Rheumatiker sollten um das Gemüse einen Bogen machen. Wegen der Purinsäure. Purinsäure ist Harnsäure. Aber, bitte verbieten Sie jetzt unseren Bauern nicht, am Feldrand zu pinkeln. Wir wissen schon, wie leicht Sie dazu neigen, Anderen etwas zu verbieten. Die Harnsäure ist auch so schon im Kohl.

Die einzigen Krämpfe, die wir Südtiroler sonst noch zu befürchten hätten, sind aber die in unseren Händen. Beim Geld zählen und beim Klauen. Diese Krämpfe haben aber mit Purinsäure wenig zu tun.

Vom Blumenkohl nehmen wir Alles. Ich hatte mal einen Lehrmeisterin der Gemeinschaftsverpflegung, Spitz war sein Schimpfname. Der hat das Grüne und das Feste einfach durch den Fleischwolf gelassen. Damals waren Kutter in der kleinsten Ausführung, nur als Tischkutter bekannt. Die haben wir nur für Kräuter und Fleisch eingesetzt. Gut – manchmal auch zum Mayonnaise schlagen.

Heute haben wir das feiner. Wir können das entweder in feine Scheiben, Streifen oder Stücke schneiden. Natürlich können wir das auch in den Hauskutter geben. Das geht schneller.

Den Topf befüllen wir wie ein Stew. Unten rein legen wir die Kartoffeln in Scheiben. Darauf die Blumenkohlröschen und darauf unsere bereits mit Salz und Pfeffer gewürzten Hackfleischnocken. Gewürzt haben wir mit etwas Salz und Muskat. Wir geben in etwa, einen halben Liter Wasser dazu, mit dem wir auch gleich die Gewürze verteilen. Die Feinabstimmung machen wir zuletzt.

Wer noch Bratwurst oder grüne Bratwurst (das ist Hackepeter im Darm) hat, kann auch davon Stücken dazu geben als Ersatz für die Hackfleischnocken.

Wir dämpfen zuerst. Also schicken wir den Topf mit passendem Deckel auf Stufe Sechs an. Wenn es kocht, drehen wir zurück auf Stufe Drei oder Zwei. Auf der Uhr geben wir zwanzig Minuten ein.

Mit dem Signal ist ist Essen fertig. Sie dürfen sich den Schweiß abwischen nach der Schwerstarbeit. Nicht, dass Sie Ihr Essen versalzen. Der Blumenkohl samt Fleisch kann serviert werden.

Die restliche Flüssigkeit binden wir mit Kartoffelflocken. So haben wir zusammen mit den Kartoffelstücken, feinste Stampfkartoffeln. Denen können wir etwas Selleriekraut, Liebstöckel, Schnittlauch, Petersilie, Pfeffer und gute Butter zusetzen. Der Rest dürfte auch so schon schmecken.

Wieder Mal das Thema – Reis kochen

Ich weiß, mit Reis kochen tun sich Viele schwer.

Es gibt mehrere Methoden, den Reis zu versauen.

Ich nenne Ihnen heute zwei.

Die Methoden sind für alle Reissorten zu empfehlen.

Grundsätzlich gebe ich Hinweise für Köche, welche eine Induktionsplatte nutzen. Das scheint im Moment neben dem Campinggeschirr und dem Lagerfeuer, die gängigste Methode zu sein.

Selbstverständlich können Sie eine Induktionsplatte auch mittels der Autobatterie betreiben. Die laden Sie einfach auf, wenn Sie Ihren Einkauf erledigen. Wie gewohnt, müssen Sie für einen Einkauf in diesem System mehrere Kilometer zurück legen. Wir sind nicht in der DDR. Dort konnten Sie landesweit zu ein und dem selben Preis einkaufen. Es sei denn, Sie entschieden sich für ein Produkt, das einer erhöhten Nachfrage unterlag. Dann war es eine Sache Ihres Charakters, Ihrer gesellschaftlichen Stellung oder Ihres Portemonnaies.

Wir kochen Reis mit etwas Butter. Salzen können wir den, wenn er fertig ist. Das spart etwas Salz für unsere sowjetischen Befreier.

Geben Sie etwas Butter in den Topf, dann den Reis dazu und schwitzen Sie den Reis an. Sie haben jetzt die Möglichkeit, die zweite Methode anzuwenden. Sie können Ihren Reis bis zur Bräune rösten. Übertreiben Sie das mit der Bräune nicht. Wenn es Ihnen doch bisweilen zu dunkelbraun wird, haben Sie noch die Möglichkeit, daraus einen anständigen Hauskaffee zu machen. Zumindest, wenn Ihnen der Bohnenkaffee in Kriegszeiten zu teuer wird. Sie könnten sich ja Tipps von ihren Großeltern holen, wie in Kriegszeiten gekocht wird. Die Wenigsten leben noch. Faschisten lassen sich neuerdings generationsübergreifend Zeit, bis sie neue große Überfälle durchführen. Die eigene Bevölkerung muss dafür erst richtig bestrahlt und geimpft werden. Derweil können Ihnen auch Flüchtlinge aus Ländern helfen, die von den NATOFaschisten erst in jüngster Zeit überfallen und entvölkert wurden. Es gibt da so Begriffe wie Kochkiste, Holzgaser, Lagerfeuer und so fort.

Erwin Geschonneck hat Ihnen das sogar in einem Film von Frank Beyer, vorgeführt:

Karbid und Sauerampfer

Das war ein DDR – Film. Bitte zahlen Sie den West – Verwertern kein Geld dafür. Wie gesagt; DDR Eigentum wurde von Besatzern gestohlen. Wir haben den Film schon bezahlt. Kriminelle Diebe zu bezahlen, wurde Ihnen sicher schon mit dem Geldwäschegesetz verboten.

Jetzt gießen Sie den Reis mit Wasser auf. Das Verhältnis ist für Sie leicht nachvollziehbar. Möchten Sie den Reis sehr körnig, geben sie das im Verhältnis

1Reis:1,5Wasser dazu. Möchten Sie einen Biss, empfehle ich 1: 1,8 und wenn Sie ihn so weich wie Nonnenoberschenkel – Innenseite bevorzugen, geben Sie Zwei teile Wasser hinzu.

Der Topf muss gut verschlossen werden. Nach dem Aufkochen auf Stufe 6 schalten Sie umgehend auf Stufe 1 und decken den Topf ab. Den Rest macht der Reis selbst. Vielleicht ist es angebracht, gelegentlich mal umzurühren. Das Ganze dauert etwa zwischen zehn und fünfzehn Minuten.

Ist der Reis fertig, können Sie noch Mal Butter dazu geben. Vergessen Sie nicht die Prise Salz.

Die gut angeröstete Variante gibt Ihnen einen Nussgeschmack. Auf die Art können Sie sich die zehn Euro für ein Pfund Nüsse sparen.

Sie wollen sicher nicht die Chefetage Ihrer Energieversorger mit feinen Kalbsfilets versorgen, während Sie mit trocken Brot und Reis Ihr Dasein fristen.

Fruchtrisotto als Dessert

Eins der interessantesten Gerichte für den Sommer und Spätsommer ist bekanntlich das Risotto.

Mit der Fruchtpaste haben Sie auch die Möglichkeit, dem Bäcker ein Schnäppchen zuschlagen. Ob Sie jetzt das Risotto aus Reis, den kleinen Risini (Pasta in Reisform) oder mit geformten Suppennudeln herstellen, überlasse ich Ihnen.

Das Gericht können Sie kalt oder lauwarm verzehren. Warm? – naja, ist Geschmackssache.

Den Reis oder die Pasta kochen sie in ein wenig Flüssigkeit an. 1:1,5 würde ich sagen. Vergessen Sie die Prise Salz nicht.

Danach mischen Sie den Fruchtpüree unter und lassen das Ganze bei äußerst kleiner Flamme nachziehen. Sie können das Ergebnis in Schalen und Formen füllen.

Als Ersatz für Kuchen oder für Pudding ist dieses Gericht ein Hochgenuss.

Dazu können Sie sich ein Toppin herstellen. Wie immer, ohne zu kochen.

Ob Sie jetzt Vanille, Pfefferminz oder Schoko bevorzugen, überlasse ich Ihnen. Bei Kräutern ist es einfach und preiswert. Bei den anderen Zutaten etwas teurer.

Die Kräuter, Vanille sind einfach mit Zucker und einer Prise Salz zu blixen. Bei Pfefferminz oder Zitronenmelisse – ein Hochgenuss. Sollte sich der Zucker nicht mehr lösen, können Sie mit etwas Alkohol oder Wasser, vorsichtig nachhelfen. Nehmen Sie keine fertigen Säfte. In dem Müll steckt überall Glucose.

Bei Toppins wird Öl zugesetzt. Das erzeugt zusammen mit dem Zucker und der Fruchtflüssigkeit eine Bindung. Die Bindung hält sehr lange an. Nach einer längeren Lagerung müssen Sie das Toppin vor Gebrauch, schütteln.

Bei Schokosaucen, die Sie mit Kakaopulver herstellen, müssen Sie den Zucker und den Kakao mischen, mit etwas Salz würzen und gleich mit Öl und einem Schlückchen Alkohol oder Wasser arbeiten. Das kann beim Blixen oder Blenden ziemlich heiß werden.

Mit Schokolade geht das etwas einfacher. Die Schoko sollte auch Glucose frei sein. Dafür nehmen Sie etwas warme Flüssigkeit ihrer Wahl. Die Mischung ist praktisch ideal für ein Toppin. Bei Sahne oder Milch möchten Sie bitte die haltbaren Produkte verwenden.

Frische Milch und Sahne sind ungeeignet.