Im September habe ich das Steckholz für die Winter- und kommenden Sommertomaten angesetzt. Sie tragen teilweise schon.


Im September habe ich das Steckholz für die Winter- und kommenden Sommertomaten angesetzt. Sie tragen teilweise schon.


Zum Reizkertag passt natürlich ein neues Reizkerrezept. Reizkerpüree.
Das ist ein Kartoffelpüree mit Reizker. Ich habe die Reizker frisch nach der Ernte sofort gebraten. Den Kartoffelstampf haben wir nachträglich hergestellt. Das Pilzragout vom Reizker aber auch von anderen Pilzen, lasse ich grundsätzlich einen Tag abkühlen. Die Pilze schmecken dadurch homogener und intensiver. Zwiebel und Pilze nehmen untereinander den Geschmack besser an und tauschen ihre Aromen aus.
Den Kartoffelstampf stellen wir nur mit Butter und etwas Salz her. Den Rest der Aromen geben wir mit dem Reizkerragout her.
Das Reizkerragout braten wir in brauner Butter zusammen mit Zwiebel an. Die Zwiebel als auch der Reizker nehmen Farbe an. Wir würzen erst nachdem das Wasser verdunstet ist. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, einer winzigen Prise gemahlenen Kümmel oder Kümmelöl. Mehr ist für den Reizker nicht nötig. Intensivschmecker können, müssen aber nicht, etwas Malzextrakt (z.b. Maggi) zufügen. Das gleiche Ergebnis erzielen Sie mit Trockenbrühe – vegetarisch. Am besten, hausgemacht aus Wurzelgemüse.
Es war wieder soweit. Große Ernte. Der Bratduft zieht durch unsere Behausung. Getränkt mit brauner Butter und Zwiebel.

Der Edelreizker ist wurmfrei und könnte praktisch auch in der Nacht geerntet werden. Kein noch so feiner Porcini schlägt diesen Geschmack.
Ich würde fast schreiben: Mein letzter Graukäse. Ganz einfach deswegen, weil uns für 16 Euro aufwärts das Kilo, eher Trockenkäse statt Käse aufgehunzt wird.
Der Käse ist zu 80% handwerklich schlecht gefertigt. Zu früh gepresst und um Längen zu teuer. Damit schon mal ungesund. Des Preises wegen.
Der angemachte Käse auf dem Bild zeigt Ihnen:
Graukäse geschnitten, Zwiebelwürfel, Kümmel gemahlen, Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker, Essig und Öl.
Ich habe den „Salat“ später mit gekochten Kartoffelspalten als eine Art Kartoffel-Graukäse-Salat verzehrt. Für den Preis, die letzte Gesundheit bei mir.
Eigentlich ist Graukäse eine restlos entrahmte Milch. Buttermolke. Ein Abprodukt. Damit wurden früher die Schweine gefüttert. Die Molke wird dick gelegt.
Der Clou. Die Molke wird heute teurer verkauft als die Butter. Und selbst die, wird schon sehr oft mit pflanzlichen Fetten/Ölen (Soja usw.) gestreckt. „Diätbutter“. Im Volksmund „Altöl“. Oft wegen der „Geschmeidigkeit“.
Von Diät kann keine Rede sein. Eher deswegen, weil Viele des Geruchs wegen – Abstand von der Butter nehmen.
In einigen Ländern wird Butter zu hart gesäuert. Wegen der Haltbarkeit. Auch mittelmäßig entwässert. Sie wirkt deswegen etwas käsig.
Die eigentliche Konservierung erfolgt mit Salz. Und genau da, setzt ein Diktat an, das in etwa mit der Raucherhetze vergleichbar ist. Die Butter darf nicht mehr wie gewohnt, gesalzen werden.
In aller Regel können Sie zu Hause – Butter aus Schlagsahne herstellen. Die müssen Sie nur überschlagen und als Ergebnis entsteht genau das, was Sie als Butter und Graukäse sehen. Schon beim Buttern können Sie diverse Geschmackszugaben beimengen. Die Molke muss nur etwas erwärmt und mit Milchsäurebakterien verrührt werden. Jeder Bauer hat das früher zu Hause nebenbei getan. Die Reifung braucht die meiste Zeit. Wobei die heute sogar noch erheblich verkürzt wird. Siehe Tropfenform. Das ermöglicht eine Zeiteinsparung von bis zu 95%. Schnellreifung. In aller Regel ist für die Reifung Druck und Temperatur notwendig. Das macht man heute weder in Kellern noch in Gewölben. Das wird in Gärschränken erledigt. Das dauert bei der Qualität, die uns aufgehunzt wird, bestenfalls einen Tag. Selbst das Portionieren und Verpacken dauert länger. Durch den Werbe – Hip wird ein gutes Produkt regelrecht versaut.
Das Ausgangsprodukt ist heutzutage meist Trockenquark. Und der wird in Containern gehandelt.
Die Fertigstellung meines Buches Ostmigranten zwei hat mich ziemlich lange am PC gebunden. Trotzdem ich etwa alle zwei Stunden aufstehe und mich auf den Hometrainer bewege. Ich bin in meinen Stützstrümpfen ausgerutscht und auf meinem Steinboden hingefallen. Ich brauchte eine Stunde ohne Hilfe, mich an einem festen Punkt hochzuziehen. Der Steinboden rutscht zu sehr. Kein Halt. Nirgends. Ich habe mich dann am Hometrainer hochgezogen. Den Muskelschwund von 50% merkt man sofort. Ich habe mir nur den Ellbogen schwer angeschrammt. Nach der Ruhe, hatte ich mir vorgenommen, Ihnen ein Eis herzustellen. Ich habe einen Liter gemacht. Kein Pfirsich-, sondern Bananeneis. Das dauerte genau 45 Minuten. Zu dem edlen Blender schreibe ich extra noch einen Beitrag.
Ich habe mir eine Eismaschine zugelegt. Chinesisch. In Kürze folgen dann diverse Eisrezepte/Anleitungen. Meist werden Rezepte mit Milch oder Sahne angeboten. Jedoch ohne Eier. Normale Menschen werden praktisch ausgesperrt. Auch Jene, die keine Milch essen. Zuerst wird ein Pfirsicheisrezept folgen. Das mache ich morgen. Sahne frei! Sahne hat in etwa 35% Fett. Das ersetzen wir mit Öl oder Kokosfett/öl. Ich gebe Eischnee und Eigelb mit rein. Auch Guarkernmehl. Als Emulgator. Ähnlich unseren Russischen Freunden, esse ich Eis im Winter. Im Winter sind die Eier besser. Dachte man früher. Deswegen Wintereis. Übrigens kann man Eis neuerdings auch mit gekochtem Ei herstellen. Dank der Technik und neuer Zutaten. Mein Eis ist übrigens restlos Glukosesirup frei. Ich stelle mir dafür Läuterzucker (Sirup) her. Zu kaufen bekommen Sie das längst nicht mehr. Sie saufen praktisch überall diesen Mais – Chemie – Dreck. Sie müssen sich nur umschauen. Eine Lawine Wellfleisch steht bei uns täglich an der Seilbahn. Genau das ist das Resultat. Übrigens: Diesen Dreck bekommen Sie mit Bewegung nicht weg! Das ist keine Kraft der Kohlenhydrate. Ich mag das jetzt nicht mit Fotos belegen. Wegen der Persönlichkeitsrechte usw.. Sie müssen sich nur ganz trocken vorstellen, neben so einem durchgeschwitzten Fettklumpen morgens aufzuwecken. Gute Nacht.




Da hat man sich im Urlaub in genau diesen Kaffee verliebt und Alfredo, Alexis oder Ansgar so lange damit genervt bis der Barista aus Napoli, der Kneipenbesitzer auf Rhodos oder der hippe Barista in Stockholm uns endlich die Marke verraten hat und jetzt – wieder daheim angekommen – schmeckt das Dreckszeug nicht einmal annähernd so […]
Warum schmeckt mitgebrachter Kaffee (fast) nie so, wie im Urlaub?
Tom vergisst einen wesentlichen Punkt. Eigentlich nicht Tom. Die Briten. Und genau die, sind für ihr schlechtes Wasser bekannt. Das beste Wasser gibt es bekanntlich am Fuße von Gebirgen. Wegen dem Mineralgehalt. Genau dafür muss man sich aber den passenden Kaffee aussuchen. In einigen Ländern säuft man immerhin die fünf Mal aufbereitete Pisse seiner Mitbürger.
Eigentlich ist die Peperonata schnell hergestellt. Spitzpaprika entkernen und in Streifen schneiden. Gurken – Freiland – schälen und in Pommes – starke Stücke schneiden, Zucchini auch, Tomaten – Pelati in halbe Ringe schneiden. Öl erhitzen. Zuerst die Paprika und die Gurken, Zucchini hinein geben. Zuletzt die Tomaten. Knoblauch, Pfeffer, etwas Oregano. Bis zur Farbe anbraten. Salz und Zucker zufügen, Umrühren. Abdecken, Stufe – Zwei – Induktion. 15-20 Minuten schmoren lassen.
Ich habe das zu Schnitzelchen von Hühnerbrust serviert. Die werden mit Salz und Pfeffer in etwas Dunst gewälzt und mit etwas Öl versetzt. In der trockenen Pfanne werden die Schnitzelchen angeröstet. Ziemlich schnell wenden. Mit der Peperonata auffüllen. Abdecken und bei Stufe – 1 – Induktion (max.80°C), 15 Minuten nachziehen lassen. Sie können vorher noch mit Gyrosgewürzmischung würzen. Fertig. Ich habe gekochte Kartoffelspalten dazu serviert. Reis etc. geht auch.