Sommerliche Linsensuppe italienische Art

In Italien wird Linsensuppe zum Jahreswechsel traditionell serviert. Die Linsen signalisieren Reichtum in Form von Münzen. Serviert wird die Linsensuppe mit Cotechino. Cotechino ist eine Art Presswurst aus Schweinefleisch, die gekochtem Schinken sehr ähnlich ist. Cotechino lässt sich auch aus einfacher roher Bratwurst vom Schwein herstellen. Das habe ich getan für meine Linsen.

Zuerst setzen wir das Wurzelgemüse an. Wir können ein-zwei Kartoffeln zusetzen. In dieser Brühe lassen wir bei schwacher Temperatur (Stufe1 Induktion) die Bratwurst 15 Minuten pochieren. Schneiden. Selbst hergestellte Bratwurst wird sich beim Pochieren nicht wie die gekaufte, rot/rosa färben. Das ist die Wirkung von Pökelsalz. Wir nehmen einfaches Steinsalz.

Fertig gekochte Linsen gibt es in der Dose. Die geben wir jetzt dazu. Rote Linsen setzen wir zusammen mit dem Gemüse an.

Nachdem alle Zutaten weich gekocht sind, geben wir passierte Tomaten oder Polpa hinzu. Jetzt würzen wir mit etwas Knoblauchgranulat, etwas Zwiebelgranulat, Salz, Pfeffer, Zucker. Bei fehlender Bindung kann mit Kartoffelflocken nach gebunden werden. Aufkochen. Fertig.

Muas (Mus) in Südtirolerisch

Muas ist eigentlich eine Art Polenta/Grießbrei in Südtirolerisch. Gleiches gibt es weltweit. In Russland z.B. ist es Kascha, Couscous oder Fufu in Afrika. Ich will jetzt nicht die ganze Welt einzeln aufzählen. Auf diesem Foto habe ich Ihnen mal eine interessante Frühstücksvariante gekocht. Sie haben praktisch das gesamte Frühstück ohne zu backen auf dem Teller. Sie setzen etwas Brühe an. Geben etwas Dunst hinein und rühren den bis zur Glätte (Püree artig). Dann schlagen Sie zwei Eier dazu. Umrühren. Fertig. Sie können sich etwas Käse aufstreuen.

Kartoffelsuppe, Pilze, Kaminwurzen

Wir braten die Pilze mit reichlich frischer Zwiebel in Butter an. Dazu geben wir Sofritto und in Ringe geschnittenen Lauch. Jetzt fügen wir geschälte in kleine Stücke geschnittene Kartoffeln hinzu. Untergießen das Ganze etwas und geben 20 Minuten Induktion Stufe 3. Zwischenzeitlich lassen wir die Kaminwurzen durch den Wolf oder geben sie n Scheiben geschnitten in den Blixer. Wir tun das, weil die Kaminwurzen neuerdings in einem aus Eiweiß hergestellten Darm gefüllt werden. Der ist im Grunde pur ungenießbar, aber für die Ernährung recht wichtig. Der Darm besteht aus Sehnen und Häuten. Die bieten uns Vitamine, die wir sonst sehr selten zu uns nehmen.

Bevor wir die Wurst vom Darm umständlich abtrennen, zerkleinern wir den Kunstdarm samt Wurst mit der Technik. Das Resultat geben wir in den Eintopf und kochen es die Restzeit mit.

Die Kartoffelsuppe würzen wir mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker, Majoran, minimal Kümmel gemahlen und einen Spritzer Speisewürze. Die Kaminwurzen geben uns einen feinen Rauchgeschmack.

Verlorene Eier zu Gemüsepfanne

Das Gemüse kann frisch oder gefroren sein. Wir braten zuerst in Butter – Zwiebel und Karotten an. Löschen mit etwas Brühe ab. Würzen mit Salz, Pfeffer, Zucker und Kräutern der Wahl. Danach geben wir die Eier dazu und rühren nicht um! Deckel drauf, 20 Minuten Stufe 2 Induktion. Die Eier sind damit pochiert. Jetzt geben Sie eine Sauce Ihrer Wahl. Z.B Cumberland, Käsesauce, Bolognese.

Ravioli in Gemüse-Gorgonzolasauce

Eigentlich einfach zu kochen. Sie kochen die Ravioli zusammen mit dem Gemüse Ihrer Wahl. Sommermischung und Ähnliches. Sie würzen mit Salz, Zucker, Pfeffer und einer Prise Knoblauchgranulat. Zwischen 8 und 10 Minuten sind Ihre Ravioli samt Gemüse fertig. Jetzt stellen Sie die Flamme ab und rühren Gorgonzola ein. Der darf nicht kochen! Der Ansatz:

Stew von gebratenem Würstel

Stew ist ein schottisches, oft auch irisches Lammgericht. Eine Art Schichtkohl, würden die Preußen sagen. Normal wird das mit Lamm gekocht.

Für arme Leute ist das bei der aktuellen Preistreiberei der Händler unmöglich zu bezahlen. Also, nehmen wir Würste. Auf Deutsch: die Abfallprodukte der Reichen oder sich reich Fühlenden.

Allgemein wird ein Stew im Bachofen hergestellt. Wir haben heute modernere Geräte.

Umluftgrill.

In unserem Mikrowellen geeigneten Kochgefäß richten wir unten Kraut, mittig Kartoffeln und oben die Wurst und gießen das deckend an.

Gewürzt wird mit Kümmel gemahlen, Salz, Pfeffer, Zucker und vielleicht einer Prise Knoblauchgranulat.

Einfach geht das auch im Topf mit passendem Deckel in der gleichen Reihenfolge.

Das Ganze dauert etwa 45 Minuten.

Etwas Speisewürze kurz vor dem Verzehr kann drauf gegeben werden.

Ente und Ditali zu Gemüseeintopf

Vom Entenessen haben wir uns natürlich die Karkasse aufgehoben. Die kochen wir zu einem Gemüseeintopf. Als Sättigungseinlage verwenden wir heute keine Kartoffeln, sondern Ditalini.

Bei Eintöpfen können Sie zwischen 25 und 35 Gramm pro Person kalkulieren. Das sind dann etwa 140 kcal als Pastaeinlage bei 35 Gramm.

Eine Tüte Mischgemüse reicht. Nach den Feiertagen ist das der passende Abklang.

Hier setzen wir zuerst die Karkasse an und lassen die etwa eine Stunde nach dem Aufkochen auf Stufe 2 brodeln. Salz, Pfeffer, Zucker reicht. Den restlichen Geschmack bringt auch das Gemüse.

Die Karkasse wird entnommen und die Pasta zuerst angesetzt. Nach dem Aufkochen geben wir das Gemüse (gefroren) dazu. Aufkochen. Abdecken. 15 Minuten Stufe 2 – Induktion. Ganz zum Schluss, fügen wir das abgetrennte Fleisch dazu. Fertig. Jetzt haben Sie die Zeit, die Schuldscheine vom Weihnachtseinkauf passend zu sortieren. Sie können also stressfrei nach dem 06. Januar wieder auf Arbeit erscheinen ohne rot zu werden.

Salsicia in Laucheintopf

Laucheintopf ist eigentlich eine leichte Übung.

Wir schneiden den Lauch in Ringe und legen ihn in Wasser ein. Die Kartoffeln setzen wir zuerst an in Brühe. Die Brühe bereiten wir uns zur Erntezeit bereits als Trockenbrühe oder Brühpaste vor. Wenn wir das versäumt haben, können wir die Brühe auch aus der Salsicia gewinnen. Dafür benötigen Sie natürlich Sellerie und Karotten. Das hacken wir im Blixer recht klein. Beachten Sie, die Wurst darf nicht kochen. Das dauert entsprechend lange. Die Wurst wird dann entnommen. Erst danach setzen wir die Kartoffeln an. Sobald die Kartoffeln kochen, schäumen wir die Brühe etwas ab und geben nach 5 Minuten den Lauch dazu. Jetzt stellen wir nach dem Aufkochen die Stufe 2 – Induktion ein, decken ab und geben 20 Minuten.

Viel würzen müssen Sie nicht. Salz, Pfeffer, Zucker, etwas Knoblauch. Manche mögen bei Lauch etwas Muskat.

Letscho von Lauch und Paprika

Letscho wird normal von Paprika und Zwiebel hergestellt. Ich habe uns das heute mit Lauch hergestellt. Das erfordert eine etwas andere Reihenfolge beim Ansatz.

Zunächst braten wir den frischen Paprika in nicht zu wenig Öl an. Würzen tun wird den mit ziemlich viel Zucker, Salz, Knoblauch. Der Zucker ist notwendig, weil wir den karamellisieren beim Anbraten des Paprika. Salz soll zusammen mit dem Zucker die Flüssigkeit ziehen. Wenn die Flüssigkeit verdampft ist, geben wir den Lauch dazu. Den schneiden wir vor dem Waschen in Ringe und heben ihn aus dem Waschwasser. Der Sand legt sich auf den Boden des Waschgefäßes. Den wollen wir nicht essen. Es sei denn, Sie erwarten eine Kaffeerunde von Gänsen. Gänse benötigen den Sand im Magen. Wegen der Verdauung. Das macht sie auch etwas ruhiger und wäre sehr notwendig bei der Beköstigung diverser Parlamente. Jetzt löschen Sie mit einem kleinen Schluck Essig ab.

Mit dem Lauch geben Sie passierte Tomaten dazu. Das lassen Sie aufkochen, stellen zurück auf Stufe 2, decken den Topf ab und stellen die Zeit auf 20 Minuten. Das Letscho hat jetzt Biss. Wollen Sie das meiden und etwas mürber, geben Sie noch einmal 20 Minuten abgedeckt auf Stufe 2.

Randen-Sauerkrautsuppe

Für das Törgellen bereiten wir eine Randen-Sauerkrautsuppe zu. Die blanchierten Zutaten, Rote Beete und Sauerkraut, werden zusammen mit Zwiebel, Gewürzen und eventuell Brühpaste im Blender püriert. Anschließend wird die Mischung 20 Minuten im Topf gekocht. Braune Butter kann hinzugefügt werden, um den Geschmack zu verfeinern.

Passend zum Törgellen kochen wir eine Randen-Sauerkrautsuppe. Randen sind Rote-Beete.

Wir geben in unseren Blender die blanchierten Zutaten: Rote Beete und Sauerkraut; dazu Zwiebel, Salz, Pfeffer, Zucker, Kümmel gemahlen, minimal Majoran. Bei Bedarf, eventuell hausgefertigte Brühpaste. Das mixen wir bis zur Glätte. Das zusammen kochen wir im Topf – zugedeckt, 20 Minuten. Bis zum Aufkochen Stufe 3. Danach 2.

Mit Blanchieren (deckend angießen mit Wasser) meine ich in erster Linie das Sauerkraut. Auf diese Art wird das Sauerkraut gewaschen. Das Gleiche gilt für die Randen frisch oder im Vakuum.

Im Topf können Sie etwas braune Butter bereiten und das mit dem Blenderinhalt ablöschen.