Sauce aus Hülsenfrüchten

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Hülsenfrüchte sind beliebt wegen ihres Ballaststoffreichtums. Trotzdem sollten Sie den Verzehr davon nicht übertreiben. Deswegen nutzen wir den Reichtum an Ballaststoffen lediglich als Sauce.

Die Sauce geben wir zu den Lebensmitteln, die wenig bis keine Ballaststoffe bieten.

Hülsenfrüchte können wir auch in anderen Saucen zur Bindung einsetzen. Vor allem jene Hülsenfrüchte, die keinen dominanten Eigengeschmack aufweisen.

Natürlich gibt es reichlich Geschmack gebende Hülsenfrüchte, die wir eigenständig als Sauce einsetzen können.

Die Auswahl ist nahezu unbegrenzt. Sie reicht von Kastanien über Nüsse bis hin zu Erbsen. Im Lexikon erhalten Sie einen Überblick.

Die fettreichen Hülsenfrüchte nutzen wir hauptsächlich zum Binden von Gemüsesaucen. Jedoch auch als eigenständige Sauce.

Sauce von Sättigungsbeilagen

Reis, Kartoffeln, Pasta und Brot

Sättigungsbeilagen sind auch gleichzeitig die beste Basis für neutrale Grundsaucen. Mit wenigen Zutaten, können Sie die zu passenden Saucen verarbeiten. Interessant wird das für Sie im Zusammenhang mit Resteverwertungen.

Die Zugabe von Kräutern, Gewürzen und Konzentraten, verwandeln Ihre Sättigungsbeilagen im Blender in eine wohlschmeckende Sauce.

Allgemein ist nur die Zugabe von Fett (Butter), Milch – kombiniert in Sahne ohne Fett und Brühe notwendig.

Sie müssen keine extra Bindemittel zusetzen.

Karotten-Fenchel-Fischeintopf

Eintopf/Suppe, Fisch, Karotten, Fenchel, Kartoffel, Bohnen

Generell überwiegen im Winter, Eintöpfe und Suppen auf unserem Speiseplan.

In erster Linie wegen der Verdaulichkeit und der inneren Wärme. In Einraumwohnungen, dient die kochende Suppe auch der Luftbefeuchtung. Sobald Sie heizen, vertrocknet automatisch Ihre Raumluft.

In unserem Fall, aromatisieren wir die Luft mit Fenchel und Karottenduft. Bei der Verarbeitung von Fisch können Sie großzügig auf Kräuter verzichten. Die wenigsten Kräuter unterstützen Fischgeschmack.

Wir hacken zuerst unsere Karotten und den Fenchel im Blixer. Nehmen Sie den Blender, können Sie gleich die komplette Suppe ansetzen.

Zu den Karotten und Fenchel geben Sie zwei – drei Kartoffeln. Wenn Sie das wegen dem drohenden Ansetzen vermeiden möchten, binden Sie die Suppe einfach mit Kartoffelflocken gegen Ende des Kochvorgangs. In unserem Beispiel fügen wir auch rote oder braune Bohnen zu. Damit geben Sie dem Eintopf einen sehr leichten Nußgeschmack.

Das geblixte oder geblendete Gemüse geben Sie in einen Topf mit brauner Butter. Die Butter kann streng gesäuert sein. Wie italienische oder russische Butter. Die Butter gibt beim Bräunen das bessere Aroma.

Wir würzen mit Salz, Zucker, etwas Knoblauch, Pfeffer und Senf (Senape).

Den Fisch schneiden wir kleiner. Dann marinieren wir ihn im 3-S-System. Säubern, Salzen, Säuern. Auch gefrorener Fisch muss gesäubert werden!

Nach etwa 15 Minuten Kochzeit Stufe 3-Induktion, geben Sie den Fisch dazu. Kurz umrühren. Nicht zu streng. Sanft. Deckel auf den Topf. Kurz aufkochen. Danach Stufe 2 – Induktion. 5 Minuten ziehen lassen. Fertig.

Grüne Bohnensalat

Wir kochen grüne Bohnen in Salzwasser ziemlich weich. Nicht bißfest. Bei Bohnen ist das nicht günstig. Bei Konserven erübrigt sich das.

In einem Mixbehälter/Blender bereiten wir uns ein Dressing vor.

Ein Teil Essig, fünf Teile Öl, Zwiebel, Salz, Pfeffer, Zucker, einen Spritzer Senf.

Für ein paar Ableitungen dafür, können Sie Sardellen, Schinken, gut geräucherte Brühwurst oder geräucherte Forelle zufügen.

Natürlich können Sie das Dressing auch mittels Silberzwiebeln herstellen.

Sie geben Silberzwiebeln in den Blender, etwas Zucker und Pfeffer und füllen mit Öl so lange auf, bis eine Bindung entsteht.

Grüne Bohnen schmecken auch sehr gut mit einem Champignondressing. Die Champignons müssen nicht gekocht werden. Sie geben in das Grunddressing einfach ein paar Köpfe Champignons.

Lammhackbällchen in Bohneneintopf

Allgemein kaufe ich Lamm beim Bauern. Herbstlämmer schmecken mir besser als Frühjahrslämmer. Herbstlämmer sind auf der Weide aufgewachsen. Wenn sie der Wolf am Leben lässt. Oder das Mutterschaf sie gut verteidigt hat.

Der Bauer muß jetzt entscheiden, wie viele Tiere er über Winter ernähren kann. Aus dem Grund, werden im Herbst die Schlachtfeste veranstaltet.

In Monaten mit R, läßt sich Fleisch gut trocknen und konservieren. Sobald auf den Bergen – Schnee liegt, wird die Luft erheblich trockener. Und das ist eben günstig zum Fleisch trocknen.

Ich löse das Fleisch unmittelbar nach dem Schlachten aus. Das Fleisch hänge ich nicht ab. Einfrieren tu ich das in Päckchen mit maximal einem Kilo. Flach ausgelegt in den Fächern des Gefrierschrankes. Das Fleisch wird im Vakuum, mehrmals eingepackt. Name und Datum darf nicht fehlen. Ich lege in die Verpackung einen Zettel ein und beschrifte extra, Außen noch einmal.

Gewöhnen Sie sich an, das Fleisch bis Sommer/Herbst zu verzehren. Dann kommt Nachschub. Lamm im Ganzen oder Halben, kostet allgemein 8.-€ je Kilo. Das Fleisch ist nicht mittels Salzwasser gestreckt. Es schmeckt deswegen auch nicht penetrant nach altem Schaf sondern fast wie Reh.

Bällchen oder Nocken aus diesem Fleisch sind ein Hochgenuß.

Wir würzen mit Salz, Pfeffer, wenig Knoblauch auf Wunsch, etwas Zwiebelpulver, minimal Zucker. Wir müssen darauf achten, nicht zu dominant zu würzen.

Dann lassen wir das Fleisch durch die grobe Scheibe des Wolfes. Danach geben wir das in den Blixer. Mit etwas Eis. Wir blixen nur so lange, bis wir ein Brät erkennen. Die Struktur ist jetzt vergleichbar mit Kochsalami.

Daraus formen wir Nocken oder Bällchen. Die geben wir in unsere Bohnensuppe, die wir mit Kartoffeln angesetzt haben.

Im Angebot konnten wir im Nachbarland, grüne Bohnen gefroren erwerben. Für 2.-€ das Kilo. Das ist geschenkt. Österreichische Kartoffeln, ein Hochgenuß, kosteten das Kilo 80.-Cent. Alpine Kartoffeln zeichnen sich durch einen hohen Mineralgehalt aus. Der gibt der Kartoffel den typischen Geschmack. Nicht den Geschmack von Silo, wie bei den Flachlandkartoffeln.

Die Kartoffel ist ein alpines Gewächs. Daher ist diese Kartoffel eher für den natürlichen Verzehr geeignet. Die Flachlandkartoffeln sind dagegen Industriekartoffeln. Die sind eher für Flocken, Pommes, Chips usw. geeignet. Sie verfügen über wesentlich weniger positiven Eigengeschmack und müssen entsprechend gewürzt werden.

Übrigens: Der Korrekturvorschlag laut Duden ist:

Dammhackbällchen und

Klammheimlichen.

Mus von Birne, Banane und Mandarine

Alle Zutaten zusammen mit Zucker, etwas Nelke, Zimt und einer Prise Salz kochen.

Das zusammen in den Blender. Blenden bis zur Glätte. Fertig.

Passend dazu: Vanillesauce

Ein Achtel Vanillestange in wenig Wasser mit einer Prise Salz, Butter, etwas Rum und Zucker aufkochen. Heiß in den Blender geben oder mit dem Mixstab pürieren. Ein, zwei oder drei Eigelb nacheinander dazu geben und bis zur Bindung schlagen.

Gekochter Weißkraut-Fenchelsalat

Im Winter, auch im Alter mit Zahnersatz, essen wir Salat nur noch im gekochten Zustand. In dem Fall, nehmen wir Weißkraut zusammen mit Fenchel.

Wir lassen beide Zutaten durch die feine Scheibe unserer Küchenmaschine. Geben die Zutaten ins kochende Wasser, lassen das zusammen aufkochen, decken ab und stellen die Induktion auf Stufe3 oder 4., 20Minuten. Das heißt, flott kochend.

Wir gießen das restliche Kochwasser ab (oder nutzen das als Tee) und würzen mit Salz, Pfeffer, Zucker, Essig und Öl. Umrühren. Abkühlen lassen. Fertig.

Eintopf von Hühnchen, Karotten, Sellerie, Pilzen und Kartoffeln

Wir nehmen die Haut vom Hühnchen ab und blixen die zusammen mit Salz, Zucker und Pfeffer. In diesem Hautfett braten wir das Hühnchen in Teilen, die Pilze und das Gemüse an. Der Zucker karamellisiert etwas und gibt dem Eintopf Farbe. Jetzt können wir auf Wunsch etwas Rosmarin zusetzen. Knoblauch geht auch, wenn erwünscht.

Das Bratgut gießen wir an. Jetzt fügen wir Kartoffelstücke zu und lassen Alles zusammen aufkochen.

Wir stellen zurück auf Stufe 2 – Induktion, decken ab und geben 20 Minuten. Fertig.

Das Fleisch können wir vom Knochen abnehmen oder zusammen servieren.