Ragout vom Stockschwämmchen

Entweder hat in diesem Jahr Jemand meinen Fleck von den Edelreizkern gefunden. Ich habe den ja veröffentlicht. In diesem Jahr habe ich jedenfalls keinen gesehen. An dem Fleck kann es nicht an der Trockenheit liegen. Dafür habe ich aber einen herrlichen Fleck von Stockschwämmchen entdeckt. Das Kilo pro Person haben wir natürlich geerntet. Die sind vielleicht sogar etwas leckerer als die Edelreizker. Zumindest etwas zarter. Sie wissen; für die zarten „Jungs von heute“. Stockschwämmchen sind wie Edelreizker völlig frei von Würmern und Maden. Die wachsen noch im gesamten November.

Ich habe sie mit frischen Lauch- und mit getrockneten Zwiebeln gekocht. Dazu etwas braune Butter, Salz, Zucker, Kümmelöl, Pfeffer. Den Pfeffer geben Sie nach dem Anbraten und kochen dazu. Der verfälscht sonst den absout edlen Geschmack des Stockschwämmchens. Die gibt es übrigens auch als Zuchtpilz.

Von den Schwämmen nehmen Sie nur die Köpfe. Die Stiele geben Sie in den Fleischwolf. Damit können sie das Ragout binden oder eine herrliche Pilzpaste herstellen.
Das Ragu habe ich 25 Minten auf Stufe 2-Induktion zugedeckt köcheln lassen. Umrühren nicht vergessen.

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Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch, Schriftsteller, https://ossimigranten.com/shop/

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