Champignonragu

Mit dem Ragu in der Schreibweise meine ich das Ragu Bologneser Art. Dieses Mal statt von Rind aus Schwein. Vom Hackepeter. Die Champignons schneiden wir in Scheiben oder geben sie in den Blender. Wir stellen Ragout große Stücke her. Den Hackepeter vermischen wir mit Zwiebelwuerfel, Kümmel Öl, Salz, Pfeffer, Zucker,Öl. Das Gemisch geben wir zu den Pilzen. Das schmoren wir zusammen etwa 15 Minuten. Wir binden mit etwas Hartweizendunst. Zwei Minuten unter Umrühren nach kochen. fertig. Das Ragu passt zu Kartoffeln. Reis, Gnocchi, Pasta

Eiersalat und Gemüse in Scarmorza-Gurkendressing

Gekochte Eier mit dem Eierschneider in Streifen schneiden. Gekochtes Gemüse dazu geben. Im Blender Saure Gurken mit reichlich Saft, Scarmorza in Stücken, Salz, Pfeffer, Zucker, etwas Senf oder Meerrettich, einer Messerspitze Guarkernmehl, ein paar Tropfen Öl so lange mixen, bis es glatt und bündig ist. Das gießen wir über die Eier. Fertig.

Balkongartensalat zu Blumenkohl und Salsa rosa

Den Salat vom Balkongarten habe jetzt etwas eingekürzt. Damit bringt er neue Triebe. Die sind etwas knackiger und fester. So essen wir Salat am liebsten. Heute habe ich uns etwas Blumenkohl und Brokkoli dazu gekocht. In relativ reichlich Salz, Zuckerwasser. Das wird morgen der Grundstoff für die neue Suppe. Die Salsa Rosa habe ich aus Tomatenpolpa, einem Vollei, etwa 20 Gramm Öl, Salz, Pfeffer, Zucker, einer Messerspitze Guarkernmehl, Senf, Zwiebel- und Knoblauchgranulat hergestellt. Sie müssen den Mixer (Blender) etwas laufen lassen, bis sich die Bindung einstellt.

Sommerliche Linsensuppe italienische Art

In Italien wird Linsensuppe zum Jahreswechsel traditionell serviert. Die Linsen signalisieren Reichtum in Form von Münzen. Serviert wird die Linsensuppe mit Cotechino. Cotechino ist eine Art Presswurst aus Schweinefleisch, die gekochtem Schinken sehr ähnlich ist. Cotechino lässt sich auch aus einfacher roher Bratwurst vom Schwein herstellen. Das habe ich getan für meine Linsen.

Zuerst setzen wir das Wurzelgemüse an. Wir können ein-zwei Kartoffeln zusetzen. In dieser Brühe lassen wir bei schwacher Temperatur (Stufe1 Induktion) die Bratwurst 15 Minuten pochieren. Schneiden. Selbst hergestellte Bratwurst wird sich beim Pochieren nicht wie die gekaufte, rot/rosa färben. Das ist die Wirkung von Pökelsalz. Wir nehmen einfaches Steinsalz.

Fertig gekochte Linsen gibt es in der Dose. Die geben wir jetzt dazu. Rote Linsen setzen wir zusammen mit dem Gemüse an.

Nachdem alle Zutaten weich gekocht sind, geben wir passierte Tomaten oder Polpa hinzu. Jetzt würzen wir mit etwas Knoblauchgranulat, etwas Zwiebelgranulat, Salz, Pfeffer, Zucker. Bei fehlender Bindung kann mit Kartoffelflocken nach gebunden werden. Aufkochen. Fertig.

Champignongeröstl

Sie setzen Pellkartoffeln an. Am besten optimal halbiert und vorher gut gewaschen, gewürzt mit Salz und etwas Zucker.

Die sind mit Stufe 3 der Induktion in etwa 15 Minuten fertig.

In der Zwischenzeit schneiden Sie gereinigte Champignons in grobe Scheiben (große) oder Viertel (kleine). Nachdem die Kartoffeln fertig sind, gießen und schrecken wir sie ab.

Die Pilze braten wir in Nuss- oder Kümmelöl an. Wir würzen nur mit Pfeffer und gemahlenem Kümmel (wenn kein Kümmelöl benutzt wird). Nachdem die Pilze angebraten sind (Stufe 6 Induktion), stellen wir den Herd ab und würzen mit Salz, Zucker, Zwiebelgranulat. Es darf auch etwas hausgemachte Trockenbrühe sein. Danach rühren wir die gekochten, geschälten Kartoffeln unter. Jetzt geben wir noch mal kurz Stufe 6 der Induktion und etwas Butter. Umrühren. Fertig. Das Geröstl wir warm – vegetarisch oder als Beilage zu Fleisch verzehrt.

Sommersalat-gekocht zu Zitronendressing

Bei Temperaturen über 30 °C ist es besser, kalt statt warm zu essen. Dazu sollten Sie unbedingt Pökelsalze aller Art verweiden. Sie spüren das am Geschmack. Das wird Ihnen nicht schmecken. Salz hingegen sollten Sie nicht meiden! Salz bindet die körpereigene Flüssigkeit und verhindert das Austrocknen. Also, statt literweise Getränke in sich rein zu schütten und den eigenen Körper damit auszuschwemmen, ist es besser, das Wasser im Körper zu halten. Für Tiere gibt es dafür Lecksteine (Salz), für Menschen eben Salz. Sie werden bemerken, bei richtigem Gebrauch werden Sie kaum schwitzen.

Im Sommer frisst man keinen Salat roh! Ich schreibe bewusst: „fressen“. Das verbläht selbst Kühe. Sprich, die erste Reihe in Ihrem Parlament. Und was die aus ihren Hälsen furzen, ist selten das Ergebnis von Bildung. „Der Rölps das ist ein Magenwind, der nicht den Weg zum Arschloch find“ ist ein sächsisches Sprichwort. In den Kreisen des „Parlaments“ ist übrigens Furzen nicht unbedingt erwünscht. Sie wissen: „Das Kind atmet“ und das stört beim Neuansatz von braunem Nachwuchs.

Das Gemüse, ob frisch oder gefroren, wird gar gekocht in Salz-Zucker-Wasser. Sie können daraus eine Gemüsesuppe herstellen oder das Kochwasser, gekühlt trinken als Tee. Das Gemüse drücken Sie im Sieb gut aus und geben es handwarm in eine Schüssel.

Das Dressing stellen Sie wie gewohnt mit einem Blender oder Mixstab her. Wir nehmen heute Zitronendressing. Ein Ei, Zitrone, ein Zitronenblatt, Senf, Salz, Zucker, eine winzige Spur Knoblauchgranulat, wenig Zwiebelgranulat, etwas Guarkernmehl, Weinessig, Nussöl. Nehmen Sie nicht zu viel Öl, der Kalorien halber. Dafür bindet das Guarkernmehl. Sie wissen, es gibt auch andere Bindemöglichkeiten. Das fertige Dressing ziehen Sie über das handwarme Gemüse. Fertig.

Johannisbeereiscreme

Johannisbeeren frisch zu einer Knfitüre verarbeiten. Dazu werden die Beeren eingezuckert. Nach einem Tag können Sie die Johannisbeeren im Blixer zu Konfitüre kuttern. Sie müssen die Beeren nicht kochen. Wir trennen zwei Eier. Das Gelbe mischen wir mit der Johannisbeere, etwas Joghurt, eine Prise Guarkernmehl, etwas Apfelmus, Vanilleauszug, einen Schuss Nussöl. Das Weiße schlagen wir mit einer Prise Salz, Zucker steif. Das steife Eiweiß ziehen wir unter. Das Ergebnis geben wir in die Eismaschine. 25Minuten plus ergibt die Eiscreme. Sehr wohlschmeckend!

Rauchlachs zu Grillgemüsesalat

Grillgemüse wie Zucchini, Melanzane, Lauch, Paprika und Ähnliches, werden straff angebraten in Öl. Wir würzen mit Salz, Pfeffer, Zucker, Oregano, Knoblauch. Salz und Zucker geben wir etwas später rein. Das löschen wir mit Essig ab unter der Zugabe von Salz und Zucker. Das Ganze muss jetzt etwas einreduzieren. Abkühlen. Fertig.