Sommersalat-gekocht zu Zitronendressing

Bei Temperaturen über 30 °C ist es besser, kalt statt warm zu essen. Dazu sollten Sie unbedingt Pökelsalze aller Art verweiden. Sie spüren das am Geschmack. Das wird Ihnen nicht schmecken. Salz hingegen sollten Sie nicht meiden! Salz bindet die körpereigene Flüssigkeit und verhindert das Austrocknen. Also, statt literweise Getränke in sich rein zu schütten und den eigenen Körper damit auszuschwemmen, ist es besser, das Wasser im Körper zu halten. Für Tiere gibt es dafür Lecksteine (Salz), für Menschen eben Salz. Sie werden bemerken, bei richtigem Gebrauch werden Sie kaum schwitzen.

Im Sommer frisst man keinen Salat roh! Ich schreibe bewusst: „fressen“. Das verbläht selbst Kühe. Sprich, die erste Reihe in Ihrem Parlament. Und was die aus ihren Hälsen furzen, ist selten das Ergebnis von Bildung. „Der Rölps das ist ein Magenwind, der nicht den Weg zum Arschloch find“ ist ein sächsisches Sprichwort. In den Kreisen des „Parlaments“ ist übrigens Furzen nicht unbedingt erwünscht. Sie wissen: „Das Kind atmet“ und das stört beim Neuansatz von braunem Nachwuchs.

Das Gemüse, ob frisch oder gefroren, wird gar gekocht in Salz-Zucker-Wasser. Sie können daraus eine Gemüsesuppe herstellen oder das Kochwasser, gekühlt trinken als Tee. Das Gemüse drücken Sie im Sieb gut aus und geben es handwarm in eine Schüssel.

Das Dressing stellen Sie wie gewohnt mit einem Blender oder Mixstab her. Wir nehmen heute Zitronendressing. Ein Ei, Zitrone, ein Zitronenblatt, Senf, Salz, Zucker, eine winzige Spur Knoblauchgranulat, wenig Zwiebelgranulat, etwas Guarkernmehl, Weinessig, Nussöl. Nehmen Sie nicht zu viel Öl, der Kalorien halber. Dafür bindet das Guarkernmehl. Sie wissen, es gibt auch andere Bindemöglichkeiten. Das fertige Dressing ziehen Sie über das handwarme Gemüse. Fertig.