Dressing von Knoblauchrauke

Unter dem Suchbegriff finden Sie reichlich Nährwertangaben zu diesem Kraut. Auch einige Warnungen vor Verwechslung. Aus dem Grund, ist die Ernte in der Blütezeit der beste Zeitpunkt. Ich setze mir auch einen Busch auf dem Balkongarten an. Wenn mir die Ansätze auf dem Balkon zu groß werden, setze ich die Kulturen in unseren gemeinsamen Garten am Haus.

Die Knoblauchrauke wird vom Stil abgezupft. Gut gewaschen. Sie nehmen das Knoblaucharoma wahr dabei. Jetzt geben Sie die Blätter mit 10% Salz und Öl in Ihren Blender. Sie blenden so lange, bis sich ein schönes grünes Öl ergibt. Haltbar ist das ungefähr einen Monat im Minimum.

Das wird die Basis für unser Dressing. Für das Dressing geben Sie ein Ei und Essig Ihrer Wahl in den Blender. Sie können auch mit dem Mixstab arbeiten.

Anfangs geben Sie das Raukenöl tropfenweise dazu. Dann etwas zügiger. Mit einer Spur Zucker. Sie können auch eine Messerspitze Guarkenmehl zusetzen und einen winzigen Schluck warmes Wasser. Sie geben so lange Öl bis es puddingartig bindet. Fertig.

Dieses Dressing schmeckt zu Ihren frischen Balkonsalaten.

Übertreiben Sie es nicht mit dem Salatfressen. Salat dient lediglich der Magnesiumergänzung Ihrer Ernährung. Die Begleitung anderer Vitamine auch im Öl, reicht bei 50 Gramm Salat – täglich völlig!

Spargelsalat von Gamberi und Salsa rosa

Spargel schälen, in Stücke schneiden und kochen. Gamberi im Sieb abgießen. Salsa rosa herstellen. Ein Ei, Salz, Pfeffer, Zucker, Essig der Wahl, etwas Senf und Tomatenpaste in den Mixbecher tun. Mit dem Mixstab und ein paar Tropfen Öl anziehen. Danach das Öl etwas zügiger dazu geben während der Mixstab läuft. Wenn das Ganze fest wird, die Gamberi dazu geben und umrühren. Das Alles über den Spargel und etwas frische Kresse vom Balkon darüber.

Junger Salat zu Gurkendressing

Frisch geernteter Salat vom Balkongarten mit einem Dressing von Gurken, Tomate, Meerrettich, Senf, Weinessig, Nussöl und Guarkernmehl. Etwas Salz, Pfeffer und Zucker müssen Sie dazu geben. Ich habe das mit Petersilie und Schnittlauch angereichert. Fertig.

Pasten

Fischpaste

Für Fischpaste benutzen wir Anchovis, Sardellen, Rauchlachs, Räucherfisch und/oder Salzheringe. Die jeweilige Fischart geben wir 1:1 mit Butter in den Blixer. Wir können je nach Fischart, Tomatenpaste, Essig und/oder Senf zugeben. Auch diverse Frucht-, Gemüse-, Kräuter- und Trockenfruchtarten sind möglich. Sobald Sie diese Zutaten verwenden, verringert sich die Haltbarkeit etwas. Aber nicht zu streng.

Mit der Paste haben wir die Möglichkeit, die teuersten Rohstoffe etwas zu strecken und dabei den Geschmack zu verbessern.

Fleischpaste

Egal, welches Fleisch Sie benutzen, Sie müssen das Fleisch in erster Linie vorher durch kochen. Mit welchem Gerät Sie das tun, ist egal. Die Mikrowelle scheint die ökonomischste Methode. Die Festigkeit spielt hier keine Rolle. Mit Blixen/Kuttern kommen wir vielleicht nicht vollständig ans Ziel. Der Fleischwolf als Vorbereitung, ist die beste Methode. Wegen der Gleichmäßigkeit der Körnung der Paste. Am besten, wir lassen das Fleisch (Abschnitte usw.) zwei Mal durch. Danach geben wir das in den Blixer. Zusammen mit dem Fett der Wahl (auch das entsprechende Fleischfett), 10% Salz, etwas Zucker und Pfeffer, haben wir bereits die Grundpaste.

Die dient in erster Linie der Bindung, Verstärkung und Hamonisierung des Geschmacks. Früher nannte sich das Dänische Sauce. Das ist eine ökonomische Ableitung davon.

Katerfrühstück zum Neujahr

Köche und nicht nur die, gingen zum Neujahr oft mit einem Kater zur Arbeit. Oft haben sie gleich durchgemacht. Das Frühstück folgte meist dem Neujahrsbuffet und den letzten Gästen. Die zwei Sorten von Gästen existieren nun mal. Die, welche nach dem Abendmenü ins Zimmer gehen und Jene, die letztendlich mit dem Morgenlicht gehen. Letztere sind Jene, die uns Gastronomen am liebsten sind. Erstere verzehren ihre, von zu Hause mitgebrachten Getränke, auf dem Zimmer. Das sind jene Alkoholiker, die sich für ihren Suff schämen oder Geld sparen wollen. Zweitere sind Jene, die nach dem Motto leben: Unter Freunden gesoffen, ist Kotzen keine Schande.

Meine Frau und ich gehören zu den Ersten. Silvester gehört bei uns zu den Traditionen. Wir trinken einen selbst angesetzten Kirschlikör. Einen. 4cl. Auf DDRdeutsch: einen Doppelten. Das sind genau nullkommazwei Promille. Die benötigen drei Stunden, um den Körper über die Leber zu verlassen. Und genau das, sorgt bei höherem Verzehr für einen Kater. Eine Promille, benötigt etwa elf Stunden bis zur Nüchternheit. Warum? Weil Alkohol – Kohlenhydrate verbrennt. Deswegen trinken wir einen Likör. Der liefert die gleich mit.

Anders ist das bei den sogenannten In-Getränken, die recht trocken, dafür aber massenhaft verzehrt werden. Saurer Wein, saurer Sekt usw.. Trocken heißt lediglich – stocksauer. In meinen Augen, ungenießbar. Die Verbrennung von Kalorien aus dem Fettspeicher des Körpers, sorgt in aller Regel für einen massiven Kater, auf Deutsch – Hungerast und ziemlich zähe Kopfschmerzen. Außerdem zu einem recht trockenen Mund. Das ist dann die Ursache für Erkältungen, Grippe usw.. Auf einer trockenen Schleimhaut fühlen sich Bakterien und Viren sehr wohl.

Wie bekämpfen wir das? Mit einem Schwedischen Frühstück. Zumindest, in etwas abgewandelter Form. Wir verzichten als Proleten auf teuren Lachs, geräucherte Forelle und Ikra – Kaviar.

Wir nehmen uns zwei oder drei geröstete Semmeln oder Soja- freien Toast. Eine Dose Ölsardinen, ein Gläschen Kapern und Sardellen. Gut gemischt, wird das mit Toast verzehrt. In Südtirol können Sie das mit eingeweichtem Schüttelbrot tun. Zwieback und andere Trockenbrotsorten sind auch gut geeignet.

Zum Einweichen des Brotes stellen Sie sich ein bekömmliches Dressing ohne Öl her. Das Öl befindet sich bereits im Fisch. Dafür nehmen Sie sauer eingelegtes Gemüse Ihrer Wahl. Das blenden Sie oder zerkleinern es samt Flüssigkeit mit dem Stabmixer. Damit bestreichen Sie das trocken Brot.

Dressing von Kaki, Orange, Weintrauben, Kiwi und Gurke

Bisweilen wird die Kaki auch als Persimone gehandelt.

Das Dressing stellen wir komplett im Blender her.

Wir geben die Früchte und die grünen Gurken, gewaschen in den Blender. Die Orange geschält. Dazu etwas Salz, Pfeffer, Honig, Öl und eine Prise Guarkernmehl. Wir blenden das bis zur Glätte. Das Dressing ist zum Sofortverzehr gedacht.

Radicchiosalat mit diesem Dressing

Radicchio in Streifen schneiden. Salzen. Eine Weile stehen lassen und danach abspülen in einem Durchschlag. In einer Schüssel oder auf dem Teller das Dressing dazu geben.

Dressing von Apfel, Kiwi, Orange, Rumrosinen und Pflaumen

Das Dressing wird komplett im Blender hergestellt. Sie müssen außer etwas Salz, einem Spritzer Öl und einer Messerspitze Guarkernmehl, nichts weiter hinzufügen.

Dieses Dressing ist besonders geeignet für Wegwarte -, Chicoree – und Radicchioarten. Natürlich auch für Eisbergsalat und andere recht feste Salatsorten.

Die Salate können auch gegrillt oder gebraten werden. Dann passt das Dressing besonders gut.

Sauer Gemüse – Mixpickles

Sauer Gemüse – Mixed Pickles

Die einfachste Methode, sich im Sommer mit gesundem, desinfiziertem Gemüse als Salat zu versorgen, sind Mixpickles. Die müssen durchaus nicht so sauer sein wie aus dem Glas. Schön würzig reicht alle Mal. Das verkürzt nur die Lagerbarkeit.

In diesem Fall habe ich Gurken, Karotten, Peperoni und Sellerie – weiß einfach zu Mixed-Pickles gekocht. Ich habe eher mehr Wert auf Herzhaftigkeit denn auf Säure gelegt.

Salz, Pfeffer, etwas Zucker, etwas Essig, Senf oder Senfkörner, Piment, Lorbeer, etwas Knoblauch und Zwiebel.

Beim Verzehr können Sie einen Tropfen Öl drauf geben. Fertig.

Dabei entsteht übrigens ein vitaminreiches Wasser. Das können Sie für Dressings nutzen oder pur trinken.

Dressing für Fleischsalat

Dressing für Fleischsalat,

Dressings für den Fleischsalat sind notwendig, weil gegartes Fleisch für Salate besonders weich/mürbe gekocht wird. Hält der Koch das Fleisch rosa, ist eine besonders dünne Schnittführung notwendig.

Damit bricht das Fleisch schneller bei der Zugabe der einzelnen Zutaten. Es gibt also keinen Unterschied zwischen Rosa und Mürbe.

Das Dressing wird au part (oben drauf) gegeben. Man lässt das Dressing teilweise einsickern, ehe wir das erste Mal umrühren.

Mit der aktuellen Technik können wir das Dressing nebst Zutaten energiereduziert herstellen.

Früher hat man Fleisch eher trocken in den Hals gestopft. Wegen der angeblichen Kalorienbelastung durch Saucen. Seit geraumer Zeit setzt die Industrie auf kalorienarme kalte Saucen. Es gibt verschiedene Wege, das Ziel zu erreichen. Wir fertigen das heute in einem Arbeitsschritt. Im Blender. Wir geben in den Blender folgende Zutaten. Die können aus Konserven, getrocknet oder frisch sein. Frische Zutaten würde ich in der Mikrowelle blanchieren:

Saure Gurke ( oder frische- und Essig), Karotte, Sellerie, Zwiebel (nicht zu viel), Knoblauch, evtl. Paprika – frisch, Salz, Pfeffer, Zucker, Senf, Tomatenpaste, eine Messerspitze Guarkernmehl, ein Ei. Das blenden/mixen Sie, bis Sie eine glatte Bindung erkennen. Glatt heißt, Sie dürfen in dem Dressing keine Stücke mehr sehen. Jetzt geben Sie tropfenweise Öl dazu. Das Ergebnis wirkt wie ein Pudding oder eine Puddingsauce. Wenn Ihr Blender leer läuft (d.h.-nicht mehr umrührt), können Sie ein paar Tropfen warmes Wasser zugeben.

Natürlich können Sie persönliche Zutaten für Ihren Geschmack dazu geben. Dazu eignen sich Marmeladen, Früchte, Gemüsepasten, Gewürzreduktionen, diverse Kräuteressige oder-öle und hausgefertigte Pestos (Pesti).

Tomatensalat von Pelatini

Frisch geerntet vom Balkongarten. Ich habe etwas Schafskäse zugesetzt.

Salz, Pfeffer, Zucker, etwas Zwiebellauch und Basilikum vom Balkongarten, Essig, Öl und Guarkernmehl verarbeiten wir zu einem Dressing. Das ist etwas energiereduziert. Die feste Bindung des Dressings erreichen Sie, indem Sie etwas warmes Wasser (einen Esslöffel voll) dazu geben.