Stew von gebratenem Würstel

Stew ist ein schottisches, oft auch irisches Lammgericht. Eine Art Schichtkohl, würden die Preußen sagen. Normal wird das mit Lamm gekocht.

Für arme Leute ist das bei der aktuellen Preistreiberei der Händler unmöglich zu bezahlen. Also, nehmen wir Würste. Auf Deutsch: die Abfallprodukte der Reichen oder sich reich Fühlenden.

Allgemein wird ein Stew im Bachofen hergestellt. Wir haben heute modernere Geräte.

Umluftgrill.

In unserem Mikrowellen geeigneten Kochgefäß richten wir unten Kraut, mittig Kartoffeln und oben die Wurst und gießen das deckend an.

Gewürzt wird mit Kümmel gemahlen, Salz, Pfeffer, Zucker und vielleicht einer Prise Knoblauchgranulat.

Einfach geht das auch im Topf mit passendem Deckel in der gleichen Reihenfolge.

Das Ganze dauert etwa 45 Minuten.

Etwas Speisewürze kurz vor dem Verzehr kann drauf gegeben werden.

Ente und Ditali zu Gemüseeintopf

Vom Entenessen haben wir uns natürlich die Karkasse aufgehoben. Die kochen wir zu einem Gemüseeintopf. Als Sättigungseinlage verwenden wir heute keine Kartoffeln, sondern Ditalini.

Bei Eintöpfen können Sie zwischen 25 und 35 Gramm pro Person kalkulieren. Das sind dann etwa 140 kcal als Pastaeinlage bei 35 Gramm.

Eine Tüte Mischgemüse reicht. Nach den Feiertagen ist das der passende Abklang.

Hier setzen wir zuerst die Karkasse an und lassen die etwa eine Stunde nach dem Aufkochen auf Stufe 2 brodeln. Salz, Pfeffer, Zucker reicht. Den restlichen Geschmack bringt auch das Gemüse.

Die Karkasse wird entnommen und die Pasta zuerst angesetzt. Nach dem Aufkochen geben wir das Gemüse (gefroren) dazu. Aufkochen. Abdecken. 15 Minuten Stufe 2 – Induktion. Ganz zum Schluss, fügen wir das abgetrennte Fleisch dazu. Fertig. Jetzt haben Sie die Zeit, die Schuldscheine vom Weihnachtseinkauf passend zu sortieren. Sie können also stressfrei nach dem 06. Januar wieder auf Arbeit erscheinen ohne rot zu werden.

Salsicia in Laucheintopf

Laucheintopf ist eigentlich eine leichte Übung.

Wir schneiden den Lauch in Ringe und legen ihn in Wasser ein. Die Kartoffeln setzen wir zuerst an in Brühe. Die Brühe bereiten wir uns zur Erntezeit bereits als Trockenbrühe oder Brühpaste vor. Wenn wir das versäumt haben, können wir die Brühe auch aus der Salsicia gewinnen. Dafür benötigen Sie natürlich Sellerie und Karotten. Das hacken wir im Blixer recht klein. Beachten Sie, die Wurst darf nicht kochen. Das dauert entsprechend lange. Die Wurst wird dann entnommen. Erst danach setzen wir die Kartoffeln an. Sobald die Kartoffeln kochen, schäumen wir die Brühe etwas ab und geben nach 5 Minuten den Lauch dazu. Jetzt stellen wir nach dem Aufkochen die Stufe 2 – Induktion ein, decken ab und geben 20 Minuten.

Viel würzen müssen Sie nicht. Salz, Pfeffer, Zucker, etwas Knoblauch. Manche mögen bei Lauch etwas Muskat.

Letscho von Lauch und Paprika

Letscho wird normal von Paprika und Zwiebel hergestellt. Ich habe uns das heute mit Lauch hergestellt. Das erfordert eine etwas andere Reihenfolge beim Ansatz.

Zunächst braten wir den frischen Paprika in nicht zu wenig Öl an. Würzen tun wird den mit ziemlich viel Zucker, Salz, Knoblauch. Der Zucker ist notwendig, weil wir den karamellisieren beim Anbraten des Paprika. Salz soll zusammen mit dem Zucker die Flüssigkeit ziehen. Wenn die Flüssigkeit verdampft ist, geben wir den Lauch dazu. Den schneiden wir vor dem Waschen in Ringe und heben ihn aus dem Waschwasser. Der Sand legt sich auf den Boden des Waschgefäßes. Den wollen wir nicht essen. Es sei denn, Sie erwarten eine Kaffeerunde von Gänsen. Gänse benötigen den Sand im Magen. Wegen der Verdauung. Das macht sie auch etwas ruhiger und wäre sehr notwendig bei der Beköstigung diverser Parlamente. Jetzt löschen Sie mit einem kleinen Schluck Essig ab.

Mit dem Lauch geben Sie passierte Tomaten dazu. Das lassen Sie aufkochen, stellen zurück auf Stufe 2, decken den Topf ab und stellen die Zeit auf 20 Minuten. Das Letscho hat jetzt Biss. Wollen Sie das meiden und etwas mürber, geben Sie noch einmal 20 Minuten abgedeckt auf Stufe 2.