Keks-Grundrezept

Nachdem wir in dutzenden Großmärkten inklusive Amazon/Ebay nach Glukosesirup freien Keksen suchten und keinen, nicht einen fanden, hier mal die Anleitung für einen Glucose-, Fruktose, Maltose- und anderen zuckerähnlichen chemischen Giftstoffen freien Keks. Gleichzeitig wird von allen!, betont, Propagandamedien der Zucker verleumdet und massiv, vorsätzlich – kriminell, chemischer mit echtem Zucker verwechselt.

Bevor Sie sich und Ihren Kindern diesen abscheulichen Dreck verfüttern, lernen Sie, sich einen Keks binnen Minuten selbst herzustellen.

Ich warne Sie hiermit: Greifen Sie keinen Keks in Ihrem Kaufhaus an. Hochgiftig dieser Dreck. Nicht einer Ihrer zentral gesteuerten „Betonmischer“ (Großbäckereien), stellt Ihnen einen ungiftigen Keks her. Lassen Sie diese Giftmischer einfach kaputt gehen. Mittlerweile werden die Inhaltsstoffe auf den Verpackungen bereits in 1- oder 2-Millimeterschrift, mit den dubiosesten Bezeichnungen als Zucker deklariert. Fressen Sie diese Scheiße nicht!

Zuerst stellen Sie sich etwas Läuterzucker her. Das ist 1:1 – 1:2 Wasser und Zucker. Den Zucker lösen Sie komplett auf. Dem Wasser können Sie gleich etwas Salz und Aromen wie echte Vanille, Zitrone, Rum usw. zufügen. Läuterzucker lässt man aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Dabei kommt das Aroma bestens heraus.

Sie geben in Ihren Blixer – Butter oder ein Fett/Öl ihrer Wahl, etwa die gleiche Menge bis doppelt so viel Mehl.

Jetzt spritzen Sie ihre Zuckermischung dazu. Sie darf warm sein. Nicht heiß. Ein halbflüssiger Teig entsteht, füllen Sie noch einmal Mehl an. Etwa die gleiche Menge wie bei der ersten Zugabe. Sie können jetzt mit Ihrem Läuterzucker und Mehl, einen streichfähigen bis walzbaren Teig erzeugen. Denn rollen oder streichen Sie in etwa 0,5 dicke Platten. Die müssen nicht sonderlich geformt sein.

Die backen Sie bei 170-180°C etwa fünf Minuten. Fertig. Das Ergebnis lassen Sie abkühlen. Mit der Hand können Sie den Keks in die gewünschte Größe brechen.

Dieser Keks ist der Ihnen bekannte feste Butterkeks. Ohne Muster. Dafür auch ohne Glukose.

Natürlich können Sie den Teig nach dem Auswalzen, mit einem Messer oder Teigrad in Ihre gewünschte Form bringen. Freie Formen sind in meinen Augen besser als, wie Ziegelsteine aussehende, Teigklötze.

In der kommenden Zeit, reden wir dann mal vom Kaltem Hund. Den können Sie sich leider auch nicht mit gekaufter Schokolade herstellen. Die ist ebenfalls Glucose verseucht. Und schon dürfen Sie sich darüber freuen, wie wir in der DDR unsere Hausschokolade herstellten.

Eine Gift produzierende Nazi-Industrie wird Sie keinesfalls gesund ernähren wollen. Die wollen Rente sparen und Sie in ihr kostenpflichtiges Gesundheitssystem zwingen.

Salat von Chicorée und Karotten

Zuerst schneiden wir den Chicorée in dünne Streifen und blanchieren ihn.

Nach dem Putzen der Karotten mit einem Stahlreiberle, schneiden wir die in recht dünne Rädchen – 0,5-1cm und geben die in den Blixer.

Dann schälen wir unser Obst. Kiwi, Orangen, Mandarinen usw.. Das geben wir zusammen mit Öl, Weinessig, Salz, Zucker, vielleicht echten Honig (nicht den mit angeblichen Markennamen aus dem Kaufmarktregal) und Glucosesirup freien Marmeladen/Konfitüren in den Blixer zu den Karotten. Wir blixen bis Ragoutgröße. Das Ragout geben wir zum Chicorée, rühren um und verzehren es. Wegen des Blanchierens, wird Ihr Chicorée recht lange stehen.

Ragout von Spargel und Kartoffeln

Das ist praktisch unser erstes Gericht zum Beginn der Spargelzeit.

Wir setzen das Spargelkochwasser an. Wir würzen mit Salz und Zucker. Wenn Sie etwas ausgefallen würzen möchten, geben Sie ein Zitronenblatt dazu.

Egal, welche Form des Spargels Sie nehmen; Bruch, ganze Stangen oder Spitzen. Alle Formen sind geeignet.

Der Spargel muss geschält werden. Sie schneiden den in zwei bis vier Zentimeter lange Stücke und geben ihn in das kochende Wasser.

Sie haben jetzt zwei Methoden der Herstellung des Ragouts.

Entweder kochen Sie den Spargel zusammen mit den neuen Kartoffeln. Sie müssen Sie schälen und in etwa drei Zentimeter große Stücke schneiden.

Beides kochen Sie zusammen etwa 10 Minuten. Fertig. Die Kartoffeln binden das Wasser schon etwas. Nehmen Sie nicht zuviel Wasser.

Die zweite Methode, meine bevorzugte Methode ist, die Kartoffeln gewaschen mit Schale zu kochen. Dafür können Sie die Kartoffeln längs halbieren. Die Schale lässt sich auf diese Art leicht entfernen. Sie verlieren nicht ein Gramm Ihrer wertvollen neuen Kartoffel.

Die geschälte Kartoffeln und Butter, geben Sie nach 5 Minuten Kochzeit dem Spargel zu. Die Kartoffel bindet so besser und gibt ihren vollen Geschmack in Ihr Ragout.

Neue Kartoffel koche ich generell schon in etwas größeren Mengen ab. Die nutze ich dann in den kommenden Tagen für alle möglichen Kartoffelspeisen ab Salat bis Eintopf. Natürlich nutze ich die auch für Topfenkrapfen / Quarkkeulchen.

Neue Kartoffeln eignen sich nicht für Lagerungen. Sie sind gänzlich unbehandelt und geben bei Ihnen zu Hause schon innerhalb einer Woche auf.

Grundsaucen

Im klassischen Kochbuch für Profis unterteilen wir die Saucen in Grundsaucen und deren Ableitungen.

Braune Grundsauce

Weiße Grundsauce

Bechamel (weiße Grundsauce auf Milchbasis)

Warm aufgeschlagene Sauce (Emulsion)

Kalt aufgeschlagene Sauce (Emulsion)

Später wurde Tomatensauce als Grundsauce und eigenständige Sauce dazu gefügt.

Sie unterschieden sich hauptsächlich der Farbe wegen. Wenn es danach ginge, müssten wir heute noch hunderte andere Farben hinzu fügen. Wir könnten sie auch als helle, farbige und dunkle Sauce charakterisieren. Das wäre zumindest eine farbige Benennung. Der zweite Unterschied ist die Art der Fertigung. Zum Beispiel auf Basis von Brühe, Bratensaft, Milch, Wein oder Wasser, usw..

Aktuell fertigen wir die Saucen im Blender und Blixer. Dabei muss ich sagen, nahezu alle Saucen sind heute emulgierte Saucen. Die Gliederung ist heute schon fast hinfällig. Sie würde uns von emulgierten bis zu Püreesaucen führen. Ich würde des Grundsatzes halber mal eine neue Kategorisierung vorschlagen. Oder, zumindest gebrauchen, um uns den Überblick zu verschaffen. Der Grund für die neue Kategorisierung ist einfach der technische Fortschritt. Und genau diesem Thema ist mein Kochbuch gewidmet.

Vorläufig kategorisiere ich die Saucen in:

Allgemeine Sauce (für Alles), Sauce für Fleisch, Sauce für Fisch, Sauce für Gemüse, Sauce für Beilagen, Sauce für Salate (Dressing)

In der Anlehnung zur klassischen Saucenherstellung, fällt es uns heute leicht, die entsprechende Sauce zu charakterisieren. Wir müssen nur die jeweiligen Abschnitte bis zur Glätte blenden (mixen). Das Verfahren erspart uns ewig lange Kochzeiten und liefert trotzdem den besseren Geschmack und Anblick.

Die Glasigkeit der Sauce wird verhindert. Früher setzten wir dafür etwas Mehl ein. So bekam die Sauce einen stumpfen, aber vollen Farbcharakter. In Verbindung mit Stärke, wurde der Sauce wieder etwas Glanz verliehen.

Daraus ergibt sich aber ein Nachteil. Die Sauce wirkt etwas überbunden. Pudding ähnlich. Mit der Erfindung des Mixstabes, konnten wir diese zu starken Bindungen wieder dosiert brechen. Sie sehen, es geht um Zeit- und Energieaufwand.

Dazu erhalten wir heute eine Aufwertung der Sauce. Wir können Frischanteile mit Grundsaucen mixen, um diese bei Bedarf, schonend zu erwärmen. Das wirkt positiv auf den Nährwert Ihrer Speisen. In Bezug auf Mineralien und Vitamine. Und das bei gleichzeitiger Einsparung von Kalorien. Wir geben in die Sauce – Füllstoffe und erzielen damit den geschmacklichen und optischen Effekt.

Zu den genannten Effekten, verbessern wir die Verdaulichkeit unserer Zutaten. Zauberwort – Ballaststoffe.

Braune Grundsaucen

Braune Grundsaucen sind heute eigentlich leicht herstellbar.

Zunächst stellen wir uns dafür eine Basis her. Jus in der Fachsprache. Gemeint ist brauner Bratensaft. Jus ist eigentlich ungebunden. Den Vorgang können wir in dem Fall überspringen.

Wir geben in den Blixer Öl, Tomatenpaste, Senf, Mehl, etwas Stärke, Zucker, Salz, Pfeffer (Grundzutaten). Das kuttern wir bis zur Paste. Die Paste können wir auch etwas auf Vorrat zubereiten. Die lässt sich in einem verschließbaren Glasbehälter gut lagern. Sie muss nicht unbedingt kalt stehen.

Diese Paste geben wir in einen heißen Topf. Verteilen das recht sparsam und warten, bis die Paste eine recht dunkelbraune/schwarzbraune Farbe angenommen hat.

Jetzt können wir mit Brühe oder Wasser ablöschen und unter Umrühren, binden lassen. Dabei lassen wir die Sauce bei kleiner Flamme, etwa drei Minuten nachkochen. Die Kleber der Stärke und des Mehles werden so frei gesetzt und binden die Sauce. Der mehlige Geschmack verschwindet auf die Art.

Wasser zum Ablöschen benutzen wir, wenn wir Fleisch einlegen. Die Sauce bekommt dann das Aroma des jeweiligen Fleisches.

Brühe benutzen wir, wenn wir die Sauce mit einem eigenen Aroma versehen wollen und/oder als neutrale Sauce zu einer Fleischauswahl reichen.

Braune Zwiebelsauce

Wir geben in den Blixer zu den Grundzutaten etwas rohe oder getrocknete Zwiebel. Es geht auch Granulat oder Pulver. Die Wärmebehandlung bleibt gleich. Sie müssen nur gelegentlich umstechen. Umstechen ist nicht umrühren, sondern das komplette Ablösen vom Topfboden samt Wende.

Braune Sauce für Schweinebraten

Zu den Grundzutaten, geben wir Majoran, Kümmel, etwas Knoblauch. Wir nehmen den Schweinebraten aus dem Rohr/Grill und legen den in die Sauce ein. Den Braten lassen wir bei 70°C zugedeckt, nachgehen. Er sollte mindestens einmal gewendet werden.

Fischsuppe, Blumenkohl, Bohnen

Ist jetzt nichts Besonderes, aber extrem wohlschmeckend.

Zunächst setzen wir das Gemüse an. Zum Blumenkohl reichen wir Sofritto. Das braten wir zusammen in Butter an. Der Blumenkohl darf auch etwas Farbe annehmen.

Wir würzen mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker.

Sie haben jetzt die Wahl, ob Sie die Suppe süß-sauer wünschen oder natur. Bei Süß-sauer müssen Sie zusätzlich mit Senf, Lorbeer und Pimentpulver würzen. Dazu mit einem herben Weißwein oder Weinessig.

Sie können als Fisch sowohl Süßwasserfisch wie Forelle und Karpfen nutzen oder einfaches Seefischfilet aus der Kaufhalle.

Mit Beziehungen zu Fischhändlern und entsprechenden Preisen, dürfen Sie gern Stör probieren. Das ist meine Empfehlung.

Die Bohnen nehmen Sie entsprechend Ihrer Wahl aus der Dose. Vergessen Sie nicht den Saft der Bohnen. Der bindet Ihre Suppe.

Fertig.

Fenchel-Orangensalat

Fenchel-Orangensalat

Fenchelknolle zuerst in Scheiben schneiden. Dann in den Blixer geben. Wir fügen Orangen, etwas Zucker, Salz und Öl dazu. Das reicht.

Jetzt bestimmen Sie die Größe des Salates.

Einige allgemeine Hinweise zu Salat.

Profis lernen in der Ausbildung: Je kleiner desto schmeckts.

Das hat seinen Grund. Der Geschmackt wirkt beim Verzehr bedeutend gleichmäßiger.

Klassisch vertragen sich Gemüse besonders gut mit Früchten. Das ist auch der Unterschied zwischen Rohkost und Salat.

Rohkost ist praktisch, gereinigtes, rohes Gemüse oder Obst ohne jegliche Zugabe. Im Grunde können Sie das auch auf dem Feld oder vom Baum verzehren.

Salat ist hingegen die Kombination aus Schnitt, Mischung von Rohstoffen, Gewürz und deren Zubereitung. Verzehrfertig.

Wildragu – Bologneser Art

Das Ragout selbst ist recht schnell hergestellt. Die Zutaten, die wir verwenden, sind schon etwas aufwendig zu zubereiten.

Zunächst benutzen wir das Fleisch von Hirsch oder Wild in Form von Reh, Wildschwein, Antilope, Strauß usw.. Ich rede von dunklem Wildfleisch. Kurze Fleischfasern kennzeichnen das Fleisch.

Für ein Ragu, die italienische Bezeichnung für Ragout in Bologneser Art.

Ein Ragu sollte nicht zu sandig sein. Sprich, wir benutzen die 6mm – Scheibe. Wenn Sie über eine 9mm-Scheibe verfügen, ist die geeigneter. Gleichzeitig lassen wir durch den Fleischwolf: ein/zwei in Rum eingeweichte Feigen, eingeweichte Trockenpflaumen ohne Stein und Aprikosen passen auch. Saucenkuchen oder Lebkuchen der Feiertage sollten nicht fehlen.

Das gehackte Fleisch samt der genannten Zutaten würzen wir mit Wildgewürzen. Sprich: Piment, Lorbeer, Salz, Zucker, Pfeffer in Pulverform. Dazu geben wir einen Schuß – Essig. Es darf Balsamico sein. Zusammen mit etwas Senf, Tomatenpaste und Öl kneten wir die Masse.

Wir können das jetzt im Topf anbraten. Im Grill (Ober-Unterhitze) geht das besser. Zwischenzeitlich setzen wir den Topf mit nicht zu viel Wasser an. Das gut colorierte Ragu geben wir in das Wasser. Mit einem Schneebesen lösen wir die Fleischbindung.

Nach dem Aufkochen geben wir Stufe 2 – Induktion, decken ab, setzen 15 Minuten. Der Saucen- oder Lebkuchen übernimmt jetzt die Bindung. Reicht die Bindung nicht aus, können Sie mit Saucenkuchen, Bröseln von echtem Schwarzbrot (Malzbrot), Spekulatius oder Pumpernickel nachbinden. Die Brösel können Sie auch frisch im Blixer herstellen.

Das Ragu darf nicht tomatig aussehen und schmecken. Die Sauce sollte eine gute dunkelbraune Farbe zeigen.

Nur so erhalten Sie den typisch, raffinierten Geschmack von Wildragout.

Es gibt Liebhaber von Wacholder. Der lässt sich in Pulverform beim Würzen der Hackmasse zufügen. Beachten Sie, Wacholder wird teilweise im Leb- und Saucenkuchen eingesetzt. Der darf in dem Ragout nicht vorschmecken. Seinen Sie sparsam mit dem Gebrauch.

Wacholder können Sie sich auch von den Nadeln als Wacholderöl ansetzen. Das würzt erheblich milder als die Beeren.

Meine Freundin Schnippelboy

…mit selbst gemachter Pasta. Die Pasta sieht recht blaß aus. Das liegt an der Qualität der Reichseier. Sie wissen. „Freilufthaltung“. In dem Wissen, unsere Schnippelboy-Freundin würzt den Fischgeschmack weg, danken wir für die recht kreative Art der Pastakultur. Ein Italiener würde die Pasta etwas trocken finden. Die Fans vom Schnippelboy nicht. Wohl schon in der Aussicht, in Zukunft mit trocken Brot auskommen zu müssen. Es sei denn, die letzten Ersparnisse reichen für einen Hamsterkauf bei einem Besuch Südtirols. Die Walnußkerne können Sie auch sehr gut in Butter rösten. Sie bekommen damit geröstete Nüsse und braune Butter.