Chicoree längs in Keile achteln. Rasch in Öl anbraten. Etwas Zucker dazu geben. Das ist für die Colore. Hat der Salat Farbe angenommen, mit Essig, Salz, Pfeffer, etwas Wasser ablöschen. Deckel drauf, 10 Minuten auf Stufe 3, zugedeckt – Induktion. Fertig.
Kategorie: Salate
Salzhering Sächsische Art
Unter den armen Webern Sachsens war neben Leinöl mit Kartoffeln, Salzhering mit Pellkartoffeln oder Tote Oma (warme Blut- und Leberwurst) eines der Grundgerichte. Wobei sich Salzhering eher für das Wochenende anbot. Salzhering wurde praktisch des Preises wegen, eher von der armen Bevölkerung bevorzugt. Reiche waren zu blöd, den Fisch von den Gräten zu befreien.
Dieser Salzhering wird als eine Art Salat zu Kartoffeln serviert. Dazu wurde der Hering etwas kleiner geschnitten. Wir geben Zucker, Pfeffer, reichlich Zwiebel, saure Gurke, Äpfel, Kapern, Essig und Öl dazu. Rühren das kräftig um und lassen das etwas durchziehen. Ein Saft setzt sich ab. Dann ist der Hering fertig.
Fenchel-Orangensalat warm
Fenchelsalat gekocht. Bei uns wird das warm genannt. Es wird aber auch alt gegessen.
Fenchel ist im Winter leichter verdaulich, wenn er gekocht ist. Außerdem werden sämtliche Bakterien und Viren beseitigt. Der Geschmack wird sehr viel harmonischer. Ich würde Fenchel auch im Sommer so zubereiten.
Sie kochen den Fenchel in sehr dünn geschnittenen Scheiben. Das dauert in wenig Wasser rund 15 Minuten. Gewürzt wird das Wasser mit Salz, Zucker, etwas Pfeffer. Nach den 15 Minuten geben Sie eine geschälte Orange, in dünne Scheiben geschnitten, dazu und lassen das zusammen 5 Minuten kochen. Geben Sie danach etwas Öl dazu. Fertig.
Peperoni-Radicchio agrodolce
Zuerst würzen Sie die geschnittenen Paprika, reichlich Zwiebel mit Salz, Pfeffer, reichlich Zucker, Öl und etwas Knoblauchgranulat. Das braten Sie im heißen Topf bei Stufe 6 – Induktion an und geben die geschnittenen Radicchio dazu. Sie müssen recht häufig umrühren. Das Gemüse nimmt Farbe an. Nach rund 15 Minuten löschen Sie mit Essig Ihrer Wahl ab und lassen das zusammen einreduzieren. Fertig. Den Salat können Sie warm oder kalt verzehren.
Champignon – Peperonata agrodolce
Zwiebel in 16-tel Keile schneiden. Paprika und Champignon in Zwei mal Zwei Zentimeter große Stücke schneiden oder vierteln. Das, in nicht zu wenig Öl, anbraten.
Salz, Pfeffer, Zucker zugeben und den Saft einreduzieren. Mit Essig Ihrer Wahl ablöschen und wieder einreduzieren.
Das dauert auf Stufe 6 – Induktion etwa zehn Minuten.
Abkühlen. Fertig.
Fenchel agrodolce
Fenchel ist ein klassisches Wintergemüse in unseren Breiten. Dazu recht gesund in Bezug Atemwege.
Wir kochen das heute als Salat.
Den Fenchel in Spalten schneiden. Das können Sie auch mit dem Strunk. Der wird genau so weich wie der Rest. Setzen Sie das Gemüse in einem Salz-Zucker-Pfeffer-Wasser an. Geben Sie nach dem Aufkochen Stufe 2, abgedeckt, 20 Minuten ein. Nach den 20 Minuten gießen Sie das überflüssige Wasser ab. Für Tee zum Beispiel. Sie können damit auch Ihr Hefe – Brot ansetzen. Sie bekommen ein vorzügliches Brotaroma hin.
Fertig gewürzt mit Fenchel, Salz, Zucker und etwas Pfeffer.
Jetzt geben Sie etwas Essig und Öl dazu, rühren um und lassen das abkühlen.
Radicchio di Treviso – agrodolce
Radicchio gehört wie Chicoree zu den Endivien. Im Volksmund – Kochsalate. Endivien sind fast alle gute Wintergemüse. Wenn Sie in Ihrer Wohnung etwas Platz haben, können Sie den in einem Sandkasten selbst ziehen. Endivien benötigen kaum Pflanzenschutz. Deswegen sehe ich den Salat als empfehlenswert an.
Wir braten den Salat heute. Zur Vorbereitung können Sie den Salat auch etwas gröber schneiden. Am besten, Sie machen den Salat mit Gewürzen und Öl gleich in der Schüssel an und geben ihn dann in Ihr heißes Bratgeschirr. Pfanne oder Topf.
Gewürzt wird in der Schüssel mit Zucker, Salz, Pfeffer, etwas Knoblauch, Weinessig Ihrer Wahl. Sie können mit etwas Lorbeer-, Senfsaat- und Pimentpulver den Geschmack etwas abrunden. Beim Braten entwickelt der Zucker etwas Couleur und Saft. Der muss jetzt bei fleißigem Umrühren verdunstet werden. Das geht recht schnell auf Stufe 6 – Induktion. Den Salat können Sie als Beilage warm oder kalt verzehren.
Die letzten Tomaten
…werden natürlich süß-sauer gekocht. Reif werden nur die in den kleinen Ablegertöpfen auf dem Fensterbrett. Dort habe ich unter dem Gewächshaus, bereits eine halb reife Tomate geerntet. Das ist die Rötliche in der Schüssel.
Gurken-Apfelsalat
Im Sommer und Herbst kann man einen frischen Salat mit Freilandgurken und frisch geernteten Äpfeln genießen. Beide Zutaten sollten geschält und grob gerieben werden. Die festfleischigen Gurken nehmen Gewürze besser auf. Der Salat wird mit Salz, Pfeffer, Zucker, Essig und Öl gewürzt.
Im Sommer und Herbst, kann man den Salat frisch genießen. Am besten eignen sich Freilandgurken und frisch geerntete Äpfel. Beide Zutaten müssen geschält werden. Wir reiben die in der groben (Spätzle-) Scheibe. Die kriechenden Gurken haben ein festeres Fleisch, das nicht so wässrig ist. Dadurch nehmen die Gurken besser Gewürze an.
Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker, Essig Ihrer Wahl und etwas Öl.
Tomaten und Gurken zu Schnittlauchdressing
Pelati und Freilandgurken waschen.
Pelati und Freilandgurken waschen. Die Gurken schälen. Alles in Würfel schneiden.
Das Dressing stellen wir im Blender her.
Generell nutze ich für Dressing kaltes Wasser. Das erwärme ich mir etwas auf der Induktion oder in der Mikrowelle. Warmes Wasser aus der Leitung ist für das Dressing ungeeignet. Wegen Legionellen. Dressing wird nicht gekocht. Legionellen bilden sich hauptsächlich in Kondominien. Weil die Wohnungen der Kondomien nicht permanent belegt sind und oft an Touristen vermietet werden. Damit wird eine permanente Wasserzirkulation unterbunden.
Wir ernten Schnittlauch im Balkongarten. Füllen den Blender mit etwas lauwarmem Wasser. Geben Salz, Zucker, Essig der Wahl, Zucker, etwas Öl, den gewaschenen Schnittlauch und zwei Messerspitzen Guarkernmehl dazu. Das mixen wir bis zur Bindung. Sie sehen das.
Das Ergebnis gießen wir über die Gurken und Tomaten.
Gebundenen Dressings verhindern das Ausbluten des Gemüses. Das Gemüse behält damit seine Saftigkeit. Bei Gemüsen, die gemürbt werden müssen, ist das keine gute Wahl. Ich rede von Kraut etc.. Dieses Gemüse wird herkömmlich angemacht.