Petersil-Basilikumdressing


zu gehackten Gurken, Tomaten und Kiwi

Weinessig, Senf, Salz, Pfeffer, Zucker, Petersilie, Basilikum, Zwiebellauch, Bärlauch oder minimal Knoblauch in den Blender geben. Die doppelte bis vierfache Menge Öl zum Essig gerechnet, dazu geben. Vielleicht eine Spitze Guarkernmehl. Mixen bis zur Glätte. Fertig.

Kaffeesatz in den Abfluss

In der Hausversammlung machten mich als Kaffeetrinker, die Mitbesitzer verantwortlich für einen verstopften Abfluss.

Wir trinken am Tag acht Tassen Kaffee. Den meisten Kaffeesatz nehme ich für meine Pflanzen auf dem Balkon. Den Rest spüle ich natürlich im Rahmen meiner Reinigung aus.

Diese Trottel, ich betone das, versuchen mir das zu unterstellen.

Im Klartext habe ich sie darauf hingewiesen: Abflussrohre verstopfen wegen Fett nicht wegen Kaffee. Statt sich also im Netz zu informieren, warum Rohre verstopfen, versuchen sie, das Anderen in die Schuhe zu schieben. Fast wie Rauchen oder Zweirad fahren.

Hier die Zusammenhänge, die ich bereits nannte.

In Profiküchen, die ich führte, wurde das Vorspülen des Geschirrs vor der Maschinenbenutzung, ausnahmslos mit Spülmittel durchgeführt. Genau aus dem Grund. Deshalb nennt sich das Reinigungsmittel: Spülmittel.

In der Maschine selbst, befindet sich Waschmittel. Das dient in erster Linie der Desinfektion, nicht der Reinigung.

Nun wollen ausgerechnet Drecksäue, einem Meisterkoch der Gastronomie und der Großversorgung, vormachen, das 64 Gramm Kaffeepulver eine 100er Abflussleitung dicht machen. Aber das Pulver kommt eben auch durch einen 40mm Abfluss mit Geruchsverschluss-Knie ohne Verstopfung. Kaffeepulver desinfiziert zusätzlich das Abwasser. Genau das kommt eben in Form von Essensresten in die Abflussrohre. Vergleichen Sie das mit einfacher Scheiße, also verdautem Essen.

Fazit: Dämlichkeit und Dummheit hat in Küchen nix zu suchen. Und Faulheit, schon gar nicht.

Ich bitte also meine Leser, ihr Geschirr niemals ohne Spülmittel vorzuspülen. Man kann fließend spülen. Dafür müssen Sie aber den Abfluss schließen und das Wasser sammeln. Danach geben Sie Spülmittel in das Vorspülwasser, rühren das um und schauen, ob das Fett gebunden ist.

In unserem Haus wurde reichlich gebaut. Und jetzt die Schlüsselfrage:

Wo fließt Bindemittel, Fugenzement usw. aus einer eingebauten Duschzelle/Badewanne/Waschbecken usw. hin? Leider nicht in die Hohlschädel der Faulsten.

Merken Sie sich bitte: Wer sich mir gegenüber der Bildung verweigert, wird von mir als das bezeichnet, was er ist: Ein Trottel.

Es ist verboten, Lebensmittel in den Abfluß zu werfen. Ein Liter Fett, verdirbt nicht nur 1000 Liter Wasser. Hartfett macht Ihre Abflußrohre dicht. Nicht Kaffee.

Übrigens: Kaffee zeigt Ihnen nur die Fehler. Wegen der optischen Auffälligkeit. Es gibt bedeutend mehr unsichtbare Rohstoffe, die Ihnen Ihre Abfallgewohnheiten mittels Verstopfung vorführen.

Im Übrigen: Ich bin zweifacher Meisterkoch, der in 50 Jahren Berufstätigkeit etwa 600 zertifizierte Hygieneschulungen durchgeführt hat. Glauben Sie mir: Ich weiß, wo in Ihrer Küche der Dreck liegt!

Es gibt für Abflüsse – Siebvorrichtungen. Sie werden staunen. Die lassen Kaffeepulver durch!

Saure Kartoffelstücke

Zwiebel und Wurzelgemüse werden in Speck angeröstet und mit Brühe oder Wasser abgelöscht. Dazu gebe ich Kartoffelstücke in würfelähnlicher Form. Dabei wird die geschälte Kartoffel halbiert und auf einem Brett geviertelt. Die Viertel schneide ich dann in Stücke. Geübte Köche können das in der Hand. Die Stücke müssen nicht gleichgroß und auch nicht zu klein sein. Das Ganze wird gewürzt mit Lorbeer, Piment, Salz, Pfeffer und Zucker. Wenn die Kartoffeln weich sind, geben ich, gewürfelte saure Gurke samt ihrer Brühe, Essig und gewürfelte Blutwurst dazu. Wer Blutwurst nicht mag, kann gern Leberkäse, Frankfurter, geräucherte Bratwurst oder gewürfelte Brühwurst nehmen. Gebunden wird der Eintopf, bei Bedarf, mit getrockneten Kartoffelflocken für Kartoffelpürree.

Ragout von Geflügel, neuer Kartoffel und Gemüse

Hühnchen von den Knochen befreien. Am besten eignen sich Hühnchenoberschenkel. Das Fleisch mit den ausgelösten Knochen in einer Schüssel ölen (wenig) und würzen. Ich nehme: Rosmarinsalz, Pfeffer, etwas Knoblauchgranulat, etwas Paprika edelsüß, etwas Zucker.

Das Fleisch geben wir mit der Hautseite nach Oben in dem Grill. Wir können auch einen gut vorgeheizten Topf nehmen mit der Hautseite nach Unten. Zwischenzeitlich schälen wir unsere neuen Kartoffeln. Die geben wir nach dem Wenden des Hühnchens in Stücken mit etwas Butter dazu. Die neuen Kartoffeln werden am besten, wenn Sie die gewaschen als Pellkartoffeln kochen und danach schälen und schneiden.

Wir nehmen eine Gemüsemischung unserer Wahl aus dem Gefrierfach und geben das zu dem Ansatz.

Jetzt gießen wir mit Wasser an und lassen das Ganze aufkochen.

Wir decken ab, geben Stufe 3 der Induktion und 15 Minuten. Wenn Sie nicht umrühren, werden Ihre Kartoffeln den Geflügelsaft etwas binden.

Fertig.

Braune Grundsauce für Sauerbraten

Sauerbraten ist ein speziell gebeizter Braten. Wir werden gebeizte Braten bei Weinsaucen wieder finden. Das ist die Schnellbeizmethode für alle Fleischsorten.

Fleisch zum Beizen schneiden wir in Schnitzel und klopfen es. Schneiden Sie immer gegen die Faser und nie dicker als 2 cm. Eher dünner bis 1 cm. Sonst wird die Faser zu lang.

Jetzt klopfen Sie das Fleisch bis Sie die Zeitung durch das Fleisch erkennen.

In Ihrem Blender richten Sie: Weinessig auch dunkel, Salz, Zucker, Pfeffer, Piment (Neugewürz), Lorbeer, Zwiebel oder Zwiebelpulver. Das mixen Sie. Die Beize geben Sie auf die geklopften Schnitzel. Einen Tag stehen lassen. Dann abgießen. Nicht weg schmeißen!

In Ihren Blixer geben Sie Öl, Mehl (Harteizen), etwas Kartoffelstärke, etwas Tomatenpaste, etwas Zucker.

Das rösten Sie im Grill oder heißen Topf bis zur Schwarzbräune.

Sobald die Farbe erreicht ist, geben Sie die Beize und bei Bedarf, etwas Wasser (max. 1:1) dazu und lassen das aufkochen. Jetzt bildet sich die Sauce. In diese Sauce legen Sie jetzt das gebeizte, schroff angebratene oder gegrillte Fleisch ein. Zudecken, bei 70-80 °C, zwischen 10 und 30 Minuten je nach Fleischsorte, auf Stufe 1 – Induktion (max. 350 Watt), ziehen lassen.

Spargelflamri

Flamri werden meist wie Pizza mittels einem Teigboden hergestellt. Wir tun das heute anders. Wir nehmen neue Kartoffeln.

Die neuen Kartoffeln kochen wir mit Schale. Lauwarm schälen wir die. Dann drücken wir die Kartoffeln mit der Hand in eine Schüssel.

Auf der Induktion stellen wir braune Butter her. Zu den zerdrückten Kartoffeln geben wir minimal Muskat und etwas Salz. Gehackte Petersilie oder etwas Schnittlauch darf es auch sein. Jetzt geben wir die braune Butter dazu und rühren flott um. Nach dem Abkühlen der Kartoffelmasse, drücken wir die auf ein Backblech oder in eine feuerfeste Glasform mit Deckel.

Den geschälten Spargel kochen wir in relativ wenig Salz-Zuckerwasser etwa sechs Minuten. Der Spargel muss bedeckt sein. Wir schneiden den Spargel in 3-5cm-Stücke und verteilen den auf der Kartoffelmasse. Das Spargelwasser geben wir in den Blender. Mit etwa 50 g Mehl vom Hartweizen pro Liter, etwas unbehandelte Zitrone oder Zitronenlaub, eine Prise Salz und Zucker, mixen wir die Flüssigkeit kurz an. In einem Topf bräunen wir Butter. Das löschen wir mit dem Gemixten ab. Wir müssen die Flüssigkeit unter ständigem Rühren auf Stufe 6-Induktion schnell zum Kochen bringen bis sie bindet.

Bei kleiner Flamme Stufe1 oder 2 -Induktion, lassen wir die streng gebundene Sauce etwas nachziehen.

Danach rühren wir ein, zwei, drei Eigelb mit dem Schneebesen ein.

Jetzt können Sie den lauwarmen Guss noch mit Käse, Kräutern, den Zutaten Ihrer Wahl (z.b. Schinkenstreifchen) anreichern.

Damit begießen Sie den Spargel. Sie können noch mal Käse aufstreuen/auflegen. Der Käse sollte recht mild sein. Butterkäse passt gut. Besonders gut passt

Scarmorza. Ohne Schinken geht das auch für Vegetarier. Veganer müssen geräuchertes Soja oder braune Semmelbrösel mit Raucharoma benutzen.

In Ihrem Kombiofen benötigen Sie mit Microwelle, zugedeckt, etwa 10 Minuten bei 20% Microwelleneinsatz (350 Watt). Bei nur 160°C – Umluft in Ihrem feuerfesten Gefäß,abgedeckt, müssen Sie mit 15-20 Minuten rechnen. Wenn Sie den Behälter wie bei einem Gratin offen lassen, sind sie in 15 Minuten fertig. In dem Fall, werden Sie den Guss mit Käse belegen oder mit Butterbröseln.

Ich habe Ihnen hier die Sparsame Variante vorgestellt. Bei der teuren Variante, benutzen Sie keine Veloute für den Guss. Dafür aber entweder Sahne oder steif geschlagenes Eiweiß. Das gebe ich Ihnen noch extra als Rezept aus. Sozusagen, für Fortgeschrittene. Das gelingt selbst nur einer Minderheit junger Köche.

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